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Kleine Firma mit VOIP

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von halber, 20 Feb. 2006.

  1. halber

    halber Neuer User

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    Ich habe nur Vermutungen, was ich mit VOIP so machen kann; habe in den letzten Tagen eine Unmenge von Anbieterseiten und Foren durchwühlt und hoffe nun langsam auf dem richtigen Wege zu sein. Ich möchte mein Problem und meine Problem-Lösungs-Vorstellungen kurz zur Diskussion stellen (in der Hoffnung auf Fehlerkorrektur etc.)

    Ziel:
    - komplett Telefon und Fax über VOIP regeln
    - "Außenauftritt" unter Festnetznummer

    "Firmen"-Struktur:
    - 2 Büroflächen (Hamburg, Berlin)
    - 4 Mitarbeiter mit 50/50 Büro- und Außendienst
    - 90% der Telefonate (rein und raus) in´s deutsche Festnetz, Rest deutsche Mobilnetze
    - 99% aller Faxe (rein und raus) in´s deutsche Festnetz

    Anforderungen:
    1. pro Mitarbeiter eine zugeordnete Telefonnummer und eine zugeordnete Faxnummer
    2. jeder Mitarbeiter kann seine Telefonnummer individuell auf sein Handy, seine private Festnetznummer oder die Nummer eines anderen Mitarbeiters umleiten
    3. eingehende Faxe (auf jeden Mitarbeiter zugeordnet, da ja jeder eine eignen Faxnummer hat) sollen bei hochgefahrenem Laptop auf dem jeweiligen Laptop ankommen; ist der Laptop aus, soll das System das Fax zwischenspeichern bis zum nächsten Abruf (Faxeingang nach Feierabend) bzw. soll jeder Mitarbeiter seine Faxnummer umleiten können (längerer Urlaub, anderer Mitarbeiter macht Vertretung)
    4. bei ausgehenden Telefonaten soll die Mitarbeiter-Festnetznummer mitgesendet werden; bei eingehenden Anrufen soll die Absender-Rufnummer (wenn nicht unterdrückt) angezeigt (zwecks Weiternutzung innerhalb der auf den Laptops laufenden Kundenbetreuersoftware) werden; bei Rufweiterleitung innerhalb der "Firma" oder auf das Handy des Mitarbeiters soll die ursprüngliche Absender-Rufnummer weitergereicht werden
    5. im Idealfall ist ein großer Bereich per Flat-Verträge abgeschlossen
    6. die ganze Struktur ist von jedem beliebigen Standort beeinflußbar (einloggen beim VOIP-Anbieter und Festlegen von Rufumleitungen etc.)
    7. pro Standort muß die Möglichkeit bestehen, übliche Papierfaxe abschicken zu können (viele eingehende Faxe müssen nur unterschrieben oder kurz handschriftlich bearbeitet werden, das geht auf dem Medium Papier schneller als über Softwarelösungen)

    Mein Lösungsansatz:
    A. pro Standort gibt es einen Internetzugang in die Bürofläche (schnelles ADSL von z.B. 1&1 [mit der schönen neuen FritzBox ;-)) ] mit DSL-FLAT und Telefon-FLAT als Reservessystem)
    B. für das Ortsnetz, welches als virtueller Gesamtstandort genutzt werden soll, werden 8 VOIP-Festnetznummern geordert
    C. jeder Mitarbeiter bekommt 2 Nummern (1x Telefon, 1x Fax)
    D. es wird ein VOIP-Anbieter gebunden der
    + Fax (rein und raus) anbietet
    + ordentliche (finanzamtsfähige) Rechnungen erstellt
    + keine Angst vor Firmenkunden hat
    + eine VOIP-Flat anbietet
    C. pro Bürofläche wird ein normales Papierfax installiert (dürfte an der FritzBox wohl kein Problem sein, oder?)
    D. auf jeden Tisch kommt ein VOIP-Telefon, welches mehrere Nummern verwalten kann
    E. zu jedem Laptop kommt eine Sprechgarnitur

    Ich hoffe, ich habe nichts vergessen.
    Hat jemand von euch Erfahrung damit? Kann ich den gesamten VOIP-Bereich von einem Anbieter bekommen (ohne Fax-Zwischenlösungen über einen zweiten Anbieter)??
    Fragen über Fragen ....

    Für jede Hilfe dankbar !!
    Jörg
     
  2. gandalf94305

    gandalf94305 Guest

    Das geht im Prinzip so. Schreibe das zusammen und schicke mal die Anfrage an die größeren VoIP-Anbieter (siehe Forum)... Antworten kommen dann :)

    Stelle Dir jedoch eine Frage: ist VoIP zuverlässig genug? Was passiert, wenn VoIP mal nicht funktioniert, weil DSL down ist oder der Internet-Provider einen Ausfall hat oder der VoIP-Provider nicht funktioniert?

    Bereite zugleich eine Fallback-Strategie vor, bei der ein zweiter Provider verwendet wird. Hierzu gibt es drei Optionen:

    - Festnetz (analog)
    - Handy (billiger Mobilanbieter)
    - VoIP-Anbieter

    --gandalf.
     
  3. halber

    halber Neuer User

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    Hallo Gandalf,

    vielen Dank für die schnelle Reaktion.

    Ich hatte noch was vergessen. Die mobile Nutzung des Systems (also Mitarbeiter treibt sich in der Republik rum) soll wie folgt gehen:

    Jeder Mitarbeiter hat ein Handy mit der BASE-Karte von E-Plus. Jeder Laptop hat von E-Plus die Laptop-Card (gibts zusammen für 50¤ im Monat, Telefonate in´s Festnetz inkl. und Datentransver der Karte inkl.)

    Somit könnte das als Reservelösung funktionieren, wenn der VOIP- oder DSL-Anbieter einen schlechten Tag hat (so sich von der Festnetz-VOIP-Nummer das ganze umleiten läst auch wenn der VOIP-Anbieter kränkelt).

    Jörg
     
  4. blauerpeti

    blauerpeti Mitglied

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    kommt den überhaupt ein Festnetzanschluss zum Einsatz oder hast du das Glück in Berlin und Hamburg ohne die Telekom auszukomen?
     
  5. halber

    halber Neuer User

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    Ich würde mich ja gern vom Festnetz vollständig verabschieden aber für schnellen Datentransfer (oberhalb der Datenrate für VOIP) braucht man wohl noch immer zwei Kupferdrähte in der Nähe.
    Im Ernst: Pro Bürofläche will ich zwei Normal-Faxgeräte betreiben. Mindestens hierfür brauche ich jeweils einen normalen Festnetzanschluß. Im Übrigen sollte ich wohl pro Bürofläche auch eine "normale" Telefonnummer vorhalten - Reserve bei schlechten WWW-Tagen.
     
  6. blauerpeti

    blauerpeti Mitglied

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    ..also haben wir erstmal pro Büro einen analog-Anschluss, oder solls isdn sein..
    zB. arcor mit allem drum und dran
     
  7. halber

    halber Neuer User

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    Naja, ich dachte, ich stelle das pro Büro auf einen analogen Anschluß der geliebten Telekom plus jeweils einem Standartangebot von 1und1 für den DSL-Zugang mit DSL-Flat und der 1und1 PhoneFlat. Die FritzBox(en) bekomme ich ja dann "hinterhergeschmissen".
    Damit hätte ich die Internetgrundlage für die VOIP-Geschichte, hätte pro Büro eine normale Amtsleitung für die pro Bürofläche geplanten normalen Faxgeräte und hätte über die FritBoxen pro Bürofläche (Ersatzweise bei Ausfall des VOIP-Anbieters und funktionieren des 1und1-DSL) bis zu 3 Telefonnummern für den "Katastrophenfall".
    Damit dürfte genug doppelter Boden bestehen um das Wagnis VOIP einzugehen.
     
  8. blauerpeti

    blauerpeti Mitglied

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    mit einem isdn wärs halt günstiger, du könntest dann zb. einen server aufsetzen der den fax-, email, AB-Verkehr usw. empfängt und an jede beliebige email adresse weiterleitet und diese nachrichten auch von überall abrufen, das wolltest du doch glaub ich auch. dazu noch eine groupwarelösung für gemeinsame termin, projekt und aufgabenplanung, ebenfalls von überall abrufbar und dann lässt auch noch den server das voip erledigen
     
  9. FonFan

    FonFan Aktives Mitglied

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    Zu Deinen großen Plänen möchte ich nichts weiter sagen, nur, daß ich bisher noch keine Voip-Flatrate für gewerbliche Nutzung bei 1&1 gesehen habe. :shock:
     
  10. kaynolimit

    kaynolimit Mitglied

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    Hallo,

    ob das alles so gehen wird glaub ich nicht. Fest steht du kannst bei 1&1 pro vertrag 4 VOIP Nummern bekommen + deine bestehende Festnetznummer die bei ausgehenden Gesprächen auch übers net geht.
    Faxe empfangen kannst du über VOIP aber nicht verschicken dies geht nur übers Festnetz ( teilweise gehts übers net aber nicht immer)

    In der Fritzbox kannst Rufumleitungen einrichten. Im Menü bei 1%1 kannst angeben was mit jedem Gespräch passieren so ob es auf Mailbox zwischengelagert wird oder nicht. Auch kannst einstellen das du informiert ( über E-Mail)wirst wenn Faxe gespräche auf der mailbos sind. ber den adminzugang in der Fritzbox ist es auch möglich von jeden Rechner der im netz ist auf das Menü von der Fritzbox zuzugreigfen und die Rufumleitungen zu ändern. Nur braucht man eine feste IP Adresse oder man richtet den DYNDNS Dinst in der Fitzbox ein das gibt man eine Adresse ein und kommt auf die Fritzb. diese kann man noch mit Passwort schützen.

    Ich hoffe hab jetzt nicht vergessen bei den vielen Fragen

    MFG

    klaynolimit
     
  11. halber

    halber Neuer User

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    Das hört sich zwar gut an, übersteigt aber meinen technischen Verstand. Ich glaube ich würde Gefahr laufen, ständig betreut werden zu müssen.

    - Gemeinsame Kalender-/Terminpflege der Mitarbeiter ist nicht notwendig.
    - Hauptgrund der "Übung" ist das Simulieren eines Bürostandortes, der möglicher Weise nicht wirklich besetzt ist
    - Innerhalb einer üblichen Telefonanlage einer Bürofläche ist ja die Telefonumschaltung auf das Nachbarbüro/das Sekretariat keine große Veranstaltung. Nun sind aber alle 4 Mitarbeiter hoch mobil. Sie sitzen im Büro, sind auf Tour oder legen eine HomeOffice-Bürotag ein. Hier jeweils (fast) kostenfrei die eingehenden Info-Ströme (Telefon, Fax, Mail) immer da ankommen zu lassen, wo sich der Mitarbeiter gerade einloggt, wäre einfach super. Im Gegenzug, egal von welchem aktuellen Aufenthaltsort aus, dem Kunden immer die selbe Telefon-/Faxnummer auf dessen Telefon/Fax zu schicken -> auch super.
    - Ich bin natürlich mit 1und1 nicht verheiratet (ich hab es privat und hatte eigentlich geschworen nie, nie, nie von denen nochmal was zu kaufen -> Umstellung DSL-Telekom auf DSL-1und1 hat 7 Monate gedauert, davon 2 Monate ohne Anschluß), sollte es also andere Anbieter geben -> jederzeit.
     
  12. halber

    halber Neuer User

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    FonFan
    KayNolimit

    Zur Sicherheit (vielleicht garnicht notwendig?) wollte ich die Bereitstellung des der DSL-Anschlüsse von den VOIP-Geschichten trennen. Meine Vorstellung geht dahin, über einen DSL-Anbieter (z.B. 1und1) die DSL-Leistung zu beziehen. Im Paket bekomme ich da sicher mehr als ich eigentlich brauche (die FritzBox von 1und1 werde ich nicht ausreizen ...).
    Da aufsetzen wollte ich einen Leistungsvertrag mit einem VOIP-Anbieter (z.B. dus-net). Von dem will ich die VOIP-Nummern aus einem Ortsnetz, die Flatrate, die Fax-Abwicklung etc.
    Den mobilen Zugang (Mitarbeiter auf Tour) will ich von einem Dritten Anbieter (z.B. E-Plus). Hier will ich eine Datenflatrate pro Laptop (in der Hoffnung, dass sich z.B. E-Plus nicht gegen VOIP mit einem fremden Anbieter sperrt [skype wird ja wohl geduldet]).
    Das Ganze ist dann sicher überdimensioniert. Aber besser ein wenig Luft als keine Ausweichmöglichkeiten.
     
  13. kaynolimit

    kaynolimit Mitglied

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    Es ist möglich den DSL Anbieter und den VOIP Anbieter verschieden zu haben da in der Box einmal die DSL Kennung kommt und an anderer Stelle die Kennungen für VOIP es wäre möglich DSL Über 1&1 und VOIP über Freenet.
    Freenet arbeitet glaub ich ja auch mit E-Plus zusammen. Obwohl ich perönlich nicht viel von Freenet halte könnte man dies über den Anbieter machen.

    Bei 1&1 bekommst auch die VOIP Nummern aus deinem Festnetz. Also für ausenstehende nicht wirklich zu erkennen das es VOIP Nummern sind.

    Die Datenpakete für die mobilen Karten über E-Plus oder andere wird aber glaub ich teuer
     
  14. halber

    halber Neuer User

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    kaynolimit

    Ich habe gerade bei freenet nachgesehen. Unter iPhoneEasy lautet der Eintrag unter Faxen (Empfangen/Senden) -> "möglich".
    Hast Du Ahnung was das "möglich" bedeutet (bei den anderen Einträgen steht ein deutliches "ja").

    Der E-Plus-Ableger BASE bietet für 50 EUR/Monat die BASE-Karte (= Flat für Telefonate in´s Festnetz) plus die LaptopCard mit Daten-Flat. Der Preis wäre o.k.
     
  15. kaynolimit

    kaynolimit Mitglied

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    zur Datenflatrate weiß ich nicht so viel bei O2 gibts keine die für Wap geht nicht für den Internetzugang. Da bibts nur Datenpakete und die sind sehr teuer.

    nur zur Info bei O2 Data Pack 10 10 MB=9,86¤ im Monat
    Data Pack 150 150 MB= 58,00¤ im Monat

    und 10 50 oder 150 MB nicht GB sind ja wirklich nich viel für den Preis.

    kann ich nicht mit sicherheit sagen. bei freenet könnte es anders sein was ich aber nicht glaube bei 1&1 gehts nicht in der Fritzb. ist ach so fest eingestellt wenn man Faxgerät aktiviert gehen ausgehende Faxe automatisch übers festnetz damnach gehe ich davon aus das der datenstrom über VOIP nicht so genau ist und datenpakete verloren gehen deshalb das empfangene Fax abbricht

    also es eben nur manchmal geht hab bei mir schon mehrfach probiert geht fast immer nicht

    hab grad mal geschaut bei freenet ich verstehe möglich so das es geht
     
  16. halber

    halber Neuer User

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    KayNolimit und Andere

    Erst mal schönen Dank für die Hilfe!!!
     
  17. fera

    fera Mitglied

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    #17 fera, 21 Feb. 2006
    Zuletzt bearbeitet: 21 Feb. 2006
    Wie wärs mit SipSnip? Deren Webinterface kann glaube alle die gewünschten Funktionen. (registrier dich einfach mal und probiers) Die entsprechenden Festnetz Nummern kriegt man daher auch her und für den Faxempfang wählt meine eine Extra Nummer die alle Faxe per eMail im PDF Format weiterleitet.

    Warum soll das schneller gehen? Ich weiß nicht wie schnell eure Drucker sind aber meiner ist deutlich schneller als mein Fax -> es wird sich wenig nehmen. Vielleicht lohnt sich ja auch mal die Anschaffung eines schnellen Laser Druckers ;) Frag einfachmal bei SipSnip an, bei QSC meinten sie dass man Faxe über nen noramles Gerät empfangen aber nicht verschicken kann.

    Wie das genau mit dem Faxversand ist weiß ich nicht... theoretisch gibts da aber gute Fax-Sender-Anbieter im Netz... die stellen einem dann so einen Art Drucker Treiber zur Verfügung mit dem das sehr gut geht.

    Die Fritzbox würde ich persöhnlich weglassen... es ist doch deutlich flexibel und sicherer wenn man alles via Webinterface und ohne Einsatz jeglicher Hardware seinerseits mache kann.

    Ich weiß nicht wie gut Inzwischen die Softphone sind aber in Kombination mit einem USB-Telefonhörer ist das denke ich praktikabel.

    Als Internetzugang wäre QDSL eine Überlegungwert... ich weiß nicht ob du als Firma auch QDSL Home verwenden kannst aber da läge die Flatrate mit 1Mbit Down und 0,5 Mbit (man kann auch 0,7/0,7 enstellen... oder 0,5 down und 1Mbitup) up bei 29¤ im Monat. Allerdings siehts mit dem Trafficshaping der Fritzbox in diesem Zusammenhang nicht gut aus.

    Ich weiß nicht wo euer Büro steht aber vlt. könnt ihr euch den Anschluss ja mit anderen Teilen...
     
  18. joaho

    joaho Neuer User

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    Ich habe das mit dem Faxen über VOIP durchgetestet und verworfen.

    Ein Drittel aller Faxe wird von der Gegenstelle garnicht erst angenommen, oft wenn am anderen Ende eine große Telefonanlage ist, hat wohl was mit der Dienstekennung zu tun.
    Vom Rest ist ca. ein Drittel verunglückt, Teile fehlen oder sind unlesbar.

    Fax über VOIP fordert das Protokoll bis zum Anschlag, es liegt also nicht (nur) an deinem Provider, sondern an der gesamten Strecke, wenn irgendetwas nicht passt, kommt Müll an.

    Ich habe mein Faxnummer trotzdem gevoipt und spare die Grundgebühr für die heilige Nummer. Ausgehende sende ich mit Fritzcard über normales Telefon, eingehende bekomme ich per Email als pdf (DUS-net). So funktioniert das seit Monaten ohne Probleme, das Faxgerät ist überhaupt nicht mehr angeschlossen.

    Zuverlässigkeit: wenn das Inet hakt, bekommst du deine Faxe halt etwas später. Nur wenn das Fax-Gateway beim Provider aussteigt, gibts Probleme, dein "Fax" ist dann nicht erreichbar, und schlimmstenfalls bekommt sogar der Absender ein OK und du kein Fax. Das ist in der Anfangszeit einmal passiert, aber seitdem nicht mehr.

    Mein Fazit: ich kann die Methode empfehlen.
     
  19. florianr

    florianr Aktives Mitglied

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    Zu den Details ist ja schon einiges gesagt worde, Du solltest allerdings nicht die Frage des Notrufes außer Acht lassen, ist bei der mobilen Lösung vielleicht nicht so entscheidend, aber in einem Büro sollten von jedem Platz/Telefon aus die gängigen Rufnummern 110/112 erreichbar sein. Handies würde ich hier nicht als Ersatz ansehen.
    Das setz aber meines Erachtens nach einen VoIP Router vorraus, der ein Fallback/Wahlregeln via FN unterstützt.
     
  20. halber

    halber Neuer User

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    Meine Herren (oder ist auch eine Damen dabei?),

    herzlichen Dank für die Reaktionen und Hilfen.

    Mit zunehmender Informationsfülle (dank eurer Hilfe) komme ich der Sache immer ein Stück näher.

    Zum Punkt "FritzBox ja oder nein" und "welcher DSL-Anbieter":

    Die Lösung des kostengünstigen Telefonierens in Verbindung mit der Nutzung immer gleicher Telefon- und Faxnummern (je Mitarbeiter für eingehende Dinge egal, wo er sich gerade befindet) ist die eine Seite. Wie schon kurz erwähnt, arbeitet jeder Mitarbeiter mit einem Laptop, auf dem Kundenbetreuungssoftware läuft. Diese wird über einen externen Anbieter gepflegt/gewartet etc. Hierfür ist der normale DSL-Zugang (mit Flat und in einem Geschwindigkeitsbereich größergleich 3.000/500) gedacht. An den Standorten der Büros bietet sich hierfür z.B. 1und1 an. Damit wäre dann auch die wunderschöne neue FritzBox in jedem Büro vorhanden, eine "normale" Telefonleitung (Grundlage für den DSL-Anschluß) wäre da. Über diese DSL-Geschichte hätte ich den "doppelten Boden" für:
    - Nutzung von Notrufnummern (woran man so alles denken muß!!!)
    - normaler Fax-Ein- und Ausgang, wenn das VOIP-System schwächelt
    - Telefonmöglichkeit, wenn das VOIP-System schwächelt


    In Summe hätte ich dann wohl folgendes:
    - pro Bürofläche einen normalen Telefonanschluß der z.B. Telekom als Voraussetzung für DSL
    - pro Bürofläche ein schnellen DSL-Zugang (ASDL reicht) z.B. von 1und1
    - pro Bürofläche ein normales Faxgerät (als Reserve, wenn VOIP schwächelt, als schnelle Variante ohne hochgefahrenen Rechner ein Fax loszuwerden) <-- hier vieleicht noch das Problem: blockiert das arbeitende Fax die DSL-Leitung? sollte es daher vieleicht ein ISDN-Anschluß sein um DSL und Normal-Fax trennen zu können?
    - pro Mitarbeiter ein VOIP-Tischtelefone welches mehrere Accounts verwalten kann (4 Mitarbeiter mit je einer VOIP-Telefonnummer = 4 "Accounts"???)
    - pro Mitarbeiter ein Laptop mit Anschlußmöglichkeiten an den jeweiligen Büro-DSL-Zugang (hier mag ich Dockingstationen mit Kabel zum DSL-Punkt mehr als WLAN)
    - pro Laptop eine Sprechgarnitur für die Nutzung der Telefonfunktionen der Software (Kundenbetreuung), auch hier eher Kabel als "durch die Luft" (oder??)
    - pro Mitarbeiter 2 VOIP-Nummern (1x Telefon, 1x Fax)
    - pro Laptop eine UMTS-Karte für den WWW-Zugang beim Außendienst (mit Datenflat, z.B. von E-Plus) - hier wäre natürlich total schick, wenn der UMTS-Kartenanbieter das VOIPen zulassen würde (geht wohl z.Z. nur bei E-Plus mit Skypel, oder ???)
    - die VOIP-Nutzung, die DSL-Nutzung und die UMTS-Nutzung weitesgehend durch FLAT-Verträge abgedeckt

    Damit hätte ich dann im Boot:
    - die Telekom für die Drähte in die Büroflächen (event. ISDN) mit monatl. Fixkosten (wenn hier nicht extra gefaxt oder telefoniert wird)
    - einen DSL-Anbieter mit zwei Verträgen (event. 1und1)
    - einen VOIP-Anbieter, der gewerbl. Kunden nimmt
    - einen UMTS-Anbieter
    (ist noch gerade so überschaubar)

    Die Fixkosten pro Monat sind dann wohl ungefähr so (ohne einmalige Einrichtungsgebühren)
    - Telekom 2x normaler Anschluß, Summe ca. 40EUR
    - 2x DSL plus Datenflat (event. plus Telefonflat), Summe ca. 100EUR
    - 8 VOIP-Nummern mit FLAT für Festnetztelefonie, Summe ca. 80EUR (???)
    - 4x UMTS-Karte mit Datenflat, Summe 200EUR (inkl. BASE, also Festnetzflat)
    Summe über alles 420EUR
    Oder anders herum, pro Mitarbeiter und Monat sind das etwas mehr als 100EUR (dieser Preis ist o.k.).
    Jeder weitere Mitarbeiter bräuchte würde dann Kosten für die VOIP-Flat und die UMTS-Flat erzeugen, also ca. 70EUR im Monat.

    Was haltet ihr davon???