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mehrere voip-fähige router via wlan kombinieren

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von justme, 26 Juni 2005.

  1. justme

    justme Neuer User

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    haus 1 hat einen voip-fähigen router mit 2 telefonen dranhängen plus WLAN-schittstelle plus internetzugang.

    haus 2 hast den selben voip-fähigen router mit ebenfalls 2 telefonen und
    will ins internet (und auch voip-telefonieren) über haus 1 via WLAN.

    ist das ein problem? bzw. was gibt's da zu beachten?
     
  2. Akio

    Akio Mitglied

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    Hallo,

    also soweit ich weis müsste es gehen, wenn der WLAN Router im Haus zwei sich als Client bei dem WLAN Router aus Haus 1 anmelden kann. Dann sollte es denke ich erstmal grundsätzlich gehen.
    Interessant wäre jetzt daher, um welche Geräte es sich handelt?

    Viele Grüße

    Akio
     
  3. TWELVE

    TWELVE Aktives Mitglied

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    Ja, isses.. :D Der Accesspoint eines WLAN Routers beherrscht in den seltensten Fällen den AP Client Mode, sprich WLAN Router können sich
    in der Regel nicht an anderen WLAN Routern als Client anmelden, dies
    ist eine Funktion, die man meist nur bei echten Accesspoints findet.
    Aber selbst wenn er das könnte, er muß zusätzlich noch als Accesspoint
    für die lokalen WLAN Clients arbeiten können, und dies beherrscht kein
    AP glecihzeitig.Was einige Accesspoints können, ist gleichzeitig eine Wireless Bridge zu einem anderen AP aufzubauen und als AP zu arbeiten ( Point-to-Point+AP).Dieses Feature wird auch als Repeater oder z.T. auch als WDS bezeichnet.Um welche WLAN Router geht es denn genau...?


    Grüße

    TWELVE
     
  4. justme

    justme Neuer User

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    >>Um welche WLAN Router geht es denn genau...?

    diese diskussion soll eine kaufhilfe sein.
     
  5. TWELVE

    TWELVE Aktives Mitglied

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    Du hast den Ernst der Lage noch nicht erkannt.. :) Es gibt - meines Wissens - derzeit keine VoIP Router, die WDS oder Repeater beherrschen.Du kannst Dir aber mit zwei zusätzlichen Accesspoints behelfen, mit denen Du eine Wireless Bridge zwischen beiden Häusern
    aufbaust.Ist zwar teurer, hat aber gleich noch einen Vorteil, nämlich die Bandbreite.Wenn Du einen WLAN-Router/AP gleichzeitig als AP und
    Bridge nutzt, hat das zur Folge, das sich die Bandbreite halbiert, da
    Bridge und AP nicht gleichzeitig senden und empfangen können.


    Grüße

    TWELVE
     
  6. justme

    justme Neuer User

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    ich hab's:

    haus 1 mit inet-zugang:

    # access-point, PtMP-fähig (Point-to-Multipoint bridge) => D-LINK DWL-900AP+ bzw. nachfolgegerät DWL-2100AP
    # router mit voip-fähigkeit (mit oder ohne WLAN-funktionalität): netgear ta612v (falls ohne WLAN) oder draytek vigor 2900vg (falls mit WLAN)

    weitere häuser: ausstattung genau wie haus 1.

    # in haus 1 läuft der access point im PtMP-modus
    # in den anderen häusern läuft er im client-mode
    # das ganz soll unabhängig von konkreten breitband-technologien und -anbietern sein: es soll möglich sein: standleitung, cable modem, österreichisches DSL => deshalb sind irgendwelche Fritz-boxen nicht geeignet
     
  7. TWELVE

    TWELVE Aktives Mitglied

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    Nein.

    1. Eine PtMP Bridge brauchst Du nur, wenn Du von einem AP
    Brücken zu mehr als einem anderen AP aufbauen willst

    2. APs, die per Bridge mit anderen APs verbunden sind, laufen
    im Bridge oder PtP Modus, nicht jedoch im Client Mode

    3. Die Performance dieses Kontrukts würde ich nicht zu Hause
    haben wollen.
     
  8. justme

    justme Neuer User

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    >>1. Eine PtMP Bridge brauchst Du nur, wenn Du von einem AP Brücken zu mehr als einem anderen AP aufbauen willst.

    das will ich ja. ich habe eine kleine siedlung von häusern, wovon nur 1 haus internetzugang besitzt. in diesem haus (nr. 1) brauche ich dann einen wireless access point im PtMP-modus. stimmt doch, oder?
     
  9. justme

    justme Neuer User

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    >>3. Die Performance dieses Kontrukts würde ich nicht zu Hause
    haben wollen.

    ich freue mich über jede bessere idee, wie macht man's richtig?
     
  10. TWELVE

    TWELVE Aktives Mitglied

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    Ja, das stimmt, wenn Du in Haus 1 nur einen einzigen AP verwenden willst.

    Besser wäre natürlich eine Anbindung über Kabel.Kommt natürlich auch darauf an, was Du erreichen willst.Anfangs sah es so aus, das es um 2 Häuser geht, jetzt ist es schon eine Siedlung.Da kommen dann eine Menge
    Aspekte dazu, z.B. wie dick ist die Internetanbindung ( z.B. rein fiktiv: ne 2Mbit Leitung, 8 Häuser mit ~ 3 Leuten pro Haus, sind im worst case 2Mbit/24=85Kbit für jeden im Downstream, im Upstream dann nur noch 8Kbit für jeden, das kann man dann also gleich lassen, bei 192Kbit können
    bestenfalls 3 VoIP Gespräche gleichzeitig geführt werden, dann geht aber nichts anderes mehr, also kein Surfen etc.), wie soll die Internet-Kapazität verteilt werden ( Stichwort QoS, quality of service, Trafficshaping) , wie soll díe Sicherheit realisiert werden ( bei Deiner Implementierung befinden sich alle im gleichen Netz), sollen Dateien übers Netzwerk zwischen den Häusern kopiert werden usw. Da gibt es also Menge Sachen, die man beachten muß.

    Was das reine WLAN Netz zwischen den Häusern betrifft, da wäre es wohl für die Performance besser, wenn man für jedes Haus ein AP-Pärchen hat.
    Kommt aber eben darauf an, wie die sonstigen Anforderungen sind.Kann man schwer was zu sagen ohne Daten, aber bei PtMP Bridge zu sagen wir 8 Häusern bleibt nur ein Bruchteil von 54Mbit für jede Verbindung übrig.

    Grüße

    TWELVE