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Modem V.90 an Fritz!Box Analogport

Dieses Thema im Forum "FRITZ!Box Fon: Telefonie" wurde erstellt von JensemannWF, 12 Nov. 2005.

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  1. JensemannWF

    JensemannWF Mitglied

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    Folgende Beobachtung habe ich gemacht:
    Schließe ich das USR Courier V.everything direkt am Splitter an, so erhalte ich mit 100%iger Wiederkehr einen >=49k2 Bit Connect.

    Schließe ich das USR Modem "hinter" der Fritz!box an, so bekomme ich keinen V.90 Connect mehr, sondern nur eine V34 mit 19k2 Bit.

    Hat jemand eine Lösung, ob man auch hinter der Fritz!box ordendlich mit Analogmodems arbeiten kann?

    Gruß Jens
     
  2. erik

    erik IPPF-Promi

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    Ich glaube nicht, daß AVM bei den Analogports eines DSL-Routers besonders viel Wert auf die Datenrate gelegt hat. Dieser Einsatzfall ist schon sehr speziell und selten.
     
  3. JensemannWF

    JensemannWF Mitglied

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    Die messbaren Ergebnisse deuten stark darauf hin ;)
    Offenbar ist die Dämpfung der Ports derart groß, daß nicht mehr allzuviel "geht".
    In wieweit sich das auf eventuell zu nutzende Faxmodems auswirkt?
    Die Rauschunterdrückung ist ja nur im VoIP Betreib wirksam? Fummeln daran war jedenfalls frei von Effekt.
    Ich nutze derzeit mein Schätzchen (V.Everything), weil seit meiner "Umstellung" von DSL1000 auf DSL3000 leider nichts mehr geht (DSLAM Reset ist wohl nötig, kein PPPoE Traffic; stabiler SYNC)
    So muss die robuste alte Datenpumpe aus FIDO-Netz Zeiten (2:241/1052.6) mal wieder zeigen, was Männer-DFÜ ist ;)
    Gruß Jens


     
  4. erik

    erik IPPF-Promi

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    Die Ursache liegt in diesem Fall im a/d Wandler des Ports und nicht in irgendeiner Dämpfung. Es gibt z.B. nur wenige ISDN-Anlagen, deren Analogports V.90 beherrschen. Zu meiner großen Überraschung gehört die Teledat USB 2a/b (eine AVM Fritz!X im Telekom-Gehäuse mit kastrierten Funktionen) zu diesen wenigen Geräten.
     
  5. JensemannWF

    JensemannWF Mitglied

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    Gute Erklärung. Danke :)
    Tragisch ist aber, daß ein Analogsignal, welches auch analog an die normale Amtsleitung rausgeht, derart "technisch verwöhnt" wird, daß es zu diesen Einschränkungen kommt. Ist wohl Designbedingt?

    Gruß Jens

     
  6. erik

    erik IPPF-Promi

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    Na intern verarbeitet die Fritz die Daten ja digital, so wie eine reine ISDN-Analge das auch machen würde. Alles andere wäre hier Unfug, da für VoIP sowieso eine Wandlung nötig ist und die Fritz auch einen ISDN-Amtsanschluß besitzt. Nur für den analogen Amtsport eine völlig andere Signalverarbeitung parallel einzubauen, auf diese Idee wird ernsthaft niemand kommen.
    Da Du das Modem nur temporär nutzt, kannst Du es ja direkt ans Amt anschließen, zumal die Fritz bei gestörtem DSL eh nicht viel zu tun hat.
     
  7. JensemannWF

    JensemannWF Mitglied

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    Hab da was entdeckt :)
    Wenn man dem Blockschaltbild des Chipsatzes Glauben schenken kann, besteht zumindest die Restchance, daß ein Port möglicherweise per Relay direkt durchgeschaltet wird. Der hat dann allerdings einen "Filter" vor der Nase. Probier in Kürze ich mal durch.
    Ansonsten find ich die Idee, eine spezielle "Signalverarbeitung" nur für Analog einzubauen, grundsätzlich gut, da es sich lediglich um Wechselkontakte handeln müsste und zusätzlich das Telefonieren mit Analogtelefonen auch bei defekter bzw. stromloser Fritzbox gewährleisten würde.
    Gruß Jens

     

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  8. erik

    erik IPPF-Promi

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    Dieser Chip kann von Haus aus kein ISDN. AVM hat die Schaltung ganz bestimmt nicht so übernommen.
     
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