Nochmal Dual Wan / Redundanz

unblack

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18 Jul 2018
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Hallo,

ich bin der Neue und komme jetzt vielleicht öfter. Es gibt zwar schon ein paar DUAL WAN threads hier, aber so ganz schlau bin ich bei meiner Konstellation noch nicht geworden:

In zwei Monaten ziehe ich mit meiner Firma um und möchte bei der Gelegenheit meine ganze Internet-Anbindung mal neu bauen. Ziel dabei ist vor allem Redundanz, da der Geschäftsbetrieb 24/7 vom Internet abhängig ist. Die Geschwindigkeit ist zweitrangig.
Zwar sind Ausfälle bei Vodafone relativ selten, aber hin und wieder gibt es sie doch - natürlich dann, wenn es gerade ganz ungünstig ist.

IST-Zustand:
VDSL 100 Vodafone VOIP
Fritzbox 7490 mit 3G Modem über USB als Backup
Mesh W-LAN über AVM Repeater/Bridges
19" Rack, Server der 24/7 läuft und als DHCP/VPN usw. agiert
IP-Telefone von Yealink, die an der 7490 hängen

SOLL-Zustand:
VDSL 100 Vodafone VOIP
VDSL 100 bei einem anderen Anbieter als Vodafone
Backup über LTE
Mesh W-LAN über Fritzbox soll nach Möglichkeit bleiben, da ich ca. 1.000qm Fläche versorgen muss
VOIP perspektivisch mal auf etwas Vernünftiges umstellen, hat aber noch keine Prio.

Neu kaufen muss ich auf jeden Fall einen Dual WAN Router, vermutlich wird es hier die Digitalisierungsbox Premium / bintec ip.plus tun. Wie das funktioniert, ist hier ja beschrieben:
http://www.bintec-elmeg.com/portal/...s/current_de/ws_be_IP_html_de_HTML/start.html

Was mir jetzt aber noch nicht klar ist, ob und wo ich die 7490 dann reinhängen kann?
Kann diese nur als Modem agieren? Oder benötige ich ein separates Modem, das an den 2. Anschluss der ip.plus geht und hänge die 7490 hinter die ip.plus? Wenn dahinter, funktioniert dann das Mesh der FB trotzdem?

Gibt es sonst noch etwas, das ich bedenken sollte, ggf. tollere Lösungen?

Danke!
 
Die be.ip plus ist schonmal eine gute Variante am unteren Ende des Preisspektrums.
Die Frittte würde zum Modem degradiert. Inwieweit der Switch der Fritte sich teilen lässt (wie z.B. bei der be. ip) weiß ich nicht. Das wäre aber IMHO eine Voraussetzung, um das Mesh der Fritte intern weiterzubenutzen. Evtl. ist auch ein zusätzliches VDSL-Modem sinnvoll, um die Frittte im internen Netz zu behalten für das Mesh. Als VDSL-Modem bietet sich auch eine 3490 an.

Ich würde mir diesbezüglich insbesondere im Firmenumfeld keine Kopfschmerzen machen und auf eine WLAN-Controller-Lösung mit mehreren AP's setzen. Dabei muss es nicht unbedingt die bintec-WLC-Lösung sein.
Gerade in solch komplexen Szenarien kommt man schnell an die Grenzen der AiO-Konzepte.
Die IP-Telefone würde ich auf jeden Fall dann an der be.ip anmelden.
 
Danke fürs Feedback. Soweit ich das mittlerweile nachgelesen habe, lässt sich die FB jetzt nicht ohne weiteres als Modem verwenden - also nicht ohne in irgendwelchen Konfigurationsdateien herumzupfuschen, wovon ich generell Abstand nehmen würde. Als IP Client bzw. kaskadierender Router kann die 7490 aber agieren.

Also werde ich das erstmal mit einem externen Modem an der ip.plus und der Fritzbox fürs Mesh probieren, da die ganze Hardware ja schon einmal da ist. Wenns nicht klappt, kann ich ja immer noch mehr Geld für was Funktionierendes ausgeben. VoIP war generell an der ip.plus geplant - was die Fritzbox diesbezüglich kann, ist ja quasi nix.
 
Die Funktion für eine Fritzbox als "weitgehend Modem" und um die Konfiguration des DoubleNat zu vereinfachen wäre wohl "Exposed Host". EH sollte die be.ip sein. Dann dürfte die Fritzbox ohne weiteren Aufwand im Netzwerk transparent sein (quasi-bridged).
 
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