OC130/TCom930DSL-Kopplung per ISDN

motions

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Hallo,
wir setzen momentan eine TCOM930DSL (Softwarestand 5.5) ein. Funktioniert bestens.
Jetzt bekommen wir am anderen Ende der Stadt ein zusätzliches Firmengebäude. Dafür habe ich schon eine zweite TCOM930DSL.
Beide Anlagen möchte ich jetzt per ISDN koppeln, d.h. beide sollen wie eine Anlage wirken und z.B. Durchwahlen an beiden Seiten erlauben, Rufweiterleitungen, CLIP Anzeigen, etc. So als wären die Anlagen halt als Master-Slave konfiguriert.

Hat das schon mal jemand gemacht? Funktioniert das?
Welche Art ISDN wurde verwendet? Eine normale Wählleitung oder eine spezielle Standleitung?
Im Handbuch stehen dazu Varianten zur Verbindung über "das öffentliche Netz" und "mit aktivem Übertragungssystem".
Aber mein offzielle Telekom Berater hat jetzt nach 4 Wochen noch keine Info aus der Technik bekommen, ob und wie sich das Problem lösen läßt. Grrr ...
 

Rosenheimer54

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Die Frage ist zwar schon alt, aber ich schreibe mal ne Antwort dazu. Kann ja sein, daß das Thema auch andere Interessiert.

Man kann über eine ISDN-Festverbidnung zwei oder mehrere Anlagen verbinden. Das Protokoll ist das Qsig-Protokoll. die eine Anlage ist Slave, die andere Master.
Aber heute gibt es ja auch noch die Möglichkeit der IP-Qsig Verbindung. Das heißt an beiden Anlagen-Standorten muß DSL zur Verfügung stehen. Da man das heutzutage üblicherweise eh hat, ist das die Preiswertere Variante. Eine VPN-Verbindung zwischen den Anlagen und Qsig-IP Lizenzen, schon läuft das. Wenn man am zweiten Standort nur ein kleines Büro hat, braucht man keine eigene Anlage, sondern nur die VPN-Verbindung + OpenPhone IP Telefone und/oder IP-Dect - RFPs. Das MGW wird natürlich gebraucht !

Franz
 

motions

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Vielen dank für die Info.
Bei der Telekom kriege ich irgendwie überhaupt keine kompetenten Ansprechpartner mehr (früher gab's da mal den Firmenkundenbetreuer). Jedenfalls habe ich mir das selbst mal rausgesucht, aber die ISDN Festverbindungen sind ja abartig teuer!
Also mache ich das erst mal über die Weiterleitungsfunktionen über eine normale Wählverbindung. Ist suboptimal, aber momentan ist alles anderes zu aufwendig und vor allem teuer.
Schade eigentlich, denn die Vollständige Nebenstellenfunktion würde uns die tägliche Arbeit spürbar erleichtern
 

Rosenheimer54

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Die Telekom muß sparen und kompetente Leute sind teuer :rolleyes:

Ja, das wäre alles wunderbar gelöst mit Qsig über IP, also über VPN Verbindung.

Ist natürlich bei der Einrichtung erst mal ganz schön teuer. Die Lizenzen für Qsig-IP, die 2x MGW, das DSL(wahrscheimlich ja vorhanden) und die beiden VPN-Router. Aber dann habt ihrs optimal. Systemtelefone an der aussenliegenden Anlage genauso wie im Nachbarbüro.
 

motions

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Naja, also 2x DSL16000 und zwei VPN Router (Lancom 1621 bzw. lancom 7011) haben wir schon. Beide Standorte sind also schon IP-mässig verbunden.
Hast Du irgendeine Hausnummer zur Hand was die beiden QSIG über IP kosten?
Hilf' mir mal auf die Sprünge: MGW steht wofür?
 

Rosenheimer54

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Das MGW (Media-Gatewey) kostet VK 660,- Euro und die Software-Freischaltung 238,- In jeder Anlage. Aber wenn man am zweiten Standort nicht viele Telefone hat, braucht man die zweite Anlage nicht !! Da kommen die IP-System-Telefone oder/und IP-RFPs gleich an den VPN-Router.

Franz

PS: VK-Preise nach DeTeWe-Händler Liste. Die Telekompreise kenne ich nicht.
 

k3com

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Wenn dir gemeinsames Telefonbuch und Besetztanzeige zwischen den Standorten nicht so wichtig sind kannst du mit Leitwegen was bauen. Dann gehen immerhin Durchwahlen und Verbinden ist einfacher weil nicht mehr Übergabe gedrückt werden muss wie bei externem Verbinden.

Bietet sich an wenn auf beiden Seiten Anlagenanschlüsse vorhanden sind.

Prinzipiell werden Anrufe von 1x an z.B. 2X an 012345-2x weitergeleitet
was leider nicht geht ist, das die Anschlussnummer bei der Zielanlage wieder abzuschneiden. d.h. der Anruf würde dann als 023456-1x angezeigt.
Das müsste man mit ein bisschen Handarbeit in den Telefonbüchern schön gemacht werden.

EDIT: gemeinsames Telefonbuch und Besetztanzeige ginge allerdings auch so mit Koppelung der Anlagen nicht. Nur mit IP-Telefonen ohne Anlage am 2. Standort
 
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motions

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Hmmmm,
also die Idee mit dem MGW und den SIP Telefonen am zweiten Standort finde ich gar nicht so schlecht.
Ich habe aber noch etwas bedenken bezüglich Qualität und Stabilität (Internet+VPN an beiden Standorten muss dann wirklich dauerhaft funktionieren).
Aber ich werde da mal einige Tests mit SIP-Verbindungen zwischen den Standorten machen.
Danke schon mal für die Tips und Gedankenanregungen.