Original-Nummer bei gesetztem Clip-No-Screening anzeigen

inte

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Moin,
scheinbar können einige Tools für ISDN-Karten unter Linux die Original-Rufnummer anzeigen, wenn der Anrufer Clip-No-Screening gesetzt hat, also eine beliebige andere Rufnummer überträgt. In letzter Zeit gehen Call-Center nämlich immer häufiger dazu über, dies zu tun.
Gibt es irgend welche Tools für die Fritzbox, mit denen das Mitloggen der Original-Rufnummern möglich ist?
Danke,
Chris
 
Der Telefonie-Teil der FritzBox-Firmware ist nicht OpenSource. Daher sehe ich da schlechte Chancen.
 
clip no-screening ist ein öffenliche Telefonamt-(ISDN30)feature, das die der Name schon sagt kein screening mehr macht. Screening ist normalerweise, wenn Ansclussnummer sowie bekannt in der Anlage übereinstimmen sollte und verglichen wird mit der (DDI-) Nummer die von der (private) PBX kommt.
Wenn das feature also vom Amt nicht vergeben wird, sowieso keine chance, da sonnst bei Fehl-resultat des Vergleiches immer Hauptanschlussnummer stat DDI gegeben wird.
Ich kenne da aber wenige operator die no-screening erlauben, da es genau zu falschen darstellung kommen kann von dein Ansclussnummer, sogar kannst du dan ein andere Nummer hi-jacken. Ich glaube nur bei VoipBuster und geschwistern kann sowas was ähnlich vorget, ist aber VoIP kein ISDN.
 
Bei Clip-No-Screening wird zusätzlich zur "echten" Rufnummer eine frei definierbare Rufnummer übertragen. Die "echte" Rufnummer und die "no-Screening"-Rufnummer werden jeweils entsprechend gekennzeichnet.

Es ist allerding auch möglich, die "echte" Rufnummer mit CLIR zu unterdrücken und nur eine "no-screening"-Rufnummer zu übermitteln.

Was inte wohl meinte ist, dass die FB beide Rufnummern sowohl die "echte" -sofern nicht mit CLIR unterdrückt - und zusätzlich auch die no-screening-Rufnummer - sofern gesetzt - anzeigen soll.

Aber: Wer eine "no-screening"-Rufnummer überträgt, der unterdrückt in aller Regel aber gleichzeitig die "echte" Rufnummer mit CLIR, denn Sinn von "no-screening" ist i.d.R. die "echte" Rufnummer nicht bekanntwerden zu lassen. Somit dürfte das gewünschte Feature in der Praxis nicht wirklich den gewünschten Zweck erfüllen.
 
Bei Clip-No-Screening wird zusätzlich zur "echten" Rufnummer eine frei definierbare Rufnummer übertragen. Die "echte" Rufnummer und die "no-Screening"-Rufnummer werden jeweils entsprechend gekennzeichnet.

Es ist allerding auch möglich, die "echte" Rufnummer mit CLIR zu unterdrücken und nur eine "no-screening"-Rufnummer zu übermitteln.
Nein, das ist eben nicht möglich!
Du kannst nur die Nummern komplett unterdrücken, aber nicht nur die original-Nummer...
Was inte wohl meinte ist, dass die FB beide Rufnummern sowohl die "echte" -sofern nicht mit CLIR unterdrückt - und zusätzlich auch die no-screening-Rufnummer - sofern gesetzt - anzeigen soll.
genau!!
Aber: Wer eine "no-screening"-Rufnummer überträgt, der unterdrückt in aller Regel aber gleichzeitig die "echte" Rufnummer mit CLIR, denn Sinn von "no-screening" ist i.d.R. die "echte" Rufnummer nicht bekanntwerden zu lassen. Somit dürfte das gewünschte Feature in der Praxis nicht wirklich den gewünschten Zweck erfüllen.
Doch, leider erfüllt das "Feature" in der Praxis sehr wohl seinen Zweck.
Leider zeigen die Endgeräte nur die Phantasie-Rufnummer an, nicht die zusätzlich übertragenen Original-Nummern.
ISDN4Linux loggt hingegen beide Rufnummern.
Klar, ich könnte mir noch nen kleinen Linuxrechner mit ISDN-Karte neben die Fritzbox stellen, und alle Anrufe mitloggen...
Darum geht es mir aber gar nicht. Vielmehr geht es um Spamschutz.
Derzeit leite ich bereits alle Anrufe ohne RN direkt auf die Mailbox.
Da ich aber wohl nicht der einzige bin, der so handelt, übertragen die Spammer mittlerweile gerne Phantasienummern.
Daher würde es mir reichen, alle Anrufe mit gesetztem Clip-No-Screen direkt auf die Mailbox umleiten zu können. Dabei ist nicht einmal wichtig, ob die Originalnummer mit übertragen wird (was sie ja wird), oder nicht.
Gruss,
-inte-
 
Letztlich wäre es egal: Im ISDN wird die "nicht gescreente" Nummer immer auch als solche vom User übergebene signalisiert. Der Angerufene kann (oder könnte, viele Endgräte unterstützen das leider nicht und zeigen immer nur die user-provided an) immer erkennen, ob die übermittelte Nummer quasi "vom Provider abgesegnet" wurde oder nicht...

Jörg
 
screening

Hallo,

in welchen D-Kanal messages wird den die original und die gescreente Nummer übertragen?
Gibt es das Feature auch bei VoIP?

edit: ich habe da mal einen Trace im Netz gefunden (also zwei CLI messages werden übertragen):

[6c 0c 21 80 31 37 32 39 38 37 36 35 34 33]
Calling Number (len=14) [ Ext: 0 TON: National Number (2) NPI: ISDN/Telephony Numbering Plan (E.164/E.163) (1)
Presentation: Presentation permitted, user number not screened (0) '1729876543' ]

[6c 0a 21 83 37 30 33 31 34 35 36 37]
Calling Number (len=12) [ Ext: 0 TON: National Number (2) NPI: ISDN/Telephony Numbering Plan (E.164/E.163) (1)
Presentation: Presentation allowed of network provided number (3) '70314567' ]

Also die FritzBox hat ja Capi over TCP. Also müsste man doch auch irgendwie intern an die D-Kanal messages kommen ...

Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,
ich habe hier schon meine Ideen zu dem Thema gepostet.
Ich würde einfach i4l mit isdnlog für die Fritzbox bauen und dann über TCP/remote Capi via Loopback mit der Box kommunizieren.
Nun gibt es i4l noch nicht als Freetz-Paket. Und eine grosse Hilfestellung habe ich leider in dem anderen Forum bisher nicht bekommen...
 
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