Bei P2P-Programmen kann man die Ports i.a. frei wählen, d.h. Du kannst nicht einfach einen bestimmten Port blockieren. Die Default-Ports sind:
eMule: 4661, 4662, 4665, 4672
Kazaa: 1214
Bittorrent: 6881
Es gibt noch weitere wie OpenNap, DirectConnect, Blubster/Piolet, ... , die auf ganzen Portbereichen arbeiten, die man nicht so einfach sperren kann.
Hier gäbe es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:
- auf den Quellsystemen einen Personal Firewall einsetzen, der nur zulässige Applikationen auf das Netzwerk läßt (z.B.
http://www.personalfirewall.comodo.com )
- auf dem Router zum Internet alle Ports sperren und den Zugang nur per HTTP-Proxy erlauben.
Hast Du einen Router (nicht die FBF), der Bandbreitenzuordnungen erlaubt, so kann man dies im Router jeweils für einzelne Endgeräte festlegen. Dies geht jedoch in einer FBF nicht...
Sorry, hier hilft vielleicht nur ein Wort mit den Anwendern und bei Überlastung des Internetzugangs das Abklemmen des jeweiligen Clients...
Dies gilt für die
abgehenden Verbindungen.
Für
ankommende Verbindungen (und dies ist i.a. für P2P auch erforderlich), gilt das im vorigen Posting gesagte. Es gibt jedoch auch P2P-Programme, die mit nur TCP-Verbindungen zu einem Proxy nach draußen glücklich sind...
--gandalf.
PS: Eine Portsperrung ist im Prinzip eine Portweiterleitung auf eine nicht-existente IP-Adresse ;-) oder es muss die Firewall-Konfiguration der FBF manuell verändert werden.