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Hallo,
daß man bei der Fritz!Box keine Portranges eingeben kann, hat mich doch schon sehr genervt. Nun habe mich daran gesetzt, ein kleines Tool zu basteln, welches mir diese Arbeit etwas erleichtert.
Da wahrscheinlich mehrere frustrierte Fritz!Box-User Verwendung dafür haben dürften, möchte ich es Euch nicht vorenthalten.
Das Hauptproblem der Fritz!Box bei der Speicherung von forwardrules besteht meiner Meinung nach in der Struktur: <u>Für jeden einzelnen Port muß eine eigene rule</u> angelegt werden. Selbst die internen Konfigurationen von AVM werden durch diese Einschränkung behindert:
So steht es in der internen Konfigurationsdatei "/var/flash/ar7.cfg":
...
"udp 0.0.0.0:7078 0.0.0.0:7078",
"udp 0.0.0.0:7079 0.0.0.0:7079",
"udp 0.0.0.0:7080 0.0.0.0:7080",
"udp 0.0.0.0:7081 0.0.0.0:7081",
"udp 0.0.0.0:7082 0.0.0.0:7082",
"udp 0.0.0.0:7083 0.0.0.0:7083",
"udp 0.0.0.0:7084 0.0.0.0:7084",
"udp 0.0.0.0:7085 0.0.0.0:7085",
...
Und so hätte es im Idealfall eigentlich aussehen müssen:
...
"udp 0.0.0.0:7078-7085 0.0.0.0:7078-7085",
...
Ich denke, das Problem ist so grundlegend, daß wir auf eine Implementierung in einer späteren Firmware noch lange warten dürfen!
Meine Lösung ist eigentlich beschämend einfach. Ich mache nämlich nichts weiter, als daß ich weiterhin das offizielle Fritz!Box-Tool nutze, diesem aber mein Script vorgeschaltet habe. Von der Fritz!Box "gelesen" wird durch Aufruf und Filterung der entsprechenden HTML-Seite, "geschrieben" dagegen durch Öffnen einer Socket-Verbindung am Web-Server der Fritz!Box.
Das Verfahren ist leider durch das ständige Aufbauen von "Internet-Verbindungen" ziemlich langsam. Aber es funktioniert bis jetzt recht zuverlässig. Ich rate trotzdem, die Ports mit Bedacht freizugeben. Der Schwachpunkt ist meiner Meinung nach die Fritz!Box selbst, die für Massenportfreigaben einfach nicht ausgelegt ist.
Für das Tool benötigt Ihr PHP. Aber ich denke, die Installation eines Apache-Webservers mit PHP dürfte eigentlich auch unter Windows heute kein ernsthaftes Problem mehr sein. Leider (oder glücklicherweise) ist es nicht möglich, das Tool auf einer zentralen Internetseite ausführbar anzubieten, weil es Schreibrechte auf Eurer Fritz!Box benötigt. Dazu muß es im LAN istalliert sein. Der Aufruf erfolgt über den Internetbrowser.
Auf Euer Urteil, Kritik, Anregungen und vor allem Bugberichte bin ich gespannt!
Viel Erfolg,
Klaus
daß man bei der Fritz!Box keine Portranges eingeben kann, hat mich doch schon sehr genervt. Nun habe mich daran gesetzt, ein kleines Tool zu basteln, welches mir diese Arbeit etwas erleichtert.
Da wahrscheinlich mehrere frustrierte Fritz!Box-User Verwendung dafür haben dürften, möchte ich es Euch nicht vorenthalten.
Das Hauptproblem der Fritz!Box bei der Speicherung von forwardrules besteht meiner Meinung nach in der Struktur: <u>Für jeden einzelnen Port muß eine eigene rule</u> angelegt werden. Selbst die internen Konfigurationen von AVM werden durch diese Einschränkung behindert:
So steht es in der internen Konfigurationsdatei "/var/flash/ar7.cfg":
...
"udp 0.0.0.0:7078 0.0.0.0:7078",
"udp 0.0.0.0:7079 0.0.0.0:7079",
"udp 0.0.0.0:7080 0.0.0.0:7080",
"udp 0.0.0.0:7081 0.0.0.0:7081",
"udp 0.0.0.0:7082 0.0.0.0:7082",
"udp 0.0.0.0:7083 0.0.0.0:7083",
"udp 0.0.0.0:7084 0.0.0.0:7084",
"udp 0.0.0.0:7085 0.0.0.0:7085",
...
Und so hätte es im Idealfall eigentlich aussehen müssen:
...
"udp 0.0.0.0:7078-7085 0.0.0.0:7078-7085",
...
Ich denke, das Problem ist so grundlegend, daß wir auf eine Implementierung in einer späteren Firmware noch lange warten dürfen!
Meine Lösung ist eigentlich beschämend einfach. Ich mache nämlich nichts weiter, als daß ich weiterhin das offizielle Fritz!Box-Tool nutze, diesem aber mein Script vorgeschaltet habe. Von der Fritz!Box "gelesen" wird durch Aufruf und Filterung der entsprechenden HTML-Seite, "geschrieben" dagegen durch Öffnen einer Socket-Verbindung am Web-Server der Fritz!Box.
Das Verfahren ist leider durch das ständige Aufbauen von "Internet-Verbindungen" ziemlich langsam. Aber es funktioniert bis jetzt recht zuverlässig. Ich rate trotzdem, die Ports mit Bedacht freizugeben. Der Schwachpunkt ist meiner Meinung nach die Fritz!Box selbst, die für Massenportfreigaben einfach nicht ausgelegt ist.
Für das Tool benötigt Ihr PHP. Aber ich denke, die Installation eines Apache-Webservers mit PHP dürfte eigentlich auch unter Windows heute kein ernsthaftes Problem mehr sein. Leider (oder glücklicherweise) ist es nicht möglich, das Tool auf einer zentralen Internetseite ausführbar anzubieten, weil es Schreibrechte auf Eurer Fritz!Box benötigt. Dazu muß es im LAN istalliert sein. Der Aufruf erfolgt über den Internetbrowser.
Auf Euer Urteil, Kritik, Anregungen und vor allem Bugberichte bin ich gespannt!
Viel Erfolg,
Klaus