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Preisunterschiede? S.at und S.UK nach D teurer als S.de???

Dieses Thema im Forum "sipgate" wurde erstellt von Odysseus, 15 Okt. 2004.

  1. Odysseus

    Odysseus Aktives Mitglied

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    Hallo!

    Ist euch schon mal aufgefallen, dass es nahezu 50% mehr kostet (2,6 ct statt 1,79ct), wenn man bei Sipgate UK bzw. A angemeldet ist und ins deutsche Festnetz telefoniert, als wenn man bei Sipgate DE angemeldet ist?

    Natürlich gilt das auch für Gespräche nach UK bzw. AT aus den jeweiligen "anderen Netzen".

    Ich bin etwas verblüfft, denn Sipgate wird doch wohl nicht so blöd sein und Gespräche in die anderen Staaten per PSTN über die Grenze routen, sondern alles über I-net laufen lassen und die eigene Infrastruktur vor Ort benutzen. Wenn doch, dann sollten die das schleunigst ändern.

    (Zum Vergleich, ein Gespräch nach Frankreich kostet überall gleich viel, das lässt mich vermuten, dass die einfach den günstigsten "Einspeisepunkt" wählen)

    Oder hat jemand eine Idee, durch was diese erhöten Kosten zustande kommen? Bzw. wie sie gerechtfertigt werden?
     
  2. voiper

    voiper Neuer User

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    Ich wuerde das eher als Preispolitik interpretieren. Man geht davon aus, das im jeweiligen Land (wo sich theoretisch der Anwender einloggt) am meisten telefoniert wird (Mengenrabatt) und zudem der Tarif mit dem guenstigsten vor Ort verfuegbaren Angebot konkurieren soll. Daher hast Du jeweils bei .de, .at und .uk die nationalen Tariffe am niedrigsten. Irgendwo muessen die ja auch Kohle machen.
    Spaetestens seit der Entscheidung der Regulierungsbehoerde in D ist der deutsche Tauchlehrer in Mexiko von der sipgate-Homepage verschwunden und man geht davon aus, das jeder in seinem Land ein account aufmacht. Als Oesterreicher, der in Italien lebt und bei sipgate.de eine Londoner Nummer hat, bin ich da nicht ganz im Trend. Aber darum habe ich mir auch ein IP-Telefon zugelegt, das 7 Provider unterstuetzt und suche mir jeweils den besten Tarif je nachdem wo ich hinrufen will.
    Dennoch: sipgate ist (fast) immer die guenstigste Wahl.
    Und natuerlich geht es sipgate-intern zwischen den Landesnetzen uebers Internet, ich lass mich in "London" gratis von einem Sipgateler aus Wien (sipgate.at) anrufen.
     
  3. Christoph

    Christoph IPPF-Promi

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    @ Odysseus:

    Ich denke, man muss die Dienste schon wohl so sehen, wie sie sind:

    - .de
    - .at
    - .co.uk

    damit aber aus der Sicht von Österreichern, Engländern und Deutschen und eben nicht aus Sicht eines Deutschen, der sich eine englische Nummer besorgt und sich dann über andere Gesprächskosten nach FN D wundert. Andere Länder, andere Sitten, äh, Preise. ;-)

    Und wie voiper schon sagte: intern ist es ja kostenlos.
     
  4. betateilchen

    betateilchen Grandstream-Guru

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    dann versuch doch mal INTERN von einem .DE Account einen .UK Account oder umgekehrt anzurufen :mrgreen:

    So von wegen "Weltweit kostenlos telefonieren" - klar kostenlos, weil man nicht durchkommt :!:
     
  5. PURtel.com

    PURtel.com Aktives Mitglied

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    Noch etwas, - und das kann ich bestimmt Providerübergreifend sagen:

    Der Telefoniemarkt hat in Deutschland längst die Talsole erreicht!

    VoIP kostet Geld, - Technik, Personal, Traffic, etc.

    Ein Provider MUSS auch mal was verdienen, - es sei denn, er will durch andere Projekte gegenfinanzieren.

    Nikotel hat da z.B. eine konsequente Preispolitik die gesund ist.

    Wenn Sipgate die Möglichkeit hat einen Auslandstarif (Deutschland) aus Sicht von .at und .co.uk entsprechend zu erhöhen dann kann das wirklich nur sinnvoll sein.

    Allgemein gesprochen: Was bringen dem Provider 50.000 User die alle eine kostenlose Nummer haben wollen und für 1ct/min raustelefonieren wollen und weder Grundgebühr noch Mindestumsatz zahlen?

    Jede Menge Support, Kosten, Rufnummern fallen auch nicht vom Himmel... usw. usf.

    Ist vielleicht mal ein Denkanstoß, - und das, was Sipgate da macht ist wirtschaftlich nur sinnvoll.

    VoIP-Provider sind nicht die Heilsarmee, sondern gewinnorientierte Unternehmen.
     
  6. betateilchen

    betateilchen Grandstream-Guru

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    und Profis :?: :lach: :mrgreen: (sorry - zuwenig Blut im Alkohol)
     
  7. Odysseus

    Odysseus Aktives Mitglied

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    Dass es letztendlich um Gewinn geht ist mir schon klar.
    Mir war nur die Preisstruktur nicht ganz klar, wenn ich davon ausgehe, dass es irgendwie ja doch "ein und das selbe Netz" ist. Ich bin davon ausgegangen dass das ein Hoppala-Effekt war und versehentlich die jeweils zwei anderen Ziele als Ausland eingestuft wurden obwohl sie für SipGate ja Lokalnetz sind.

    Aber im Nachhinein muss ich sagen, warum kostet es so viel von Vodafone England, Ugarn, Ägypten oder sonst wo, nach hause ins deutsche Vodafone Netz zu telefonieren. Ganz einfach, Geldgier! :)
     
  8. PURtel.com

    PURtel.com Aktives Mitglied

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    *lach* - mit "Geldgier" hat das sicherlich nichts zu tun. Es ist einfach nötig! Es ist logisch und einfach. Es ist betriebswirtschaftlich sinnvoll. Im VoIP gibt es viele Mischkalkulationen, - die eine bringt Gewinn, - die zweite macht verlust. Das muss ausgeglichen werden wenn man überleben will.

    Ich beziehe das jetzt nicht direkt auf Sipgate, da mir deren Kalkulationen nicht bekannt sind. Ich bitte dies auch allgemein zu verstehen.

    Rufnummern kosten Geld! Die gibts für den Provider nicht einfach mal so umsonst. Auch manche Tarife werden teurer eingekauft als sie verkauft werden, - z.B. Deutschland Festnetz wird sehr oft teurer eingekauft als er verkauft wird. Das wird dann mit anderen Tarifen, Grundgebühr oder Mindestumsatz gegenfinanziert. Erst wenn der Provider einen Strich unter die Gesamtrechnung macht, dann weis er letztendlich ob er was und wieviel er in der Tasche hat.

    Das Vorgehen von Sipgate ist sinnvoll und gerechtfertigt, - aber keine "Geldgier".
     
  9. Tempest978

    Tempest978 Neuer User

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    Das habe ich wahrscheinlich nicht richtig verstanden, aber vorhin habe ich prächtigst intern mit einem Teilnehmer bei Sipgate.co.uk telefoniert, während ich bei sipgate.de bin. Uns beiden hat's nichts gekostet (vor allem weil er sein Konto noch nicht mal aufgeladen hat, und er mich mehrmals angerufen hat).

    Ich glaube auch nicht, dass das mit Bezug auf die VoIP-Betreiber gemeint war, sondern auf die Mobilfunknetzbetreiber, und da kann ich der Aussage eigentlich nur zustimmen. Diese Firmen sind alle als Multinationals zu sehen mit hohen Chefetagengehältern, einer Infrastruktur, die bereits 10-fach, wenn nicht 100-fach zurückverdient sein sollte (mal abgesehen von dem UMTS-Fiasko und zugehörigen Versteigerungskosten abgesehen, da habe ich mir nur noch einen abgelacht), und dann noch 30 Pence / Minute (wohne in GB) für ein Prepay-Tariff Gespräch zu verlangen (T-Mobile) kann nur als "ripp-off" (Englisch für Wucher) anzusehen sein.

    Tempest978
     
  10. jrrp

    jrrp Mitglied

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    Hallo!

    Odysseus hat explizit die Mobilfunk-Unternehmen beim Auslandsroaming gemeint. Ich bin ganz seiner Meinung. Auch wenn der Wettbewerb im Inland viellecht mehr schlecht als recht funktioniert, verglichen mit den Roaming-Preisen kann man bei inländischen Preisen nur lachen.

    Meiner Meinung nach lassen sich die Roaming-Gebühren nur durch ein Kartell der großen Anbieter erklären. Die administrativen und Abrechnungs- und sonstige Kosten, die Purtel in Zshg. mit VoIP erwähnt, erklären nicht die horrenden Roaming-Preise z.B. zwischen T-Mobile D und T-Mobile AT - das ist ja schließlich ein und derselbe Konzern :shock:

    Irgendwann (ich hoffe bald) wird die EU-Kommission eingreifen, wie bei den Banküberweisungen. Und dann werden wir uns über fallende Roaming-Preise wundern und die Telcos werden immer noch Gewinne fahren *träum*

    Gruß, jrrp
     
  11. Odysseus

    Odysseus Aktives Mitglied

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    Jetzt muss ich mich doch auch mal wieder zur Wort melden :) :

    Jepp, die Geldgier bezog sich Hauptsächlich auf die GSM-Roaming Gebühren. Aber natürlich schon auch in Hinsicht auf Sipgate.

    Die Ausmaße sind dort mit nur 150% des normalen Preises im Vergleich zu den GSM-Anbietern aber geschenkt. Ich bin ja auch bereit dies zu bezahlen, ich habe es nur erwähnt, da es mir eben jetzt erst aufgefallen ist.
    Bei den Mobilfunkbetreibern zahlt man ja dann doch gleich locker mal 1000-1500% des normalen Preises (9 ct. ins Festnetz z.B. x 15 = 1,35 EUR und das ist teilweise noch untertrieben) und das bin ich nicht bereit zu bezahlen - nur das gehört eigentlich nicht mehr in dieses Thema :)

    Bye bye