Providerwechsel bei Verbindungsabbrüchen?

Hoser

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Hallo!
Ich bin anscheinend einer von vielen, der sich mit Verbindungsabbrüchen der FB 7110 herumschlägt. Ich habe Arcor-DSL 6000 und komme bei der Signalstärke nicht über 9 dB hinaus, oft geht der Wert sogar gegen 0 dB. Die Leitungsdämpfung ist bei 37 dB.
6rehupuw.png


Auf Anfrage bei Arcor gibt es keine Möglichkeit, auf einen anderen Port zu schalten, da diese angemieten seien blablabla...
Mir wurde sogar empfohlen auf DSL 2000 zu wechseln.

Würde ein wechsel , z.B. zu 1&1, vielleicht eine Verbesserung bewirken?
Als Alternative halte ich mir auch noch KabelDeutschland offen.

Gruß,
Hoser
 
Hallo,

Erst mal: Hänge das Bild über die forum-eigene Bildanhangfunktion an. Das macht es übersichtlicher.

Du hast adaptive Aushandlung, das ist eigentlich vorteilhaft. Bei anderen Providern wirst du möglicherweise auf T-DSL Resale-Anschlüsse geschaltet, und da gibts wahrscheinlich von vornherein nicht mehr als DSL 2000.

Was am sichersten helfen würde: Ein externes Modem vor die Box. Z.B. ein Teledat, ein Speedtouch oder ein Sphairon Turbolink. Und natürlich die Abarbeitung dieses Howtos:
Howto: Was tun bei DSL-Verbindungsproblemen

Viele Grüße

Frank
 
Ich habe die FB 7170 hauptsächlich wegen der 3 analogen Anschlüsse für Telefone und Faxgeräte mit dem entsprechenden Adapter. Dies ist mit dem Vorschalten eines externen Modems nicht mehr möglich, oder!?
Ich werde aber wohl oder Übel auf dieses Feature verzichten müssen, wenn es mit den DSL-Leitungsschwierigkeiten in absehbarer Zeit nicht besser wird (ich wohne im Zentrum von Bamberg mit immerhin ca. 80000 Einwohnern.
Da steig ich dann doch lieber auf Kabelnetz um mit garantierten 10000 kBit und zahle nebenbei noch 10¤ weniger.

Es sei denn, der Splitter ist schuld oder das CAT5-Kabel hilft, alles andere aus den Howto's ist bereits ausprobiert.
 
Die Telefone können alle bleiben. Das Vorschalten eines externen DSL-Modems kostet auf der FRITZ!Box nur einen Ethernet-Port.

Am DSL-Port des Splitters hängt dann statt der FRITZ!Box das DSL-Modem, und der erste Ethernet-Port der FRITZ!Box wird mit dem Ethernet-Port des DSL-Modems verbunden. Und die Box muß natürlich entsprechend anders konfiguriert werden...
 
Meine 3 Analoggeräte, die am Adapter hängen, sind für den Festnetzeinsatz gedacht. Die bekommen ihr Signal über das Y-Kabel, welches zwischen Splitter, ISDN-Box und FBox verbunden ist.
Wird das ISDN-Signal dann einfach über den Ethernetanschluss durchgeschleift, wenn vor der FBox ein externes Modem angeschlossen ist ?
 
Hallo,

nein, die Verkabelung sieht dann so aus:
- Der DSL Teil des Y-Kabels muss raus aus dem Splitter und bleibt zukünftig unbenutzt liegen. Der Telefon-Teil bleibt wie bisher im NTBA. Das Y-Kabel bleibt ebenfalls wie bisher in der Box, um den Telefon-Teil dorthin zu übertragen.
- In den DSL-Ausgangs des Splitters kommt nun das neue DSL Modem rein.
- An den Ausgang des Modems kommt ein LAN Kabel dran, das in LAN 1 der Box eingesteckt wird.
- Dann noch die Box für "Internet über LAN 1" einrichten, fertig.

Es fliegt quasi nur der DSL Teil raus aus dem Y-Kabel. Für Telefon bleibt es wie gehabt.

Viele Grüße

Frank
 
@frank_m24
Danke für die Anleitung für die Verkabelung. Werde am WE mein altes Speedport 501 vorschalten, muss mich da aber noch durch die Howto's durchwurschteln.
Hat vielleicht jemand einen guten Link?
Danke,
Hoser
 
Lege doch noch eine kleine Nachtschicht ein :rolleyes:
Der Speedport läuft jetzt vor der FB als Modem, hat ruckzuck geklappt.
Bei der Kabelführung war wohl das letzte Bierchen schuld, hat dann noch ein paar Minütchen länger gedauert:D
Super, Danke für die Hilfe!

Jetzt habe ich durch den Speedport die Verbindungsprobleme der FB eingedämmt. Bleibt nur noch die anfängliche Frage offen:
Reicht meine Leitung mit der jetzigen Konfiguration für 16000 kBit bei 1&1, oder ist der Wechsel zu Kabel Deutschland ratsam?

Gruß,
Hoser
 
Guten orgen,
daß wird dir wohl nur dein Provider sagen können ;)
Gruß
kleinroland
 
Hallo,

Für DSL16000 reicht es nie, das kann ich dir jetzt schon sagen. Welchen Provider auch immer du wählst, die Leitung zu dir ins Haus bleibt die gleiche, die mieten nämlich alle von der T-Com. Selber verbuddelt keiner Kabel bis in die Keller der Häuser. Die 37 dB Leitungsdämpfung bleiben dir also erhalten. Selbst wenn du Glück hast, und einen Provider findest, der adaptives ADSL2+ auf die Leitung gibt, ist irgendwo bei 7, max. 8 MBit Schluss. Kommst du an einen T-DSL Reseller, dann recht es mit Glück für DSL 2000.

Viele Grüße

Frank
 
Hy

Lies nochmal bitte frank_m24 seine Beiträge durch.
DSL-16000er wirst du wohl nicht erhalten, bei deiner Leitungsdämpfung. Da wirst höchstwahrscheinlich fix und nicht adaptiv geschaltet. Wirst dann also einen festen Wert haben, welcher wohl den 2000er entspricht.
Meine Empfehlung: Mach ja nicht ne Tarif-/Vertragsänderung ;)

Gruss
Micha

edit: Sorry Frank, hatte deinen letzten Beitrag dazu noch nicht gesehen.
 
Surfmichel schrieb:
Hy

Lies nochmal bitte frank_m24 seine Beiträge durch.
DSL-16000er wirst du wohl nicht erhalten, bei deiner Leitungsdämpfung. Da wirst höchstwahrscheinlich fix und nicht adaptiv geschaltet. Wirst dann also einen festen Wert haben, welcher wohl den 2000er entspricht.
Meine Empfehlung: Mach ja nicht ne Tarif-/Vertragsänderung ;)

Gruss
Micha

edit: Sorry Frank, hatte deinen letzten Beitrag dazu noch nicht gesehen.

So langsam geht es wohl in folgende Richtung:

VOIP über SipgatePlus-Flat für 10¤ (habe gerade den Basic-Anschluss getestet - super Qualität!)
DSL 6000 über Kabel Deutschland für 19¤, wenn möglich 26000 für 25¤

Frage an die Sipgate-Experten:
Kann ich meine 3 über den Adapter parallel angeschlossen Analoggeräte weiterhin ähnlich wie über ISDN verwenden?
 
Hallo,

du hast wirklich drei Telefone über einen Adapter parallel angeschlossen? Oder willst du damit sagen, dass du an einem Adapter drei Telefone gemeinsam an einem ISDN Anschluss betreiben kannst?

Ersteres geht an einer Fritzbox nicht. Für drei Telefone liefert ein Nebenstellenanschluss der Box nicht genug Energie, die haben zuweilen schon bei einem hungrigen Telefon Probleme. Außerdem ist es verboten, Telefone parallel zu schalten, nicht nur an einer Fritzbox, sondern generell.

Letzteres ist kein Problem. Drei Telefone an drei Nebenstellen, dazu eine geschickte Rufnummernverteilung und ggf. noch ein paar Wahlregeln lassen kaum Wünsche offen.

Viele Grüße

Frank
 
DSL6000 ist bei der Dämfung nicht drin.

Ob DSL16000 geht, hängt letztendlich davon ab ob in Deiner Nähe ein Outdoor-DSLAM steht und ob Du darauf umgeschaltet werden kannst - damit erledigt sich dann auch die Leitungsdämfung. Ob da in Reichweite ein Outdoor-DSLAM zu finden ist, läßt sich von Dir herausfinden. Ob Du darauf umgeschaltet werden kannst aber schon nicht mehr.
 
Entschuldige, wenn es vorhin zu ungenau war, parallel ist nichts geschalten:

Ich habe 2 Telefone und ein Fax am FB-Adapter hängen (siehe #3).
Wäre gut, wenn ich diese Konfiguration, die über ISDN gespeist wird, auch in ähnlicher Weise bei Sipgate behalten kann. Die bieten ja mit SipgatePlus eine ISDN-Funktionalität an.
 
Ich weiss jetzt nicht, ob Sipgate überhaupt das bei der 7170 mittlerweile unterstütze T38 Fax-Protokoll unterstützt, aber ich würd es mal so sagen: egal ob analog oder ISDN, wenn die Fax-Funktionalität wichtig ist, dann bleib bei einem Festnetzanschluss
Weil sich Arcor + Sigate klangqualitätsmässig "gut anhören" und VoIP keine Schwierigkeiten macht, muss das bei Kabel noch lange nicht so sein. Die Verzögerung kann auch gerade bei Kabel verdammt hoch sein = schlechte Sprachqualität/Echos.
Ich denke du bist schon auf ADSL2+ geschaltet ?! (auf der ersten DSL-Info-Seite der Fritzbox zu erkennen (Übersicht), wo mein ADSL2+ Anschluss mit 29db Dämpfung mit der Fritzbox auch "nur" eine maximale Kapazität von 8100kbit/s erreicht (und bin damit sehr zufrieden mit meinem Versatel 20MBit/s Tarif, bei Telekom/Resellern gabs max 3MBit/s). Allerdings macht der Status 4ebc eher den Eindruck nach ADSL-1. Bei der Dämpfung wäre mit ADSL2+ aber auch nicht viel mehr drin, vielleicht! 500-1000kbit/s mehr, von daher kann man sagen, dass du DSLmässig so ziemlich das maximum hast was geht und mit einem vernünftigem DSL-Modem sollte die Verbindung auch stabil sein und in der Regel auch noch etwas schneller. Nur weil die Fritzbox mit dem eingebauten Drecks-Modem nicht stabil synct, muss man sich hier nicht über Arcor beklagen.
Da das DSL-Modem per se nie den maximalen Speed bei dir erreicht, du hast ja aufgrund der adaptiven Schaltung immer etwas weniger, als dein eigentlicher Tarif ist, daher synct das DSL-Modem immer mit recht niedriger Rausch-Toleranz. Das ist ja auch gut so, ich hab nach dem Syncen meist 6db, wobei das bei mir stabil läuft und nicht abbricht. Aber höhere Werte gibts nur, wenn dein maximaler Speed unter der Leitungskapazität liegt. Denn würde die Fritzbox einen Rauschtolleranz von z.B. angenommenen 10db als Minimum ansetzen, kämen bei dir vielleicht noch 4MBit an, allerdings könnte es dadurch stabiler sein. Wenig Zweck darüber zu lamentieren, denn die minimale Rauschtolleranz der Fritzbox lässt sich eh nicht konfigurieren.
 
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