Rechtfertigt Breitbandausbau eine Sonderkündigung?

LahmerDraht

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Hallo zusammen,

ich möchte mal kurz Eure Meinung dazu hören.

Erstmal die Fakten.
Löblicher Weise wurde ein Anbieter (nicht Telekom) gefunden, der hier Breitbandausbau betreibt.
Ist auch soweit alles schick, Verträge wurde schon früh gemacht. Das war im Sommer...
Es gab keine Kommunikation zum geplanten Fertigstellungszeitpunkt.
Wenn alles Klappt, ist statt DSL 6000 dann VectoringII mit 100 Mbit schaltbar.

Inzwischen ist der Ausbau fertig und die (Vor)-Verträge wurden bestätigt.

Da ist die Freude Groß, jedoch wurde kein Schaltungstermin mitgeteilt.
Das hat jetzt die Telekom übernommen. Die Kündigung des Vertrages wird zum Ende des Vertrages bestätigt.
Also irgendwo in 2018 dann mal .Muss ich nachschauen.

Irgendwie hatte ich gehofft, da wäre wegen Ausbau eine Sonderkündigung möglich oder so , ist aber wohl nicht.
Natürlich weiß ich auch, dass ein Vertrag mit der T. besteht.

Ich finde es aber bemerkenswert, dass der neue Anbieter keine Kundengelder einnehmen möchte und statt dessen 12 Monate wartet. Die Anlage also nix oder sehr wenig zu tun bekommt.

Wäre nicht ausdrücklich kommuniziert worden, dass man auf gar keinen Fall selber beim alten Anbieter kündigen soll, hätte ich ja was machen können. Gibt wohl auch noch einige andere die jetzt das Problem haben.

Aber jetzt ist das Kind wohl eh in den Brunnen gefallen. Also 12 Monate weiterschleichen...

Oder hat noch jemand eine Idee?

Grüße,
LahmerDraht
 
Ich finde es aber bemerkenswert, dass der neue Anbieter keine Kundengelder einnehmen möchte und statt dessen 12 Monate wartet. Die Anlage also nix oder sehr wenig zu tun bekommt.

Der Anbieter hat wahrscheinlich schon einen 24 Monate Vertrag mit 40% o Ä der Haushalte, da ist es kaum relevant, ob diese jetzt oder erst in 12 Monaten anfangen, das Geld ist bei einem Großteil sicher, sogar wenn der Markt jetzt eine plötzliche radipe Vergünstigung erfährt. Der Wartung ist egal, ob jetzt mehr oder weniger Leute drauf sind, die Entstörung ist einfacher und man kann sich einspielen.
Wie die Kreditgeber da mitspielen, habe ich keine Ahnung, aber da werden wahrscheinlich eh längere Kredite geplant.
 
In der Tat hat der Anbieter eine Menge "feste" Kunden, sonst hätte er den Ausbau nicht gestartet.
Es gibt hier keine Alternative, wenn man mehr Geschwindigkeit als DSL6000 möchte.
 
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