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Router für VOIP von zwei Externen an Telefonanlage

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von Tastenheini, 8 Sep. 2004.

  1. Tastenheini

    Tastenheini Neuer User

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    Juten Tach.

    Ich hab mich schon bei euch n büschen durchgelesen, ein, zwei Antworten auch schon rausfinden können, aber der Hauptteil meiner Probleme bleibt...

    Ich soll/möchte/darf für meinen Chef die VOIP Anbindung von zwei externen Mitarbeitern projektieren. Da das ganze auch billiger als ne Standleitung sein soll, tauchen da n paar Problemchen auf.
    Ich hab hier ne TK-Anlage zu stehen, die nen VOIP-Gateway mitbringt.
    Die spricht leider nur H323. (Also nix mit Leitung vermieten ;-)). Von daher ist die ganze Geschichte mit VOIP Anbietern nicht nötig. Ich muss mich halt um die Anbindung Telefon -> NTBA und die Internetanbindung der beiden Leute sorgen, der Rest steht schon.

    Punkt 1. Router

    kann der WRT54G bzw. WRT54GS nun QoS oder nicht? Also im Lieferzustand, bzw. nach Ausspielen ner offiziellen Firmware
    Das Linuxgefrickel ist zwar kein Problem, bleibt aber immer noch Gefrickel und damit für Fernsupport über nen unbedarften Mitarbeiter unpraktisch.
    Irgendwie soll der 54G ja über ne neue FirmWare QoS fähig werden, ist das nu schon passiert oder nicht?
    btw (weil auch nix dazu gefunden), kann der 54G bzw GS auch mit SDLS oder verweigert er da die Zusammenarbeit?
    Oder nen ganz anderen Router?
    Fritzbox is nich, weil ich den Telefonanschluss dazu nich brauch. cisco x86 auch nich, weil SIP... hats noch andre LAN Router (also ohne WLAN, oder halt auschschaltbar) im Preisbereich der Linksys-Teile?

    Punkt 2. ADSL/SDSL (Anbindung)

    vom Prinzip her sollte ja für eine Person 128 kbit up reichen bei eingestellten 80kbit für VOIP. Allerdings will mir mein Telefonanlagenmensch (der im übrigen null Ahnung hat) unbedingt einreden, der Client benötigt dringendst SDLS. Mit gaaaanz doll viel Upload. So im 1000er kbit Bereich. Was ich für Blödsinn halte.
    Allerdings... Würde ich mir mit der Uploadrate nicht QoS am Router sparen?
    Zusätzlich brauch ich dann für die Anbindung noch ne feste IP, damit die TK-Anlage auch mit den Telefonen reden kann. (Damit die Nebenstellenfunktion erhalten bleibt...)
    Kennt da jemand nen günstigen Anbieter? Vorzugsweise noch mit ner Volumenflat? Rosa Riese und die meisten anderen Anbieter vergeben feste IP ja nur für horrende Kosten.

    Punkt 3. QoS

    Szenario:
    1 Person, 1 Compi.
    VOIP mit 80kbit/s
    zusätzlich eventuell surfen und emails, kein P2P oder sonstiges netzfressendes Kroppzeug.

    ab welchem upload brauch ich kein QoS mehr für ne gute Verbindung oder sollte QoS immer dabei sein, um "Hickups" im Gespräch zu vermeiden?

    mfg & thx
    Tastenheini
     
  2. Malte.

    Malte. Mitglied

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    Zu 1:
    Die genannten Linksys-Router haben eine auf Linux basierende Firmware - auch im Lieferzustand. Das Einspielen einer anderen Firmware z.B. von Sveasoft oder HyperWRT funktioniert genau wie das Einspielen einer Linksys-Firmware, bei vielen erkennt man auch optisch keine Unterschiede, außer, dass man im Menü den einen oder anderen Punkt mehr zur Auswahl hat. Wenn das einmal eingerichtet ist, laufen die Router recht stabil und wenn man doch mal was umkonfigurieren will geht das über's Webinterface. Linuxgefrickel ist ein KANN - kein MUSS!

    Zum Thema Bandbreite ist die Frage, wie viel Traffic da gleichzeitig erzeugt werden soll. Wenn es nur um ein Telefongespräch und ein paar Seiten im Internet anklicken geht, dann sollten 128 kBit/s Upstream ausreichen, für zwei Gespräche gleichzeitig ist das zu wenig oder Ihr müsste einen sparsameren Codec nehmen, bedeutet aber auch Qualitätsverlust.

    QoS ist schon sehr sinnvoll, ich habe letzten ganz in Gedanken im Internet gesurft während ich telefoniert habe - mein Gegenüber hat zeitweise nichts mehr verstanden. Seit dem denke ich auch über eine QoS-Firmware für meinen Linksys nach... ;-)
     
  3. Tastenheini

    Tastenheini Neuer User

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    Also ließe sich die ganze Angelegenheit pro externem Standort mit nem 768er ADSL und nem 54G lösen. Fein. Das spart extrem. Falls ich 768er mit fester IP finde. :shock:

    ok. das ist nämlich der Punkt, der nicht rauszubekommen war. Wenn das Frontend ein ähnliches ist wie das originale welche, kann ich die beiden Leute auch darauf trainieren und n paar Fallstrategien und -anleitungen schreiben. Mit nem hausgemachten Interface im Linux-Progger-Outfit möchte ich solche Leute dann doch nicht malträtieren.
    Webinterface ist schon klar, aber da muss ich erstmal sehen, inwieweit die Router da abzusichern sind (nur von einer MAC-Adresse aus administrierbar etc.) Hab keine Lust, dass irgendein Scriptkiddie dadrinne rumfuhrwerkt. Ansonsten wirds halt im Extremfall externer Support. Plus Fahrtkosten. Plus Übernachtungsentschädigung. Plus Nachtarbeit. *$$$- Kassenklingeln-$$$* :twisted:

    Danke für den schnellen Tip.
     
  4. Malte.

    Malte. Mitglied

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    Der WRT54G besitzt auch einen DynDNS-Client.
    Wenn Du statt der festen IP auch ein DNS-Lookup machen könntest, wäre das vielleicht eine Lösung?

    Zum Thema Admin, man kann auf jedenfall die externe Erreichbarkeit/Administrierbarkeit des Routers abschalten (ist glaube ich auch Standard), sodass man nur aus dem Intranet drauf zugreifen kann und auch dieser Zugriff ist dann noch mal passwortgeschützt.
     
  5. Tastenheini

    Tastenheini Neuer User

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    Nee, geht leider nicht. Kann die Anlage nicht mit um. Jedenfalls laut Hersteller. Also wird da auch nix gepröbelt, auf Arbeit lass ich das. Is ja nich mein Geld. Die Begründung klingt zwar komisch (irgendwas in Richtung MAC-Adresse des Telefons, also nicht wirklich MAC, sondern das Äquivalent für Telefone), aber von mir aus.

    Zuhause würd ichs erstmal probieren, aber bevor ich mir hinterher nen Techniker ranholen muss, der den (teuren) Darfschein hat, die Anlage mal eben zu resetten...

    wg. Admin...
    Grundsätzlich is mir des ja klar, wie sowas zu laufen hat, von wegen PW, Inter-/Intranet etc. Aber richtig entscheiden kann ich auch erst, wenn ichs gesehen hab.

    Und nochmal wegen der Firmware. Wenn ich ne externe FW draufspiele, ist das genauso ne .bin wie ne offizielle Linksys FW? Also nich irgendwie mit Spezialeinstellungen à la Dongle ran/ab, rumlöten oder drei-mal-im-Kreis-drumlaufen-und-laut-TUX-rufen verbunden?
     
  6. Malte.

    Malte. Mitglied

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    Ich hab mir sagen lassen, dass das die Performance zusätzlich verbessern soll. :lol:

    Im Ernst: Ja, ist genau so eine .bin Datei wie die offiziellen.
    Linksys hat die Quellen offengelegt, und da haben nun ein paar fleißige Tüftler zusätzliche Features nachgerüstet. Die basieren also alle zu großen Teilen auf dem Originalcode von Linksys (wenn ich mich nicht irre).
     
  7. Tastenheini

    Tastenheini Neuer User

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  8. mad79

    mad79 Mitglied

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  9. Tastenheini

    Tastenheini Neuer User

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    Danke.

    Kamp hatte ich schon gefunden, die anderen beiden nicht. Wobei die sich auch nicht lohnen. Weil beide nen Paulchen Panther DSL erfordern. Und den Stress will ich mir nicht geben. Vom Preis mal ganz abgesehen.

    Leider kommt auch Kamp schon in die Preisnähe von SDSL Anschlüssen bei claranet.
    Nur würde sich bei SDSL die Routerfrage wieder stellen... Wobei ein vernünftiger SDLS-Router auch QoS mitbringen dürfte.

    /edit: Berichtigung... Kamp braucht auch nen T-DSL. Allerdings nur im Kleingedruckten...