[Problem] Rufnummer unvollständig

Eifler

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Hallo zusammen,

ich bin meiner Problemlösungssuche über dieses sehr gute Forum gestolpert :), jedoch leider noch nicht über die Lösung.

Seit ein paar Wochen (gefühlt schlimmer werdend) kommt es immer öfter vor, dass die Nummer unvollständig übermittelt wird und dann in 90% der Anrufversuche irgendwer anders dran ist oder meist keiner (kein Anschluss unter dieser Nummer).

Ich habe zwei GigaSets an einer FritzBox 7113 und telefoniere über 1&1.
DSL läuft problemlos.
Die Telefone funktionieren am Splitter auch problemlos.
Die FritzBox habe ich inzwischen gegen eine gebrauchte gleich getauscht. Außer einer noch schlechteren Gesprächsqualität hat sich nichts geändert.

1&1 kann kein Problem feststellen und sagt, dass die Nummern schon "gekürzt"? bei denen ankommen. Die sehe ich selber nicht, da ja meist keine Verbindung zustande gekommen ist.

Wenn ich der FritzBox sage, sie möge als default über´s Festnetz raus telefonieren ist das Problem das selbe. Dann kann es ja auch nicht an 1&1 liegen (oder?).

Bevor ich die Box getauscht hatte, dachte ich den Verursacher gefunden zu haben, aber jetzt bin ich echt ratlos.
Danke schon mal allen für´s Mitdenken.
Bernd
 
Schließe mal statt den beiden Gigaset-Basisstationen ein normales analoges Telefon an. Wenn es dann immer noch auftritt, trenne das LAN-Kabel von der Fritzbox oder ersetze es mit einem UTP-Kabel. Sind alle Netzteile an der gleichen Steckdosenleiste angeschlossen? Vielleicht hilft es dann sogar schon, die Netzteile der Gigasets oder der Fritzbox andersherum in die Steckdose zu stecken.
 
Hallo KunterBunter,

die schlechte Gesprächsqualität deutete ja schon auf ein Störungs- / EMV-Thema bei der Verbindung zu den analogen Telefonen hin.
Das Netzteil der FritzBox zu drehen hat nicht geholfen. (Wie übel können so billig-Steckernetzteile sein, dass die Phasenlage der AC Seite so auf den Ausgang durchwirkt, oder abstrahlt?)
Das Netzteil zu tauschen aber schon. :)
Ich werde mir das böse Steckernetzteil mal im Labor vornehmen und bei variierender Last die Restwelligkeit etc. ansehen. Wenn ich die Zeit noch finde, werde ich auch mal die Abstrahlung vom Schaltnetzteil nachmessen. Vielleicht hilt es, wenn ich das baugleiche Ding direkt mit Ringkernferrit bestücke...
Auf den Dingern steht das CE Zeichen wohl für China Export. :rolleyes:

Vielen Dank und lieben Gruß.
Immer freundlich telefonieren.
Bernd
 
Das CE-Zeichen sagt nichts über Qualität oder Zuverlässigkeit aus, sondern bestätigt nur die vollständige Einhaltung der "Grundlegenden (Sicherheits-) Anforderungen", die in EU-Richtlinien konkret festgelegt sind. Und sicher ist das Netzteil ja, aber seine Aufgabe kann es nicht zuverlässig erfüllen.
Nun, wenigstens hast du den Störenfried schnell gefunden. :)
 
Sicher ist im Rahmen der CE Zulassung auch bezogen auf die Elektromagnetische Verträglichkeit, also die Störabstrahlung und die Einstrahlungsempfindlichkeit.
Das Ding darf also nicht zu stark abstrahlen (Grenzwerte abhängig von der Frequenz und der Anwendung) und bei "Bestrahlung" in keinen kritischen Zustand kommen (noch aufwändiger und unterschiedlicher definiert).
Ich muss beruflich immer einiges an Aufwänden treiben, damit meine Netzteile das CE Zeichen oder die ganzen anderen hübschen Symbole tragen dürfen. ;)
Aber daher weiß ich auch, wie man die Auslegung dehnen kann und wie die Tests und Messungen mgl. einfach bestanden werden. ;)
 
Dann würde mich schon das Ergebnis der Untersuchungen an deinem eigenen Fritzbox-Netzteil interessieren. Die Netzteile wurden hier schon öfter mal als Ursache für wunderliche Effekte beschrieben.
 
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