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Rufnummernportierung ohne Kündigung Festnetzanschluss

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von nenem, 30 Dez. 2005.

  1. nenem

    nenem Mitglied

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    Im Forum (und auch im Web) habe ich nun schon endlos gesucht, bin mit meinem Problem aber nicht wirklich weitergekommen.

    Momentan besitze ich einen ISDN-Anschluss mit 10 Telefonnummern. ISDN benötige ich eigentlich schon lange nicht mehr und will den Anschluss in einen analogen umwandeln. Dann werden 9 Telefonnummern gelöscht. Von denen würde ich gern 2 oder 3 behalten, um sie für VoIP-Telefonie zu nutzen.

    Ich habe mir viele der hier im Forum genannten Anbieter angesehen, die Portierungen grundsätzlich machen. Dabei aber stellen sich - unterschiedlich ausgeprägt - mehrere Probleme: Entweder werden deftige Gebühren für die Portierung kassiert, oder die Portierung ist nur bei kostenpflichtigen Tarifen möglich, etc.

    Vor allem aber habe ich bis jetzt keinen gefunden, der Rufnummern portiert, ohne den Anschluss zu kündigen. In meinem Fall wäre es aber nötig, denn mein Anschluss (inkl. einer vorhandenen Rufnummer) bleibt ja erhalten. Nur einige aus den stillzulegenden Nummern sollen portiert und für VoIP-Telefonie genutzt werden.

    Meine Wunschlösung wäre: Übertragung an die beiden Anbieter, die ich nutze (1&1 und sipgate). Beide aber machen es nicht.

    Weiß jemand Rat?

    Viele Grüße

    nenem

    Vor allem aber
     
  2. Gast

    Gast Guest

    Diese Vorgehensweise ist aber normal,denn die portierte Nummer muß ja physikalisch auch bestehen!
    Du solltest mal die Anbieter direkt anrufen und mit denen sprechen,meistens kommen da ganz andere Lösungen bei heraus,als Du auf deren webseite ersehen kannst.
    Soetwas bespricht man immer am besten direkt!
    Gruß von Tom
     
  3. kombjuder

    kombjuder IPPF-Promi

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    Sofern der Anschluss bei T-COM ist, kann dir kein Provider helfen. T-Com weigert sich einzelne Rufnummern herauszugeben.

    Du kannst nur den Anschluss komplett portieren und dann einen neuen "normalen" beantragen. Mit der Portierung fällt dein T-DSL auch weg.

    Bis du alles wieder hast, kostet das ein Schweine Geld. Dafür kannst du deinen ISDN-Anschluß über Jahre bezahlen.

    Die Aufsichtsbehörde zuckt nur mit den Schultern.
     
  4. Gast

    Gast Guest

    Ja ja,unsere liebe "Teledum",nur alles festhalten und kräftig weiterkassieren,daß ist Standard in diesem Land!
    Vielleicht solltest Du,wenn es ein solcher Anschluß ist,mal darüber nachdenken,komplett zu wechseln,rentiert sich auf jeden Fall.
    Gruß von Tom
     
  5. nenem

    nenem Mitglied

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    Das ist ja das Kuriose: In meinem speziellen Fall würde sie das machen. Allerdings benötige ich dann einen Provider, der die Nummern auch ohne Anschlusskündigung portiert.

    Eben. Deshalb scheidet diese Möglichkeit aus.

    Sehe ich genauso. Deshalb ja auch der Versuch, einen Provider zu finden, der die Nummern übernimmt, wenn es von der Telekom ein OK gibt. Allerdings scheint nicht nur die Telekom in solchen Fällen von der Haltung infiziert zu sein: So nicht vorgesehen, geht nicht. Andersrum: Wenn ich durch Telefonate eine individuelle Lösung besprechen will, werde ich durch teure Service-Nummern (z.B. sipgate) das Schweinegeld vorher los :-(
     
  6. voipd

    voipd IPPF-Promi

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    Einzige Moeglichkeit die ich sehe ist:

    Zusaetzlichen Analoganschluss beantragen und die DSL Leitung darauf umschalten lassen. Dies ist offiziell ein Ab- und neu Anmelden, kann aber bei hoeflicher nachfrage ggf. auch als Kulanz geregelt werden.
    Geht natuerlich nur bei einem T-DSL Anschluss.

    Dann einfach den ISDN Anschluss komplett portieren.

    voipd.
     
  7. charles17

    charles17 Neuer User

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    Umwandeln geht nicht, i.e. die Telekomiker mißverstehen dieses Wort zu ihren Gunsten.
    Bei dus.net ist das einmalig ein durchaus fairer Preis für beliebig viele Nummern.
    Du kannst beliebig viele Deiner Rufnummern zu Deinem VoIP-Provider portieren, der regelmäßig im Rahmen der Portierung Deinen ISDN-Anschluß kündigt. Damit ist der ISDN-Anschluß weg, und der DSL-Anschluß erstmal ebenfalls.
    Sobald Dir die Portierung bestätigt und dafür ein verbindlicher Termin genannt worden ist, bestellst Du einen neuen analogen Anschluß mit T-DSL. Es wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als die 60 Euro für den Analoganschluß zu bezahlen. Mach den Telekomikern klar, daß der Analoganschluß als Ersatz für den in Kürze wegfallenden ISDN-Anschluß geschaltet werden soll - sonst lassen die womöglich noch einen Bautrupp anrücken, um neue Strippen zu verlegen. Und mach denen klar, daß Dein DSL-Anschluß bestehen bleiben und fortan unter dem Analoganschluß betrieben werden soll. Falls die dafür nochmal 100 Euro haben wollen, dann beschwer Dich bei der Nummer 0800 330 1000 so oft, bis Du jemanden dran hast, der Dir die 100 Euro erläßt. Das Behalten von DSL muß kostenlos sein.
    Wäre es denn schlimm für Dich, wenn der neue Analoganschluß eine völlig neue Rufnummer bekäme? Den wirst Du sowieso nie und nimmer mehr benutzen. Von meinem weiß ich noch nicht einmal die Rufnummer, will sie auch nicht wissen und habe auch kein Gerät daran angeschlossen. Eine der alten ISDN-MSNs auf den neuen Analoganschluß zu übernehmen habe ich auch versucht, dies aber nach über hundert Telefonaten mit den Telekomikern und einigen Hin- und Her-Umwandlungen des Anschlusses dann schließlich aufgegeben.
    Wechsle den Anbieter. Dann kannst Du danach zu einem Anbieter portieren, den Du benutzt.
     
  8. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    Das habe ich auch schon anderes gelesen. Ich empfehle eine Anfrage beim kompetenten und gebührenfreien Telekomsupport, ob sie aus den MSNs welche rausgeben. Solange noch 3 übrig bleiben, sollte es kein Problem sein.

    Der übehmende Provider kündigt nicht den Anschluss (es sei denn ich wechsle zu einem anderen Telefonanbieter), das ist lediglich die Folge wenn keine Nummer mehr zum Anschluss gehört.

    jo
     
  9. nenem

    nenem Mitglied

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    Ganz von der Hand zu weisen ist das sicher nicht, auch wenn ich Dir so pauschal nicht recht gebe. Aber das wäre ein anderer Thread.

    Darüber habe ich sowohl schon oft nachgedacht, als auch viele Alternativen durchgerechnet, als auch Experimente von anderen beobachtet (z.B. Hansenat, Arcor, etc.). Leider ist die Geschichte nicht so einfach, wenn Du Überlegungen zur Gesamtkonfiguration einbeziehst - z.B. Call-by-Call-Gespräche in Länder, die nicht günstiger Standard sind, Bindung von DSL-Anschlüssen an den rosa Riesen, Service-Qualität und -kosten, etc. Letztlich sind meine Entscheidungen bzgl. des Telefonanschlusses immer zugunsten der Telekom gefallen.
     
  10. kombjuder

    kombjuder IPPF-Promi

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    Frag mal Axxeso die machen das normalerweise zu einem Festpreis für alle Nummern die du gleichzeitig portieren willst.

    Und sag mir, wie du das hinbekommst mit Teuercom, das die eine Teilportierung machen. Ich will das ISDN auch rauswerfen.
     
  11. charles17

    charles17 Neuer User

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    Die 59,95 Euro für den neuen Analoganschluß sind mit der monatlichen Differenz von 7,64 Euro nach 7,84 Monaten (das sind zwei Drittel Jahre) amortisiert.
     
  12. beckmann

    beckmann Guest

    Waren das nicht die, die 10 Euro je Rufnummer mindesumsatz hatten?

    Edit: Hier steht das. Ich wäre vorsichtig mit dieser Firma!
     
  13. charles17

    charles17 Neuer User

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    Wenn Du wirklich von der Telekom etwas schriftliches bekommen kannst, daß die gewünschten Rufnummern zur Portierung frei werden, solltest Du es mal bei DUS.net versuchen. Ruf doch einfach mal deren Hotline an.
     
  14. kombjuder

    kombjuder IPPF-Promi

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    Soll für portierte Rufnummen nicht gelten.

    Ich weiss bisher nichts von geänderten Bedingungen und werde das auch nicht wissen, solange man(Axxeso) mir das nicht mitteilt. Irgendwo einen entsprechenden versteckten Hinweis ...
    Das fasse ich mal als Überraschungsklausel nach AGB auf. Damit ist das Ding für mich nichtig.
     
  15. nenem

    nenem Mitglied

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    Also, der vorläufige Stand der Dinge ist (etwas abgewandelt das Verfahren, das charles17 am 30.12.2005 14:37) vorgeschlagen hat:

    1. Ich lasse zum bestehenden ISDN-Anschluss einen analogen schalten;
    2. Auf den analogen wird die bisherige Anschlussnummer des ISDN-Anschlusses portiert (gehört zu denen, die ich behalten will);
    3. Aus dem Bestand von 9 verbleibenden MSN wird eine als neue Anschlussnummer für ISDN benutzt;
    4. Zwei weitere MSN, die ich behalten will, bleiben auf dem ISDN-Anschluss, die anderen werden gelöscht;
    5. Falls technisch "komfortabel" und/oder problemloser wird der gesamte ISDN-Anschluss bis zum Erlöschen "geparkt" (z.B. endet er an irgendeiner Schnittstelle wie z.B. Schaltstelle der Telekom oder an freien Anschlussklemmen im Keller-Schaltkasten des Gebäudes);
    6. Dann wird bei einem VoIP-Provider die Portierung beauftragt. Der ISDN-Anschluss kann dabei gekündigt werden.

    Das Ganze hat zwar den Nachteil, dass ich für 2-3 Wochen ISDN-Grundgebühren für einen Anschluss zahlen muss, den ich nicht mehr benötige. Der Vorteil allerdings ist, dass mir nicht durch unvorhergesehene Ereignisse die Nummern durch die Lappen gehen (wenn z.B. Analogschaltung durch die Telekom und Portierung durch VoIP-Provider nicht so synchron ablaufen, wie gewünscht).

    Als ich mit der Telekom diesen Weg abgesprochen habe, kam übrigens Verwunderung auf. Wer über 10 MSN verfüge, solle eigentlich ohne Probleme einzelne Nummern herauslösen und ohne Anschlusskündigung portieren können. Was einzig nicht gehe sei, soviele Nummmern herauszulösen, dass ein ISDN-Anschluss über weniger als 3 MSN verfüge. Dazu fiel mir natürlich auch nichts Erhellendes ein. Mir ist immer noch nicht klar, warum VoIP-Provider darauf bestehen, im Rahmen einer Portierung den gesamten Anschluss zu kündigen.

    Nun ist nur noch die Frage, bei welchem VoIP-Provider ich die Portierung am kostengünstigsten hinbekomme. Mir scheint es Nikotel zu sein. Dort ist die Portierung der ersten Nummer kostenlos, jede weitere kostet 3 Euro. Würden in meinem Fall also 6 Euro anfallen. Was meint Ihr?

    Viele Grüße

    nenem
     
  16. kombjuder

    kombjuder IPPF-Promi

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    Ich wollte bitte aber auch wieder DSL haben, das geben die mir leider auch nicht umsonst wieder.
    Dazu kommen noch die Transferkosten für die Rufnummern.
     
  17. vvking

    vvking Neuer User

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    bist du da ganz sicher, dass diese "Nikotalk-Rufweiterleitung" tatsächlich jene Nummern-Portierung ist, die ja offensichtlich der Folgeprovider beim Altprovider förmlich vornehmen muss? Ist das nicht vielleicht nur so eine Callback-Registrierung, wie sie z.B. von GMX her bekannt ist.
     
  18. nenem

    nenem Mitglied

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    Nach einem Telefongespräch mit Nikotel gehe ich davon aus, dass es sich um eine echte Portierung handelt. So haben mir die es nach Erklärung des Sachverhalts jedenfalls gesagt. Von Nikotel-Rufweiterleitung war überhaupt nicht die Rede.