shell login FritzOS 6.92?

andrae.behrens

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Ich hab mich zu blöd angestellt und mir durch ein automatisches Update auf 6.90 nach Providerwechsel mein via modfs auf Basis FritzOS 6.60 erstelltes image auf meiner 7490 deaktiviert. Asche auf mein Haupt! Nervös und unsystematisch - nur selten auf der Fritzbox unterwegs - hab ich es dann auch noch geschafft, das vorherige image, das ich mit linux_fs_start entsprechend BOOTSELECTION.ger wieder hätte scharf machen können, mit einem Update auf 6.92 zu löschen.

Ich hab das via modfs erzeugte image, in das ich einen speziellen USB-Treiber in der /lib/modules für extra Bastelhardware eingehängt hatte, noch im /var der Fritzbox gefunden und "geborgen", aber ich hab in den letzten Stunden keinen Hinweis gefunden, wie ich mich auf der 6.92 anmelden kann. Daher wäre ich über jeden Hinweis dankbar, wie ich ein login hinbekomme oder sogar wie ich das alte image wieder drauf bekomme.
 
Moin

Mach dich schlau, wie mit PeterPawns "juis_check" eine INHAUS für deine 7490 gefunden und geladen werden kann.
Nach Update und Neustart steht auf "http://fritz.box/support.lua" eine ShellInABox bereit und via Telefoncode lässt sich auch der telnetd wieder starten ( Nach Neustart dann ).
...als sogenannte: Impffirmware

Vielleicht meldest dich via "Unterhaltung" bei @stoney , der sucht bestimmt noch Betatester für sein JUIS Projekt, welches auf PeterPawns "juis_check" aufbaut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder Du nimmst einfach das vorhandene/wiedergefundene/geborgene Image und läßt das über den Bootloader installieren ... dann kannst Du von dort über "modfs update" unter Einbinden des zusätzlichen Treibers (der Kernel ändert sich erst ab 06.98 wieder) auch ein eigenes System/Image auf der Basis der 06.92 erstellen.

Je nachdem, welches Format dieses Image hat (tar-File, ext2-Image, SquashFS-Image als "filesystem_root.squashfs" aus dem Wrapper), braucht es unterschiedliches Vorgehen ... also erkläre bitte erst einmal, worum es sich bei diesem "geborgenen Image" wirklich handelt. Nur auf dieser Basis kann man Dir konkret helfen ... und erst dann, wenn das Vorgehen endgültig klar ist, solltest Du weitere Versuche starten. Es gibt jedenfalls (fast) keinen Grund, auf einer 06.60 zu verharren ... das wäre ein viel zu großes Risiko, wenn die Box am Internet hängt.
 
@qwertz.asdfgh: Unbedingt

Kann es nur nicht selbst empfehlen, da ich es so noch nie gemacht habe.
:rolleyes:
 
Erst mal Danke! für Eure Hinweise, denen ich nachgehen kann!

Was kann ich aus den files aus der /var konkret erkennen:
Am 16.07.2016 hab ich in /var/mod mit einem modfs Skript version=0.3.5-090620161904 und einem FRITZ.Box_7490.113.06.60.image ein System erstellt, für das ich den telnetd und andere Optionen bestätigt habe. Bevor das neue Dateisystem gepackt wird, bot der modfs-Skript die Möglichkeit, zuvor noch eigene Änderungen vorzunehmen, die ich dazu genutzt habe, mit freetz für den passenen kernel erstellte *.ko files in die /lib/modules/3.10.73/kernel/drivers/usb/serial und soweit ich mich erinnere auch die entsprechenden Abhängigkeiten und /dev-Einträge zu ergänzen. Anschließend hab ich mich auf dem neu gestarteten System per telnet angemeldet und eine ebenfalls mit freetz erzeugte binary, die dann das device per ioctl() bedient, und einen script in der /var/media/ftp/xyz untergebracht und in den init-Vorgang eingehängt und damit die Hardware so angeboten, daß sie auf Skriptniveau nutzbar wurde. Da alles noch so wie damals vorliegt, ging ich davon aus, daß ich irgendeine login-Variante vorausgesetzt entweder das Ganze noch mal 1:1 wiederholen bzw. mit aktuellen Versionen noch einmal durchführen könnte. Bis jetzt hab ich aber noch keinerlei login hinbekommen und ein altes image per recover-Prozedure wird aus Sicherheitsgründen nicht mehr akzeptiert.

Wie Ihr deutlich merkt, bin ich nur gelegentlich auf der Fritzbox unterwegs und sicherlich nicht nur deshalb ordentlich getappt :-(
Aber ich gehe Euren Hinweisen nach und werde damit meinen Fehler auch irgendwie gerade gerückt bekommen.
 
Ich möchte mich für Eure Hinweise und besonders für die Arbeit von Peter bedanken!

Mit einer 6.98-48476 Inhouse habe ich mit dem aktuellen modfs auf die 6.92 hochgezogen und siehe da: ich kann mich via telnet wieder anmelden :-) und kann meinen Bastelkram (DI/DO via USB statt einem extra Raspi) wieder ergänzen.

Also noch mal vielen Dank!
 
durch ein automatisches Update auf 6.90 nach Providerwechsel mein via modfs auf Basis FritzOS 6.60 erstelltes image auf meiner 7490 deaktiviert.
der Befehl "mount --bind /proc/sys/urlader/environment /var/env" in der debug.cfg eingepflegt, verhindert diese "unautorisierten Updates"; Quelle:
Wer auf seiner Box solche Aktionen auch verhindern will (bzw. wem die Installation in der anderen Partition egal ist (ja, wer die vielleicht sogar absichtlich ausführen lassen will, damit er sich den Inhalt hinterher zu Gemüte führen kann) und wer nur die "echte" Umschaltung verhindern will), der kann problemlos über die Datei "/proc/sys/urlader/environment" seine eigene Text-Version mounten (oder auch gleich die "/var/env" nehmen, wo AVM eine Kopie der Datei hält)
 
Das greift aber zu kurz ... es gibt auch notwendige Schreiboperationen in dieses Environment und wenn man das tatsächlich "übermounted", dann muß/sollte man noch irgendwie dafür sorgen, daß man von solchen Schreibzugriffen auch Kenntnis erhält und diese (meinetwegen mit Black- oder White-List) auch wirklich bis zum TFFS ausführen läßt. Das hatte ich an der Stelle, wo ich das oben Zitierte schrieb, aber auch bereits angemerkt ... jedoch kennt halt nicht jeder den kleinen (und eher unscheinbaren) Pfeil am zitierten Text, mit dem man den originalen Text finden kann.
 
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