sipgate: Kundenbefragung offenbart Verbraucher-Verunsicherung durch Deutsche Telekom

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sipgate: Kundenbefragung offenbart Verbraucher-Verunsicherung durch Deutsche Telekom

– Kunden bescheinigen Internet-Telefonie hohe Sprachqualität

Düsseldorf, 8. März 2008 – sipgate Kunden werten die Aussage der Deutschen Telekom, dass die Sprachqualität von Internet-Telefonie gesunken sei, als bewusste Irreführung der Verbraucher. Zu diesem Ergebnis kommt die von sipgate durchgeführte Blitz-Umfrage, an der 2.642 Kunden teilnahmen. Danach bestätigten die sipgate Nutzer, dass die Sprachqualität ihrer Internet-Telefonate nach wie vor konstant hoch ist oder sich sogar verbessert hat. Die Deutsche Telekom hatte mit ihrer Behauptung, die VoIP-Sprachqualität werde aufgrund der zunehmenden Datenflut in den IP-Netzen in Mitleidenschaft gezogen, in den vergangenen Wochen für eine massive Verunsicherung unter den VoIP-Nutzern gesorgt. "Die Kunden der VoIP-Provider können sicher sein, dass die Kapazität der IP-Netze neben Diensten wie Video-Streaming auch Internet-Telefonie in hoher Qualität erlaubt", sagt Thilo Salmon, Geschäftsführer der indigo networks GmbH, Anbieter von sipgate.

Nach dem Statement der Deutschen Telekom hatte sipgate seine Kunden dazu aufgerufen, die Sprachqualität ihrer Internet-Telefonate zu bewerten. 83 Prozent der Teilnehmer bescheinigten der Internet-Telefonie demnach eine gute bis sehr gute Sprachqualität. 15,1 Prozent der Befragten urteilten mit 'befriedigend'. Lediglich 1,9 Prozent der Kunden wiesen der Internet-Telefonie eine mangelhafte Sprachqualität aus. Dabei gaben 49,9 Prozent der Teilnehmer an, dass sich die Sprachqualität während der Nutzungszeit weiter verbessert habe. 45,5 Prozent beschrieben sie als gleichbleibend hoch. Nur 4,6 Prozent der Kunden teilten mit, dass sich die VoIP-Qualität verschlechtert hätte. Zusätzlich fragte sipgate ab, ob die Sprachqualität zu Spitzenverkehrszeiten in den IP-Netzen – beispielsweise in den Abendstunden – Leistungsschwankungen aufweise. Dazu gaben 79,1 Prozent der Nutzer an, dass auch zu Stoßzeiten keine Verschlechterung der VoIP-Qualität festzustellen sei.

Die Ergebnisse der sipgate Umfrage bieten neben dem aktuellen Status zugleich eine Langzeitbetrachtung. So telefonieren 49,6 Prozent der Teilnehmer bereits über zwei Jahre per Voice over IP, 23,5 Prozent seit einem Jahr und 10,8 Prozent seit sechs Monaten. 16,1 Prozent der Befragten haben sich erst kürzlich für einen Wechsel zur Internet-Telefonie entschieden. Dabei greifen 53 Prozent der Nutzer auf die Kombination aus Festnetz-Telefon und Router zurück, 20,1 Prozent setzen ein VoIP-Telefon ein, 13,4 Prozent eine Telefon-Software und 8,2 Prozent ein Hybrid-Telefon. 5,3 Prozent der Teilnehmer führen ihre VoIP-Gespräche mit einem WLAN-Telefon.

Quelle: Pressemitteilung
 
ok.de: Telekom reagierte

Bei onlinekosten.de hat die Geschichte eine Fortsetzung:

Telekom: VoIP ist nicht immer "grottenschlecht"

Ein verbaler Schlagabtausch nimmt derzeit zwischen VoIP-Anbieter Sipgate und der Deutschen Telekom AG seinen Lauf. Nachdem Telekom-Sprecher Mark Nierwetberg gegenüber der Nachrichtenagentur dpa geäußert hatte, die Qualität von VoIP-Gesprächen habe abgenommen, wehrten sich die Düsseldorfer mit ihrer Sicht der Dinge. Die Darstellung der Telekom sei falsch, mehr noch: Die Sprachqualität ist den Düsseldorfern zufolge in der Vergangenheit sogar gestiegen, da die verwendete Bandbreite und die Endgeräte besser als zuvor seien. Als Beleg führte Sipgate zur Cebit eine Blitzumfrage durch – die nun prompt wieder eine Reaktion von Telekom-Sprecher Nierwetberg auf den Plan rief.

Quelle und ganzer Artikel: onlinekosten.de
 
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