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STUN/outgoing Proxy vs. port forwarding

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von rob, 18 März 2005.

  1. rob

    rob Mitglied

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    Hi,

    nachdem ich gestern ein paar Telephonate eines Softphones innerhalb eines privaten Netzes (192.168.2.0/24) mitgetract habe und eigtl. mehr versehentlich mein Portforwarding auf dem Router deaktiviert habe, ist mir aufgefallen, daß das Telephonieren (zumindest reinwärts auf das Softphone) funktionierte, worüber ich ziemlich erstaunt war. Eigentlich bin ich bislang davon ausgegangen, daß ich Portforwarding auf alle Fälle benötige.
    Das Softphone verwendet definitiv einen STUN-Server (auf 3478/UDP) und meine Vermutung geht dahin, daß der STUN-Server, der ja erkennt, um welche Art von NAT es sich handelt, in Verbindung mit dem Client dafür verantwortlich ist, daß die Kommunikation dann auch ohne Portforwarding funktioniert.
    Eine wesentliche Voraussetzung wäre dann immer noch, daß der Router kein symetrisches NAT macht.
    Jetzt die Frage: Benötige ich dann überhaupt Port Forwarding? Zumindest könnte ich mir bei einem Full Cone NAT vorstellen, daß Port Forwarding gar nicht zwingend nötig ist, wenn die einschlägigen Ports nach außen offen sind, oder?
    Fragen über Fragen ...

    Gruß,

    Rob
     
  2. der_Gersthofer

    der_Gersthofer Admin-Team

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    Das hängt tatsächlich vom Router ab und kann man daher nicht generell beantworten.

    Ich hab´s zwar schon an anderer Stelle gepostet, aber
    Code:
    http://216.239.59.104/search?q=cache:331MYky2en4J:[url]www.lanline.de/O/148/Y/82692/VI/2429545/default.aspx+%22sip+aware%22&hl=de&lr=lang_de&client=firefox-a[/url]
    
    oder
    http://www.intertex.se/index2.asp?iMenuID=320&iItemID=264

    sind ein guter Einstieg in die Problematik.
     
  3. rob

    rob Mitglied

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    Hi,

    hab beide Artikel gelesen - sind wirklich hervorragend.
    Und dennoch hab ich keine wirkliche Antwort auf die Frage gefunden, ob es überhaupt möglich ist, VoIP-Geräte (bidirektional) hinter einem Router in einem privaten Netz zu betreiben, ohne daß PAT/Port Forwarding aktiviert ist. Bei mir scheint's zu funktionieren (zumindest für ein Softphone), nur der genaue Grund dafür ist mir noch unklar - ich vermute aber, wie bereits oben erwähnt, daß es ein Zusammenspiel des STUN-Servers oder Proxies mit dem Client ist und ein nicht symmetrisches NAT.
    Bin dankbar für jeden Beitrag.
    Wenn dem so ist, dann würden mich die Umstände interessieren, wann PAT nicht wirklich nötig ist.

    Gruß,

    rob