T-One: Ein Anschluss, ein Telefon, eine Mailbox, eine Rechnung

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T-One: Ein Anschluss, ein Telefon, eine Mailbox, eine Rechnung

- Vermarktungsstart für erstes Konvergenzprodukt von T-Com
– T-Com präsentiert attraktive Tarifstruktur für Dual Phone-Lösung
– Familienfreundliche Angebotsstruktur – Vorteile von Festnetz und Mobilfunk in einem Telefon
– Festnetztelefon zum Mitnehmen ab jetzt im Handel

Startschuss für die erste Konvergenzlösung aus dem Hause T-Com: Mit der Dual Phone-Lösung T-One bietet T-Com ab sofort Innovation pur. T-One führt die Vorteile aus Mobilfunk und Festnetz zusammen und vereint sie – in einem Endgerät. Damit gehört die Qual der Wahl zwischen Mobilfunk und Festnetz der Vergangenheit an: Mit zwei unterschiedlichen Produktvarianten ermöglicht T-Com die Nutzung der Neuheit an einem klassischen Telefonanschluss oder als DSL-basiertes Angebot. Das heißt, es ist völlig unerheblich, ob sich der Kunde für die klassische Festnetzvariante oder für die DSL-basierte Lösung entscheidet, die Vorteile der Konvergenzlösung können in jeder Variante genutzt werden: Ein Anschluss, ein Telefon, eine Mailbox, eine Rechnung. Das neue Angebot überzeugt auch preislich mit attraktiven Konditionen: Der Einstieg in die neue Dimension des Telefonierens ist bereits für rund 35 Euro im Monat1 möglich.

„Mit unserem neuen Konvergenzprodukt T-One wollen wir früh die Marktpotenziale der dualen Telefonie ausschöpfen. Durch die Integration der Vorteile von Festnetz und Mobilfunk in einem Angebot bietet T-One unseren Kunden eine neue Nutzendimension. Das ist Fixed-Mobile Convergence made by T-Com“, sagte Burkhard Graßmann, Vorstand Marketing T-Com. Graßmann machte deutlich, dass die Integration von Mobilfunk, klassischer Festnetz- und Breitbandtechnologie in einem Konvergenzprodukt einen Meilenstein in der Telekommunikation darstellt. Zugleich hob er hervor, dass mit T-One das erste gemeinsame Produkt von T-Com und T-Online nach der Verschmelzung eingeführt wird. Schlüsselaspekt der innovativen Technologie ist das günstige Telefonieren über das Internet (Voice-over-IP) – zu Hause und an rund 7 500 HotSpot-Standorten2 von T-Com und T-Mobile. Dabei sichert T-One ständige Erreichbarkeit unter der Festnetznummer auf Wunsch auch unterwegs – am HotSpot über DSL Telefonie, sonst über Mobilfunk. Der besondere Vorteil des Angebots ist vor allem für Familien sichtbar: So hat heute eine vierköpfige Familie nicht selten zusätzlich zum Festnetzanschluss noch vier Handyverträge, oft in unterschiedlichen Netzen. Im Klartext heißt das: vier monatliche Rechnungen, verschiedene Tarife, unte rschiedliche Kosten bei Gesprächsminuten und Grundpreisen.

Mit T-One von T-Com gehört diese alltägliche Situation der Vergangenheit an: für alle nur noch eine Rechnung, ein klares Tarifangebot, günstige Preise zum Beispiel durch eine gemeinsame DSL Telefonie Flatrate. Zusätzlich bietet T-One noch den Komfort des Festnetzes – zu Hause und unterwegs: ein Familienangebot von T-Com. T-One DSL – konvergente Telefonie zu Hause, unterwegs und am HotSpot nutzen Kunden der DSL-Variante telefonieren mit T-One zu Hause und an HotSpot-Standorten von T-Com und T-Mobile günstiger auf Basis der DSL und DSL Telefonie Flatrates ins nationale Festnetz sowie mit T-Online DSL Telefonie Kunden. Bis zu vier T-One Endgeräte lassen sich pro Haushalt anschließen. Dies bedeutet unbegrenztes Telefonieren über eine DSL Telefonie Flatrate für die ganze Familie. Zusätzlich ermöglicht die Option HotSpot Call das Telefonieren via T-Online DSL Telefonie an den rund 7 500 HotSpot-Standorten2 von T-Com und T-Mobile. Bei einer Buchung bis 30. Dezember 2006 sind die ersten sechs Monate grundgebührbefreit, danach kostet der HotSpot Call 4,95 Euro im Monat1. Zum Markstart von T-One DSL sind vier Mobilfunktarif-Pakete erhältlich.

Vier unterschiedliche Inklusivminuten-Kontingente sind optimal auf die Nutzungswünsche der Kunden abgestimmt: So bietet One Talk 25 für die geringe Unterwegs-Nutzung 25 Freiminuten ins deutsche Festnetz und in die nationalen Mobilfunknetze. Mit One Talk 50 und One Talk 100 stehen 50 bzw. 100 Freiminuten für die GSM-Telefonie bereit und One Talk 200 ermöglicht mit 200 Freiminuten eine ausgiebige und kostengünstige Nutzung des GSM-Netzes. Alle weiteren Minuten ins nationale Fest- und Mobilfunknetz werden mit 0,39 Euro/Minute berechnet. SMS bzw. MMS werden für 0,19 Euro bzw. 0,39 Euro versandt. Durch die Funktion Anrufweiterschaltung bleibt der Nutzer auf Wunsch auch unterwegs und am HotSpot unter seiner Festnetznummer erreichbar. Für die Anrufweiterschaltung wird in der DSL-Variante eine ermäßigte Anrufweiterschaltungsgebühr von 12,9 Cent/Minute statt der marktüblichen 22,9 Cent/Minute erhoben.

Das erste verfügbare Dual Phone-Endgerät T-Com TC 300 bietet alle Funktionen eines modernen Handys und ist Festnetz-, DSL- und Mobilfunktelefon in einem. Beim Bundle-Angebot One Talk 50 liegt der subventionierte Endgerätepreis bei 19,99 Euro.

Tarifübersichten oder angehängt.

Den besonderen Kundennutzen sieht Burkhard Graßmann in der neuen Nutzendimension: „Ob DSL oder Festnetz: T-One bietet ein Telefon, eine Mailbox, ein Adressbuch, eine Rechnung – und somit den ersten konvergenten Rund-um-Telefonie-Service aus einer Hand .“ T-One Festnetz – ein Universalgerät für zu Hause und unterwegs Für Kunden, die DSL nicht nutzen, aber dennoch mit nur einem Festnetztelefon auch mobil telefonieren und erreichbar sein möchten, ist die T-One Festnetz-Variante attraktiv. Die Basisstation Sinus TC 300 – gewissermaßen ein digitaler Dolmetscher – sorgt für die Übergabe der Sprachdaten ins Festnetz. Hier gelten die gewählten kostengünstigen Tarife von T-Com. Basisstation und TC 300 sind in Kombination mit One Talk 50 zu subventionierten Endgerätpreisen von 40 Euro und 19,99 Euro erhältlich. Auch T-One Festnetz bietet zum Markstart die vier attraktiven Freiminutenkontingente One Talk 25, One Talk 50, One Talk 100 und 200 zur Wahl. Durch die Festnetz-zu-Mobil-Option ist der Kunde auf Wunsch bei nur 4,00 Euro Mindestumsatz im Monat auch mobil günstiger unter seiner Festnetznummer zu erreichen.

T-One ist ab sofort in allen T-Punkten erhältlich. Weitere Informationen erhalten Sie in den T-Punkten sowie unter www.t-one.de.

Quelle: Pressemitteilung
 
Mir ist schon schlecht geworden...

40 cent pro Minute?
Mindestgrundgebühr ¤10 á 25 Minuten (entspricht ebenfalls: 40 ct/min)

Wer so doof ist, sich das mit einer vierköpfigen Familie zu leisten (wie die Telekom vorrechnet), der ist es selbst schuld. Was mich einzig daran ärgert: Je mehr Geld in die T-Com hineingepumpt wird, desto länger wird sie die Entwicklung des Marktes behindern (und Geld für Verwaltung + Werbung verprassen). Und das macht mich einfach sauer.
 
40 cent pro Minute?
Nur im GSM-Netz und nur wenn das Inklusivvolumen verbraucht wurde. Also au dem selben Niveau wie vergleichbare Mobilfunktarife.

Lesen will schon gelernt sein :rolleyes:
 
docfred schrieb:
Nur im GSM-Netz und nur wenn das Inklusivvolumen verbraucht wurde. Also au dem selben Niveau wie vergleichbare Mobilfunktarife.

Ich will nix sagen, aber ich bezahle seit sieben Jahren weit weniger als 40 ct/min für Mobilfunkgespräche, genaugenommen nicht mal die Hälfte. Und ich würde mich sehr ärgern, wenn ich auch nur für 20 ct/min mobiltelefonieren müsste.
 
RealHendrik schrieb:
Ich will nix sagen, aber ich bezahle seit sieben Jahren weit weniger als 40 ct/min für Mobilfunkgespräche, genaugenommen nicht mal die Hälfte. Und ich würde mich sehr ärgern, wenn ich auch nur für 20 ct/min mobiltelefonieren müsste.
Ich zahle für meine ersten 100min 19ct/min - danach 39ct/min. Ohne monatliche Grundgebühr. Und damit fahre ich gut. Habe bis dato noch keinen besseren Mobilfunkvertrag gefunden. Und jetzt bitte keine Billiganbieter nennen. Habe es ganz gern 24/7 jemanden telefonisch erreichen zu können, wenn es Probleme gibt und auch das ein oder andere technische Schmankerl hab ich ganz gern, was es bei diesen Anbietern nicht gibt.

Zeige mir einen Tarif bei einem namenhaften Anbieter, der ohne Grundgebühr oder hohen Mindestumsatz solche Tarife bietet.
 
docfred schrieb:
Nur im GSM-Netz und nur wenn das Inklusivvolumen verbraucht wurde. Also au dem selben Niveau wie vergleichbare Mobilfunktarife.

Lesen will schon gelernt sein :rolleyes:
Ja, lesen will gelernt sein. Ich habe nämlich darauf hingewiesen, dass im (kleinsten) Inklusivpaket der Minutenpreis rechnerisch auch bei 40 ct liegt, aber das hast du wohl ignoriert. :rolleyes:

Du musst auch bedenken, wenn bei gewöhnlichen Mobilfunkverträgen ¤10 Grundgebühr anfallen, dann bekommst du auch alle 24 Monate ein Neugerät dazu (oder ungefähr ¤120 Prämie). Du bekommst also rund die Hälfte der Grundgebühr in Form von Gerät oder Prämie wieder zurück.

Das ist das übliche Modell; ob man bei T-One nach 24 Monaten ein Neugerät bekommt, wird sich dann wohl erst in 24 Monaten zeigen... ehrlich gesagt, da es sich um ein sehr hochwertiges (WLAN-)Gerät handelt, tippe ich auf nein. Das übliche Vorgehen der T-Com: Einmal Geräte gekauft, dauerhaft am Tropf der Grundgebühr.

Bei einer vierköpfigen Familie, wie die T-Com vorschlägt, ist man dann mit Festnetz + DSL + T-One-Geräten fast schon bei ¤100 Grundgebühr (wo zugegeben 25 Gesprächsminuten pro Gerät inklusive sind, aber trotzdem...). Viel Spaß. :rolleyes:

docfred schrieb:
Ich zahle für meine ersten 100min 19ct/min - danach 39ct/min. Ohne monatliche Grundgebühr. Und damit fahre ich gut. Habe bis dato noch keinen besseren Mobilfunkvertrag gefunden. Und jetzt bitte keine Billiganbieter nennen. Habe es ganz gern 24/7 jemanden telefonisch erreichen zu können, wenn es Probleme gibt und auch das ein oder andere technische Schmankerl hab ich ganz gern, was es bei diesen Anbietern nicht gibt.

Zeige mir einen Tarif bei einem namenhaften Anbieter, der ohne Grundgebühr oder hohen Mindestumsatz solche Tarife bietet.
Okay, du bist ein Poweruser. Hoher Minutenumsatz UND das Zubuchen gewisser Features (z.B. Datendienste). Ich behaupte mal, gerade die anvisierten "Familien" fallen nicht in diese Gruppe. (Allen Gerüchten zum Trotz ist die Erreichbarkeit bei Discountern gut... meine Mutter ist bei Klarmobil, D1-Netz, und hat überall Empfang. Als Wenignutzer ¤3-¤5 Gesamtkosten im Monat = 20 bis 30 Minuten.)

Im übrigen bekommst du bei T-One für ¤19 keine 100 Minuten, wie in deinem Tarif, sondern nur 50. Sind also immer noch 38 ct/min. Und wie gesagt, wenn du bei diesen hohen Preisen dann als i-Tüpfelchen nicht einmal nach 24 Monaten ein Neugerät bekommst (was ich einfach mal unterstelle), dann ist es Abzocke, was die T-Com da veranstaltet.

Alles aus einer Hand... eine neue Form der Kundenbindung, die gerade im Kommen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also die Grundgebühren für Telefon+DSL+Internet in deine Gesamtrechnung miteinzubeziehen und um sie dann mit anderen Mobilfunkanbietern zu vergleichen ist schon etwas abwegig, da diese Kosten so oder so da sind ;)

Aber damit wir uns nicht falsch verstehen:
Zu den aktuellen Preisen werde ich mir das auch (noch) nicht holen. Einige Technikspielkinder sind bestimmt bereits dabei - aber noch sind das eben early adopter Preise. Und die waren noch nie besonders niedrig.

Bei Erstverfügbarkeit eines Produktes am Markt zahlte man schon immer und wird man auch immer Aufpreise zahlen. Einfach um die oberen Preisregionen abschöpfen zu können, Anlaufkosten zu dämpfen und das Produkt dosiert am Markt zu etablieren. Danach werden die Preise zwangsläufig sinken um die Marktdurchdringung zu erhöhen. Weiß nicht, wo in den letzten Jahren die Vorstellung herkam, dass alles immer sofort zum Niedrigstpreis auf den Markt geschmissen werden soll. Das die Kurve gezwungenermaßen anders verläuft sollte jeder in der ersten Stunde Marketing gelernt haben.

Das Konzept gefällt mir, die Variante all-out-of-one-hand noch besser, da mir die x Rechnungen jeden Monat ohne jeden Zusammenhang und deutlicher Überlappung in der Produktleistung ziemlich auf die Nerven gehen. Denke da gehts vielen genau so. Kabelanschluss dort, Telefon hier, Internet evtl. da hinten, VoIP jenseits und Mobilfunkvertrag von dem da. Und jeder schreit bei jeder Angelegenheit "hier! ich! ich! benutz mich! ich bin am besten!" - da zahlt man auch ganz schön drauf, wenn man nicht permanent dahinter ist, ständig sämtliche Tariflisten für jedes Produkt zu vergleichen und sich immer informiert zu halten um ggf. wechseln zu können. Denke, da geht es vielen Otto-Normal Verbrauchern genauso, die es einfach leid sind so erschlagen zu werden. Irgendwann machts einfach keinen Spaß mehr, sich um x Verträge zu kümmern.

Bei mir ists im Moment so, dass Kabelanschluss gekündigt wurde, da hier T-Home verfügbar ist. FreeTV und Premiere gibts ab nächster Woche über VDSL. Erste Rechnung und Doppeltversorgung weg. Wenn T-One in den nächsten Monaten dann auf anständige Preisregionen herabsinkt - bsp. find ich die 5 Euro für die Hotspotnutzung und die Minutentarife im WLAN auch extrem übertrieben, genau wie die Anrufweiterleitung innerhalb von T-One. Da kostet die Kovergenz dann doch ne ganze Stange Geld - wird mein Mobilfunkvertrag in nen T-One Tarif umgewandelt und mit VoIP sowie Festnetz zusammengelegt.
=> Eine übersichtliche Rechnung am Monatsende bei der alles aufgelistet ist. Keine vier oder fünf verschiedene AGB, Preislisten und Kündungsfristen mehr sondern nur noch eine oder zwei.

Allein der Übersicht wegen sind diese Produkte im Kommen. Die Kunden werden froh sein, aus dem Dschungel zu kommen - selbst wenn man dann auf den Cent gerechnet nicht mehr am günstigsten fährt - und die Unternehmen freuen sich, weil sie mehr Umsatz an sich binden können und im Haus halten.
 
docfred schrieb:
Also die Grundgebühren für Telefon+DSL+Internet in deine Gesamtrechnung miteinzubeziehen und um sie dann mit anderen Mobilfunkanbietern zu vergleichen ist schon etwas abwegig, da diese Kosten so oder so da sind ;)
Sollte auch nur verdeutlichen, dass 4x ¤10 Grundgebühr in einer Familie zuviel sind... gerade wenn das eine oder andere Familienmitglied sich mit einer Discounter- oder Prepaidkarte ohne Grundgebühr zufrieden geben würde.

docfred schrieb:
Aber damit wir uns nicht falsch verstehen:
Zu den aktuellen Preisen werde ich mir das auch (noch) nicht holen. Einige Technikspielkinder sind bestimmt bereits dabei - aber noch sind das eben early adopter Preise. Und die waren noch nie besonders niedrig.

Bei Erstverfügbarkeit eines Produktes am Markt zahlte man schon immer und wird man auch immer Aufpreise zahlen. Einfach um die oberen Preisregionen abschöpfen zu können, Anlaufkosten zu dämpfen und das Produkt dosiert am Markt zu etablieren. Danach werden die Preise zwangsläufig sinken um die Marktdurchdringung zu erhöhen. Weiß nicht, wo in den letzten Jahren die Vorstellung herkam, dass alles immer sofort zum Niedrigstpreis auf den Markt geschmissen werden soll. Das die Kurve gezwungenermaßen anders verläuft sollte jeder in der ersten Stunde Marketing gelernt haben.
Gut, das könnte ich akzeptieren. Allerdings ist mir diese Dynamik von der T-Com eher unbekannt. Ich erwarte, dass die an ihren Preisen festhalten und auf die "finanziell naiveren" Leute setzen, die sich nicht die Mühe machen bzw. nicht die Fähigkeit haben, Kostenaufstellungen miteinander zu vergleichen. Gerade solche Leute sind von dem Konzept "alles über eine Rechnung" ja auch besonders angesprochen, weil es so einfach geht.

Ich sehe die Gefahr, dass die Selbständigkeit der Verbraucher nicht gefördert wird. Wenn jemand wie wir beide, die auf einem hohen Niveau diskutieren, die Möglichkeit angeboten bekommen, mehrere Rechnungen zu eine zusammenzufassen, dann ist das eine angenehme Vereinfachung, die ich eigentlich auch gerne wahrnehmen würde. Aber ich befürchte, dass Leute die den Markt ohnehin nicht verstehen und ziemlich hilflos sind, durch solche Bequemlichkeitsangebote der T-Com aus ihrer Unselbständigkeit nicht rauskommen.

Wie eine ganze Reihe Maßnahmen der T-Com in den letzten Jahren schadet also auch diese dem Gesamtmarkt.

Das Gegenbeispiel ist für mich 1&1. Die optimieren ständig ihre Prozesse, erweitern die Funktionspalette, senken die Preise. Eine absolute Vorbildfunktion, nicht umsonst sind die anderen großen DSL-Provider gezwungen nachzuziehen und Angebote aufzustellen, die 1&1 ähneln.

Das Konzept gefällt mir, die Variante all-out-of-one-hand noch besser, da mir die x Rechnungen jeden Monat ohne jeden Zusammenhang und deutlicher Überlappung in der Produktleistung ziemlich auf die Nerven gehen. Denke da gehts vielen genau so. Kabelanschluss dort, Telefon hier, Internet evtl. da hinten, VoIP jenseits und Mobilfunkvertrag von dem da. Und jeder schreit bei jeder Angelegenheit "hier! ich! ich! benutz mich! ich bin am besten!" - da zahlt man auch ganz schön drauf, wenn man nicht permanent dahinter ist, ständig sämtliche Tariflisten für jedes Produkt zu vergleichen und sich immer informiert zu halten um ggf. wechseln zu können. Denke, da geht es vielen Otto-Normal Verbrauchern genauso, die es einfach leid sind so erschlagen zu werden. Irgendwann machts einfach keinen Spaß mehr, sich um x Verträge zu kümmern.

Bei mir ists im Moment so, dass Kabelanschluss gekündigt wurde, da hier T-Home verfügbar ist. FreeTV und Premiere gibts ab nächster Woche über VDSL. Erste Rechnung und Doppeltversorgung weg. Wenn T-One in den nächsten Monaten dann auf anständige Preisregionen herabsinkt - bsp. find ich die 5 Euro für die Hotspotnutzung und die Minutentarife im WLAN auch extrem übertrieben, genau wie die Anrufweiterleitung innerhalb von T-One. Da kostet die Kovergenz dann doch ne ganze Stange Geld - wird mein Mobilfunkvertrag in nen T-One Tarif umgewandelt und mit VoIP sowie Festnetz zusammengelegt.
=> Eine übersichtliche Rechnung am Monatsende bei der alles aufgelistet ist. Keine vier oder fünf verschiedene AGB, Preislisten und Kündungsfristen mehr sondern nur noch eine oder zwei.
Ich stimme prinzipiell zu; es bleibt zu hoffen, dass das Abrechnungswesen in der Zukunft noch verbessert wird. So etwas wie ein Abrechnungsdienst wäre nicht schlecht, an den die verschiedenen Telekommunikationsfirmen ihre Abrechnungsinformationen übermitteln, und der dann alles auf einer Rechnung, die nur einmal im Monat kommt und mit einer einzigen Zahlung beglichen werden kann, zusammenfasst. Eigentlich müsste so etwas in einigen Jahren kommen, denn es wäre der nächste logische Schritt, wenn man bedenkt wie viele Mini-Dienstleistungen das Internet hervorgebracht hat (Rechnungen von ¤2 pro Monat für den E-Mail-Account oder ähnliches).

Aber es ist wichtig für den Markt, dass es von den großen Verbrauchern weg geht. "Alles aus einer Hand" bedeutet, dass man sich wieder in Abhängigkeiten begibt, wie sie eigentlich überwunden sein sollten. Es gibt nicht den geringsten Anlass, diverse monatliche Zahlungen alle an eine einzige Firma zu leisten. Jeder einzelne kann schließlich mit seinem Geld Einfluss auf den Markt nehmen, und das sollte er in einer möglichst förderlichen Weise, indem eine Vielzahl an Unternehmen unterstützt werden.

Bequemlichkeit und Marktbreite schließen sich ja nicht aus. 1&1 hat jetzt gerade gezeigt, wie sie darum bemüht sind, Abläufe zu vereinfachen. Ich habe gestern gesehen, dass 1&1 neuerdings ein Starterset mit Router und USB-WLAN-Stick anbietet. Steckt man den USB Stick ein, installiert sich die 1&1 Software; über die Eingabe eines Codes läuft dann alles vollautomatisch ab, anscheinend werden auch die Zugangsdaten an der Fritz!Box automatisiert eingegeben oder sie sind schon voreingestellt.

Ein bisschen Geduld, die Vereinfachung kommt in einigen Jahren. Das braucht Zeit. Den Teufelspakt, den die T-Com anbietet, muss man darum nicht annehmen. Die haben im übrigen irrsinnige Gelder, alleine aus den 35 Millionen Festnetzanschlüssen. Da weiter hineinzubuttern ist marktwirtschaftlich kontraproduktiv.
 
Redaktion schrieb:
Startschuss für die erste Konvergenzlösung aus dem Hause T-Com:

Vor vielen Jahren gab es das schon einmal, als man Telefonanschluss und D1-Handy zusammenlegen konnte. Entwickelte sich zu einem richtigen Rohrkrepierer.
 
Anti-T schrieb:
Entwickelte sich zu einem richtigen Rohrkrepierer.
In der angebotenen Form wird es sicher nicht anders.

Man hat jetzt ein Gerät, auf dem 3 Nummern zusammenlaufen (die Festnetznummer, die 032-VoIP-Nummer und die Handynummer). Das ist einfach nur unübersichtlich. Es hätte vollkommen ausgereicht, wenn bei Gesprächen am eigenen AP zuhause abgehend die Festnetznummer übertragen werden würde und nicht die Totgeburt 032xxx. Aber so generiert die Telekom Zusatzgewinne, die 032 wird von keiner Flat gedeckt und Anrufer, die einfach nur naiv zurückrufen, die zahlen drauf.
 
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