T-Online: Neue Dialerschutz-Software verhindert unerwünschte VoIP-Verbindungen

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T-Online bietet als erster Provider Internet-Telefonierern erhöhten Schutz vor Kosten durch unerwünschte Verbindungen

Die T-Online-Dialerschutz-Software schützt ab sofort nicht nur Analog- und ISDN-Surfer besser vor ungewollten Einwahlversuchen unseriöser Dialer, sondern auch Breitbandnutzer, die über das Internet telefonieren. Dabei unterstützt sie alle aktuellen Voice-over-IP Clients, die auf Basis des standardisierten SI-Protokolls (Session Initiation Protocol) arbeiten.

Mit der anstehenden Freigabe der Mehrwertrufnummern für Voice-over-IP steigt die Gefahr, dass unseriöse Anbieter in diesem Segment Profit erwirtschaften wollen, indem sie Kunden auf kostenintensive Rufnummern locken, erklärt Dr. Volker Binder, Bereichsleiter T-Online Produktmarketing Services und Mobiles Internet. Da auch jüngste Gesetzesänderungen den Verbrauchern bei weitem noch nicht die notwendige rechtliche Sicherheit bieten, sind individuelle Schutzmaßnahmen seitens der Nutzer gefragt. Mit der Ausweitung unserer Dialerschutz-Software auf die Funktionalitäten der Internet-Telefonie bieten wir ihnen hierfür ein passendes Tool, so Binder weiter.

Die aktuelle Version der T-Online Dialerschutz-Software unterstützt derzeit als einzige im Markt die Funktionalitäten von VoIP und bietet so erhöhten Schutz vor ungewollten Verbindungen des Internet-Telefons zu teuren Mehrwertrufnummern oder Auslandsvorwahlen. Egal, ob von einem unbemerkt auf dem Rechner installierten Dialer oder über einen mit einer Rufnummern verknüpften Hyperlink eine Telefonverbindung aufgebaut werden soll: Die Software erkennt diese Anwahlversuche automatisch. In einem Dialogfenster zeigt sie dem Nutzer zunächst jede Verbindung an, die das Internet-Telefon aufbauen möchte. Der Nutzer entscheidet selbst, ob er die angezeigte Verbindung zulassen oder ablehnen möchte und wie künftig mit der Rufnummer zu verfahren ist.

Übersichtliche und einfach zu bearbeitende Positiv- und Negativlisten bieten einen schnellen Überblick über bereits gesperrte und frei gegebene Rufnummern. Weitere Rufnummern können über einen Dialog hinzugefügt und freigegeben bzw. gesperrt werden. Komplette Rufnummernlisten können jederzeit aus einfachen Textdokumenten direkt importiert werden. Zudem ist es möglich, ganze Rufnummernblöcke oder Vorwahlbereiche zu sperren, um so zum Beispiel Verbindungen zu bestimmten Mehrwertrufnummern von vornherein zu unterbinden.

Die T-Online Dialerschutz-Software ist Bestandteil des T-Online SicherheitsPaketes, das die Software zusammen mit Norton Internet Security Online zu einer umfassenden Sicherheitslösung kombiniert. Internetnutzer können das Sicherheitspaket unter www.t-online.de/sicherheitspaket für 4,95 Euro* pro Monat abonnieren. T-Online Kunden können den Dialerschutz auch als Einzellizenz für 1,95 Euro* unter www.t-online.de/dialerschutz pro Monat buchen. Kunden, die das SicherheitsPaket bereits nutzen, können mit dem nächsten Update auf die erweiterten Funktionen zugreifen.

Quelle: Pressemitteilung

* Zzgl. der nach dem jeweils gewählten T-Online Tarif anfallenden Kosten.
 
T-Online... frei nach dem Motto. Such Dir aus, wem Du das Geld gibst: Den Dialeranbietern oder doch lieber uns. Wir sind ja schliesslich seriöser, wollen aber auch nur Dein Geld ;)

Schön auch ein Zitat aus dem obigen Dialerschutz-Link:
NEU! Mit den 2006er Funktionen werden auch Verbindungen über VoIP mit Ihrer Internet-Telefon-Software (z. B. T-Online Internet-Telefon) weitestgehend erkannt***
Wenn der Schutz nicht greift, weil schlampig programmiert, dann haben wir jetzt schon die passende Ausrede :motz:
Die Fritz als Dialerschützer ist mir da auch viel lieber: Alle Accounts sind da drauf und damit sind auch keine Account-Daten auf dem PC, die missbraucht werden könnten!
 
tibele schrieb:
Und 0900/0190 wird doch erst von gaanz wenigen Providern angeboten, oder überhaupt von welchen?
Von keinem (EDIT: außer T-Online) , dus.net früher mal.

Aber so funktioniert die Telekom: verdient mit der unbegründeten Angst und Unwissenheit Weniger ihr Geld.
 
Ein Dialer auf 0900 Basis muss ja sowieso erlaubt sein durch die Bundesnetzagentur. Ist er es nicht gibt es das Geld zurück. Das sollte nicht nur für das Festnetz gelten sondern auh für VOIP.

Die Erlaubnis besteht mein ich darin, dass der Kunde den Inhaber sieht und einige Infos mehr, außerdem müssen die kosten deutlich sichtbar gezeigt werden.

Das gleiche gilt übrigens für diese Gewinnspiele. Ruft man da an und wurde belästigt wird erstens die Nummer gesperrt und es gibt das Geld zurück.
 
if it would be possible ..


this T-online would also sell its dirty socks ...

they charge for every single features ... and their web manegement is one of the worst !

regards
Hoppala00
 
Ach wie nett, ein Ableger genau der Firma, die fuer Dialer-Abzocker und Betrueger die Forderungen mit recht dreisten Drohungen eingetrieben hat, schreibt
Da auch jüngste Gesetzesänderungen den Verbrauchern bei weitem noch nicht die notwendige rechtliche Sicherheit bieten
man ist also doch lernfaehig :lol:, ob sich diese Erkenntnis auch auf das Verhalten des Mutterunternehmens gegenueber Opfern niederschlaegt, bezweifele ich allerdings stark.

Ansonsten: wie bitte realisieren sie dies technisch, fuer alle aktuellen SIP Clients? Filtern auf Betriebssystemebene, in Form eines SIP Filters? Nur fuer ihren eigenen Dienst, oder aber auch bei Konkurrenz-Anbietern? (meine Vision: ein Dialog-Fenster poppt auf: "Wollen Sie wirklich ueber diesen fragwuerdigen Anbieter telefonieren, oder nicht lieber doch uns das Geld in den Rachen werfen?!" ). Oder uebertragen sie diese Nummern nach Hause, um diese Listen serverseitig zu fuehren (was technisch IMHO das einfachste waere, aber aus Datenschutz zumindest dem Kunden mitgeteilt werden muesste)?
 
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