Telefon und Fax an einem "Fon Port"

Onkel-Tobi

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Hallo,

ich habe die FritzboxFon 7141 mit FW Version 40.04.35.
Ich würde später am Fon Port 2 gerne ein 2. Telefon anschließen.
Also müsste ich das Fax an Port 1, zusammen mit dem Telefon anschließen.
Aber ich fürchte das geht nicht, oder?
Denn ich habe ja dem Telefon an Port 1 die Festnetznummer zugewiesen und somit hätte ich als Faxnummer dann dieselbe Nummer und bräuchte eine Faxweiche, oder?
Außerdem würde ich dann ja evtl. noch folgendes Problem bekommen:
Ich habe gelesen, dass es mit dem Faxversand über Internet Probleme gibt.
Somit müsste die Festnetzleitung genutzt werden, was ich aber wiederum wenn dann wohl nur für den port einstellen kann und dann könnte ich die Telefon Flat über VoIP nicht mehr nutzen.
Somit bleibt mir wohl nur, den 2 Port zu nutzen, bzw. auf PC-Fax umzusteigen.
Gibt es da eine schöne Möglichkeit, sodass auch Faxe empfangen werden können, ohne dass der PC an ist?
Evtl. über eine andere Firmware oder so?
Außerdem frage ich mich, ob man bei ausgehenden Telefonaten übers Internet auch die ganz normale Festnetz Rufnummer übertragen kann?
Vielen Dank im Voraus,

Tobi
 
Hallo,

da wirst Du Kompromisse machen müssen.
- Faxe über 1und1-VOIP sind mehr als unsicher bisher. Kannst Du das beim Senden ja noch sehen und korrigieren, kommen zu empfangende Faxe einfach unbemerkt nicht an.
- wenn Fax und Telefon in einer analogen Nebenstelle der Fritzbox hängen (ob nun als Kombigerät oder über eine Weiche), kollidieren Nutzung einer VOIP-Flat und Faxversand über Festnetz. Wenn die Wahlregeln und die Konfiguration der Nebenstelle für Telefonate in das deutsche Festnetz Voip vorsehen, müsstest Du beim Versenden von Faxen manuell über Festnetz gehen (mit Hilfe von Keypad: *111# [Rufnummer] ). Die Nebenstelle muss dann (mindestens) über eine VOIP-MSN als erstes und die entsprechende Festnetz-MSN für das Fax verfügen.
- Fax extra an einer Nebenstelle geht natürlich
- Du könntest das Fax (über eine seperate oder eventuelle in Deinem Gerät eingebaute Faxweiche) direkt an den Splitter/NTBA anschließen, die Telefonleitung zur Fritzbox käme dann an den anderen Ausgabg der Weiche. Genaueres findest Du im Forum Suchfunktion oder auch hier: http://wiki.ip-phone-forum.de/telefonie:fax
- Es gibt Anbieter für Message-Boxen, bei denen Du über eine eigene (Festnetz-)Rufnummer Faxe empfangen kannst. Diese werden Dir dann als Emailanhang zugeschickt. Auch 1und1 hat so etwas im Angebot (kostenlos als Zugabe).
- reguläre Firmware für die 7141 zum Faxempfang und -Speichern gibt es (noch) nicht. Es gibt inoffizielle Modifikationen. Ob diese funktionieren, kann ich nicht beurteilen. Such mal im Forum.

An der abgehenden Rufnummer lässt sich bei 1und1 nichts manipulieren. Du kannst aber Deine Festnetznummer von der Telekom oder woher auch immer bei 1und1 gleichzeitig als VOIP-Nummer registrieren lassen. Dann wird auch immer dieselbe MSN übertragen, egal ob der Ruf über Festnetz oder VOIP rausgeht.
 
Vielen Dank für deine Antwort.
Also wenn ich tatsächlich kostenlos Faxe als Email empfangen kann, dann wäre das die Beste Möglichkeit, denn dann hab ich das Teil auch nirgends rumstehen.
Faxe versenden kann man ja dann am PC. Wichtig ist halt nur, dass die Faxe ankommen auch wenn der PC an ist, aber das wäre bei der Lösung ja dann auch gegeben.
Wo kann ich diesen Service denn registrieren?
Das mit der Festnetznummer werde ich dann versuchen, dann ist das Problem ja auch beseitigt.
Vielen Dank nochmal,

Tobi
 
Da war ich wohl etwas ungenau, sorry! Das geht zwar bei 1und1, aber nicht in der eigentlichen Konfiguration der DSL-Telefonie, sondern über das im Tarif enthaltene Homepagepaket. In der Konfiguration der VOIP-Telefonie ist wohl nur die Messagebox mit der Funktion: Anrufbeantworter enthalten. Im Rahmen der Homepage bietet 1und1 eine Messagebox an, die (noch) über eine Festnetznummer auch Faxe entgegennimmt. Da ich aber ohnehin noch zusätzlich ein Homepagepaket gebucht habe, kann ich nicht genau sagen, wie das bei anderen im Konfigurationsmenu aussieht. Müsst halt suchen.
Ansonsten bleibt der Weg über andere Anbieter. Arcor stellt in seinem PIA so etwas kostenlos zur Verfügung, allerdings gibt es dafür eine 0132-XXXXX Numer, deren Anwahl wiederum Geld kostet. Andere habe ich auf die Schnelle nicht parat, gibt es aber sicherlich. Auch andere VOIP-Provider bieten Messageboxen an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi, ne du hattest recht.
man kann eine Messagebox auch so einrichten scheinbar.
Allerdings kostet der Versand eines Faxes dann 24 ct.
Wobei man das ja evtl. dann über fritzfax machen kann, vorausgesetzt, man kann da dann evtl. dieselbe Faxnummer reinsetzen...
Weil sonst ist das ja auch schon wieder doof.
Außerdem kam ein Testfax gerade nicht wirklich schön rüber.
Irgendwie kam nur die halbe seite über..
Naja, mal schauen.
Tobi
 
Habe in der Firma ein ähnlich gelagertes Problem. Nach Umbau, Neuverteilung der Plätze ist vorne am Empfang ein NFN-Stecker, an dem ein analoges Telefon hängt (Nummer 1234). Diese Buchse ist geht durch einen Brüstungskanal mit beiden Adernklemmen auf den Anschluß 13 einer Eumex 504 PC im Nebenraum, die wiederum per S0 mit ner FBF 7050 verbunden ist.

Problem ist nun, daß an diesen NFN-Stecker noch ein analoges Faxgerät mit der Nummer 5678 angeschlossen werden müßte (Raumverteilung und Kabelwege lassen sich nicht ändern). Ich gehe davon aus, daß die Eumex auch mehre Nummern pro angeschlossenem Gerät zuweisen kann, notfalls könnte nun aber auch die Eumex wegfallen, so daß die beiden Adern des NFN-Steckers in die Adernklemmen des FON3 der FBF könnten.

Telefoniert werden soll über VoIP mit Nummer 1234 (Fallback Festnetz selbe Nummer) und gefaxt mit Nummer 5678 ausschließlich über Festnetz. Kann man das der FBF irgendwie beibringen, evtl. über Wahlregeln?
 
Da eine Telefonleitung in den seltensten Fällen nur zwei Adern hat, läßt sich das Problem lösen, indem Du die NFN-Dose gegen eine NF/F-Dose austauschst und die zwei zusätzlichen sicherlich vorhandenen Adern an die Dose in der zweiten Klemmreihe und an eine frei Nebenstelle der Eumex bzw Fritz anschließt und die Rufnummernzuordnung entsprechend einstellst.

Die Idee eine weitere Rufnummer als Faxnummer auf eine sonst als Telefon genutzte Nebenstelle aufzuschalten ist eher suboptimal, wenn man schon eine eigene Rufnummer als Faxnummer hat. Da sind die Voraussetzungen einfach viel zu gut, um solche Klimmzüge zu machen.

Gruß Telefonmännchen
 
Danke für den Tipp, habe das Kabel abisoliert und weitere Adern gefunden. Da ich aber die Eumex loswerden will, habe ich nun ein Problem mit dem Anschluß des 2. Adernpaares. Die 7050 bietet ja nur bei Fon 3 Adernklemmen. Wie kriege ich die 2 anderen Adern am einfachsten in die Fon1/2-Buchsen bzw. per Adapter dafür als TAE-Stecker? Habe da an eine Netzwerkdose mit 2 Buchsen gedacht, weiß aber nicht, wie ich die Adern da richtig auflegen müßte.
 
zu doof

Danke für den Link, hat mich aber leider auch nicht weitergebracht. Hatte nun in der Firma eine ISDN-Unterputzdose mit zwei Buchsen gefunden. Habe dort einmal zwei Adern fürs Telefon und zwei fürs Fax aufgelegt und bin dann (weil vorhanden) jeweils mit einem RJ10 auf TAE-Kabel in die Adapter der FBF an Fon 1 und Fon 2 gegangen.
Ich bekam kein Freizeichen! Das klappte erst, als ich einen der beiden Stecker aus der ISDN-Buchse zog. Gibt es Dosen mit zwei Buchsen, wovon nur eine jeweils nutzbar ist?

Da ich zu so später Stunde die richtige Verkabelung zwischen Eumex und FBF 7050 nicht wiederherstellen konnte, habe ich die Adern des Fax in Fon3 gesteckt und die Adern des Telefons per Lüsterklemme (!) an ein abgeschnittenes TAE-Kabel geprutscht und in Fon1 gesteckt. In der FBF sind Telefon und Fax auf unterschiedliche Nummern gestellt und das Fax geht nur über Festnetz raus.

Trotzdem klingelt beim Anruf auf das Telefon auch das Faxgerät mit und wenn ich ein Fax senden will, steht hinterher in der Anrufliste, daß es über die MSN des Telefons und noch dazu über VoIP rausgegangen ist! What gives?

Hab ich also das Prinzip des NFF-Steckers nicht gerafft? Ich war davon ausgegangen, daß die beiden angeschlossenen Geräte unabhängig voneinander reagieren. Was nun?
 
Eine ISDN-Dose ist für diesen Zweck ungeeignet, ein ISDN-Bus trennt im Gegensatz zu einem analogen Anschluss die einzelnen Anschlüsse ja nicht elektrisch voneinander. Eine (analoge) NFF-Dose verfügt über einen F-Anschluss sowie einen F/N-Anschluss, die beiden F-Anschlüsse sind elektrisch getrennt.
Wenn nun in Deiner provisorischen Lösung Fax und Telefon in verschiedenen analogen Ausgängen der Fritzbox sind und trotzdem beide quasi identisch klingeln bzw. raustelefonieren, stimmt die Konfiguration der Nebenstellen und/oder die Wahlregeln in der Fritzbox nicht.
Nimm mal alle Wahlregeln Inland-Festnetz betreffend raus, überprüfe die MSN-Zuordnung in den Nebenstellen, entferne das Häkchen vor "auf alle Rufnummern reagieren", usw.
Erzwinge eine Festnetz-Faxsendung über
*11X# [Rufnummer]
wobei X die X-te Festnetzrufnummer in der Auflistung der Festnetznummern in der Fritzbox ist, und berichte dann.
 
Prall-O-Mat

Man sollte echt nicht zu Leuten gehen, die unter der Woche in ihren Geburtstag reinfeiern :bier: Nun da ich nur noch Brummschädel und Nachdurst habe, sehe ich hoffentlich etwas klarer und glaube zu wissen, was falsch gelaufen ist.

Wenn ich mir hier den Doppelanschluß TAE NFF ansehe, ergibt sich doch, dass an Adern 1 und 2 der oberen Reihe die 1. beiden Buchsen angeschlossen sind, daher auch besser so geschrieben: NF/F. An Adern 1 und 2 der unteren Reihe ist dann die 2. F-Buchse angeschlossen, und zwar nur die.

Somit muß ich es also andersrum anschließen: die Adern für Fon1 (Telefon) kommen an die untere Reihe, die für Fon3 (Fax) an die obere. War heute nacht zu prall um zu kapieren, das das Einstecken in Buchsen 1 und 2 beide Geräte ja auf denselben Anschluß legt!

Danke nochmal für den Hinweis mit der ISDN-Dose, werde also statt der Prutscherei eine NF/F-Dose anbringen und dort mit TAE-Kabeln in Fon 1-2 der FBF gehen.
 
Boa, was man nicht alles mit einem dicken Kopf entdeckt. Aber das hättest Du nüchtern auch schon in meinem Posting 7
lesen können. Ich zitiere mich mal selbst:
indem Du die NFN-Dose gegen eine NF/F-Dose austauschst und die zwei zusätzlichen sicherlich vorhandenen Adern an die Dose in der zweiten Klemmreihe und an eine frei Nebenstelle der Eumex bzw Fritz anschließt und die Rufnummernzuordnung entsprechend einstellst
Das ist auch die einzige optisch ansprechende und funktionellste Lösung für den Anschluß. Die Rufzuordnung wurde ja schon oben beschrieben. Wenn Du für den Fon-Anschluß des Faxes nur eine Festnetznummer (eben die Faxnummer) und keine VoIP-Accounts auswählst, sollte sich das Problem mit der Wahl per VoIP auch lösen lassen. Alternativ kannst Du auch die Wahlregeln per Tastaturcode (Forensuche benutzen) für den entsprechenden Anschluß deaktivieren. Dann sollten die Faxe auch per Festnetz rausgehen.

Gruß Telefonmännchen
 
Die Rufnummernzuordnung ist kein Problem sobald alles richtig angeschlossen ist. Ich muß halt das Telefon an die 2. Klemmreihe anschliessen statt das Fax, weil die N-Buchse ja mit der 1. Klemmreihe beschaltet wird. Das dämmerte mir dann endlich heute morgen, als ich nen Telefonanruf mit der abgehenden Faxnummer bekam.
 
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