Telnet Tp-Link TD-W8961NB

jogi229

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Hallo zusammen.

Ich habe hier mal ein paar fragen an die experten unter euch die sich mit den routern der firma TP-Link auskennen.

Wie die meisten ja wissen sind die meisten Router von TP Openwrt tauglich. da ich nix genaues gefunden habe im netz meine frage Nr.1 Ist der TD-W8961NB auch für openwrt geeignet. und wenn gibt es dazu dann ein Howto?

meine zweite frage ist : die router (modem-Router) werden ja weltweit vertrieben. ich weiss das man am wlan via us einstellung im chipsatz noch gut was rausholt kann.

für Openwrt z.B. /etc/config/wireless/config wifi-device radio0

geht das auch via telnet? wenn ja wie? ich habe versucht via "telnet sys countrycode 93" die sys region auf usa zu setzen. die brachte bisher scheinbar keinen erfolg.

gibt es eine andere möglichkeit die wlan sendeleistung zu erhöhen als über die routersoft (ich weiß in De nur 20Dbm "100mW") daher Max 27Dbm "500mW" (nätürlich rein hypotetisch).

Wenn mir jemand helfen kann wäre ich dankbar.

MFG
 
Schau mal hier http://wiki.openwrt.org/toh/start#tp-link. Evtl. ist das Teil noch zu neu für ein fertiges Openwrt.

Die einseitige Erhöhung der Sendeleistung ist übrigens komplett sinnfrei, außer man will nur den Nachbarn stören. ;-) WLAN ist kein Radiosender, der Router muss auch noch die Signale des Clients empfangen können. Und das kann sogar schwieriger werden, wenn er sich zwischendurch mit 500mW "ins eigene Ohr brüllt". Nur Antennengewinn wirkt immer in beide Richtungen und könnte eher was bringen.
 
Danke für deine antwort.

Ich gehe davon aus das eben so die Empfangs Enpfindlichkeit steigt zumindest bis zu einen Technisch machbaren werd.

Sonst würden die Amis ja alle mit wlan problemen rum rennen. und das wäre sinnfrei. der wert von 500mW ist so ja nur ein Maximal wert der wahrscheinlich nie erreicht wird. aber etwas starkeres wlan hät ja jeder gern. und testen schadet nicht.

mir geht es auch mehr ums optimieren so nach diesen regeln : http://www.brennpunkt-srl.de/reichw.html
Danke

*edit*
Steht leider nicht in der liste deswegen ja die unsicherheit. wenn ich es via telnet hinkriege kann openwrt ja auch noch warten. zumidest um es zu testen. zurück stellen geht immer.

Danke
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich gehe davon aus das eben so die Empfangs Enpfindlichkeit steigt zumindest bis zu einen Technisch machbaren werd.
Dem ist aber nicht so:
Nur weil Du anfängst zu schreien, statt zu reden, kannst Du mit Sicherheit nicht besser hören, was andere flüstern. ;)
Als Extrembeispiel: Du sendest mit 100W, kommst damit also einige Kilometer weit. Wenn auf der anderen Seite der Empfänger das Signal bekommt und antwortet - dann aber mit 100mW - kommt das Signal gerade mal 100m weit. Wie willst Du das dann mit Deinem Mördersender kompensieren können? ;)
Das einzige. was Du mit einer Sendeverstärkung erreichst: Du verseuchst dem Äther und rufst dann irgendwann die RegTP auf den Plan, was unangenehm teuer werden dürfte. :(

Es kommt auf die Sende- Empfangs-Kombination an. Wenn Du statt der Erhöhung der Sendeleistung die Antenne optimierst (ausrichtest), dann wird Deine vorhandene Sendeenergie besser (zielgerichteter) zur Gegenseite geleitet. Diese kann dann mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln antworten und dank der besseren Antennenpositionierung kann Dein TP-Link das besser verstehen.
 
Sonst würden die Amis ja alle mit wlan problemen rum rennen.
500mW sind in den USA ebenso illegal wie bei uns, und genau wegen der gesetzlich vorgeschriebenen Grenze vom 100mW gibt es weniger Probleme.

Ich gehe davon aus das eben so die Empfangs Enpfindlichkeit steigt
Nein, die Empfangsempfindlichkeit des Routers tut dir diesen Gefallen nicht. Mit leicht(!) erhöhter Sendeleistung kann man möglicherweise eine schlechtere Empfangsempfindlichkeit des Clients ausgleichen. Die tatsächliche Reichweite wird aber trotzdem immer vom schwächsten Element bestimmt, was dann die Strecke Client-Sendeleistung -> Router-Empfangsempfindlichkeit sein dürfte.

Wenn wir schon der Herrn Rappl hier verlinken, dann lese das mal bitte:
http://www.brennpunkt-srl.de/SendeleistungEmpfangsempfindlichkeit.html
http://www.brennpunkt-srl.de/WLAN-High-Power-USB.html

Du solltest mal bei TP-Link das telnet command manual anfordern, falls du noch den Mut hast, rund 3.000,- EUR plus Busgeld zu riskieren.
 
Danke für eure antworten.
Das Telnet manual werde ich mir auf jedenfall besorgen.
Allerdings werde ich die region nicht verändern da es ja scheinbar keinen sinn macht.
Da macht es dann mehr sinn eine andere Antenne zu verwenden um noch 1-2 Dbm drauf zu legen damit bei mir zuhause auch der letzte raum noch auf wenigstens 30% signal Qualität kommt.
Das fällt dann auch nicht ins gewicht da meine Aussen Mauer schon 25% schluckt. Somit sollte ich dann keinen störfaktor darstellen.

Danke für eure Informativen Ausführungen. Habe mich bisher nicht so eingehend mit dem thema beschaftigt.

MFG
 
Da macht es dann mehr sinn eine andere Antenne zu verwenden um noch 1-2 Dbm drauf zu legen damit bei mir zuhause auch der letzte raum noch auf wenigstens 30% signal Qualität kommt.
Das fällt dann auch nicht ins gewicht da meine Aussen Mauer schon 25% schluckt. Somit sollte ich dann keinen störfaktor darstellen.
Auch hier unterliegst Du einem grundlegenden Irrtum:
Antennen können nur den Sende-/Empfangsbereich optimieren, sie können nicht die Sende- Empfangsleistung pauschal vergrößern.
Die Sendeenergie wird nur stärker gebündelt, nicht vergrößert.
In der "Bündelzone" ist der Effekt identisch, also höhere Sendeenergie, aber dafür fehlt diese Energie dann außerhalb dieser Bündelzone.
Ein langer Rundstrahler mit hoher dB-Signalzahl bedeutet nur, dass im Vergleich zum kurzen Rundstrahler die Form der Sende-/Empfangskeule anders geformt ist:
Kurze Antenne: Die Sende-/Empfangskeule hat die Form eines Muffins mit der Antenne in der Mitte.
Lange Antenne: Die Sende-/Empfangskeule hat die Form eines Pfannekuchens mit der langen Antenne in der Mitte. Sie ist vom Durchmesser her größer, aber sehr stark gerichtet, also nach oben/unten sehr schmal, was dann auch wiederum einen schlechteren Empfang außerhalb dieser Fresnelzone bedeutet. Weiterhin lasse Dich nicht von märchenhaften dB-Werten dubioser eBay-Händler veräppeln. Da Du diese falschen Angaben denen nicht nachweisen kannst, können die schreiben, was sie wollen. Du musst ihnen einfach glauben und diese sind ihren Ramsch (oft wird dort wirklich nur funktionsunfähiger Schrott verhökert!) erfolgreich los geworden.
Weiter sind Außenmauern oft eine hohe Hürde für WLAN-Technik, denn das kleinste bisschen Feuchtigkeit am und im Mauerwerk ist eine fantastisch gut funktionierende Abschirmung, der das WLAN-Signal bestens gegen Erde leitet.
Du musst schon wissen, was genau Du brauchst und dann eine Sende/Empfangsanlage speziell für diese Bedürfnisse aufbauen.
Im Zweilfesfall würde ich ein weiteres WLAN-Netz mit Hilfe eines weiteren WLAN-APs oder WLAN-Repeaters ins Auge fassen. Zur Überwindung von Außenwänden stelle diesen zusätzlichen WLAN-AP am besten ins Fenster oder noch besser eine Außenantenne auch wirklich außen an der Wand anbringen
 
Das problem stellt eher nicht die aussenwand dar . das sollte nur eine anmerkung sein. eher sind es 2 innen wände die so viel schlucken das etwa 20-25% signal qualität übrigbleibt.
Ich denke da eine richtantenne die richtung zimmer zeigt.
das deckt die meisten räume gleich mit ab. und das was übrigbleibt erledit die 2te antenne (Denke ich) und sonst noch nen ap im brigth modus dann klapps auf jedenfall.
Aber ich werde vorher mich erst noch mehr in das thema WLan einlesen.

Danke
 
Novize schrieb:
... der die das WLAN-Signal bestens gegen Erde leitet.
Nö. Das WLAN-Signal wird nicht in die Erde geleitet, das wird schlichtweg verheizt (es erwärmt die Wassermoleküle - genau so funktioniert ein Mikrowellenherd). Gipskarton bei Innenwänden ist genauso schlecht, im Gips ist Wasser gebunden.

G., -#####o:
 
[Klugscheißmodus]
Ein Sender ist nichts weiter, als ein Schwingkreis, der gegen Erde arbeitet und zu diesem Potential ein elektromagnetisches Feld aufbaut. Die Luft und die Erde bilden dabei die beiden Kondensatorflächen, die der Schwingkreis benötigt.
Siehe hier, wie aus einem einfachen Schwinkreis ein Sender wird:
Dipolentstehung.gif
Ein Pol des Dipols bildet hier die Antenne, der andere Pol wandert zur Erde
(Quelle)
[/Klugscheißmodus]

Und ja, die Wassermoleküle nehmen die Energie auf, erwärmen sich...

...und leiten dabei die Energie Richtung Erde ab - irgendwie muss der elektrische Kreis ja geschlossen werden. ;)
 
Novize schrieb:
...und leiten dabei die Energie Richtung Erde ab ...
Die Energie wird in Wärme umgesetzt, nicht abgeleitet. Die insgesamt erwärmte Mauer mag aber durch das Erdreich, in der sie gegründet ist, wieder abgekühlt werden.
Novize schrieb:
... der elektrische Kreis ...
Da ist aber kein Stromkreis, der in Deiner Vorstellung durch den Empfänger geschlossen wird. Ich merke schon, mit der Funktechnik und der zugehörigen Physik elektromagnetischer Wellen bist du nicht so vertraut - macht aber nichts.

G., -#####o:
 
Ich will ja nicht der spielverderber sein.
aber das thema artet aus und wenn jeder jetzt den "kluscheiß modus" an schmeißt wird hier bald eine diskosion draus die (Wertfrei) ohne belang ist.
Meine Fragen würden sehr ausführlich beantwortet dafür ein Danke.
Man sollte aber beim thema bleiben.

Also wenn keiner was dageden hat bitte ich hiermit das thema zu schließen.

MFG
 
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