Testbericht Siemens Gigaset SX553 WLAN Dsl

rajo

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Noch ein Testbericht -- Siemens Gigagset SX553 WLAN dsl

Kurz vor Weihnachten hat Siemens dem IP-Phone-Forum ein Testgerät zur Verfügung gestellt, auch an dieser Stelle hierfür nochmals vielen Dank an Siemens!

Wegen den Weihnachtsfeiertagen und der Serverumstellung kommt der Testbericht nun ein wenig "verspätet", aber das macht ja nichts. Fangen wir also an:

Das Siemens Gigaset SX553 sollte mit einem EVP von 199,95 EUR demnächst im Fachhandel erhältlich sein. Ob es jedoch wie das Vorgängermodell SX541 ebenfalls mit einem Sipgate-Guthaben ausgeliefert wird, ist mir jedoch nicht bekannt. Desweiteren gibt es das SX553 auch in einer Ausführung ohne WLAN.

1. Lieferumfang
Die Verpackung beinhaltet
  • den Router
  • das Steckernetzteil
  • 2 CAT5-Kabel
  • ein 'Telefonkabel' (eigentlich auch CAT5...)
  • ein Adapter mit TAE-Stecker und RJ45-Buchse für den analogen Telefonanschluss
  • ein Adapger mit TAE-Buchse für den Anschluss analoger Telefon an den Router
  • eine CD-ROM mit ausführlicher Bedienungsanleitung und Windows98/ME-Treibern
  • eine Kurzbedienungsanleitung
gigaset_set.jpg


2. Der Router
Der SX553 WLAN dsl bietet folgenden Funktionsumfang:
  • 1 ADSL-Port zum Splitter
  • 1 4-Port 10/100 Mbit-Switch
  • 2 Anschlüsse für analoge Telefone
  • 1 kombinierter Analog/ISDN-Anschluss um den Router an das Telefonnetz anzuschliessen
  • 1 USB2.0 Anschluss
  • 2 WLAN-Antennen, (802.11 b/g, sowie "Atheros SuperG" mit 108Mbit/s)
gigaset.jpg

3. Die Inbetriebnahme
Mit Hilfe der Kurzbedienungsanleitung war es sehr einfach möglich den Router an einem T-DSL Anschluss in Betrieb zu nehmen. Sobald man das Gerät einschaltet ist es unter der IP-Adresse 192.168.2.1 (ohne Passwort) im (W)LAN erreichbar. Das Webinterface ist sehr übersichtlich und gliedert sich in ein "Basic-Setup", ein "Sicherheits-Setup" und "Erweitertes Setup".

Das "Basic-Setup" dient dazu zunächst die SSID für das WLAN und den WLAN-Kanal festzulegen. Anschliessend kann der Internet-Provider konfiguriert werden, für viele Anbieter gibt es hier schon eine Liste mit vordefinierten Einstellungen.
Im Anschluss an das "Basic-Setup" kann direkt das "Sicherheits-Setup" ausgeführt werden, wo zunächst ein Passwort für das Gerät verlangt wird und anschliessend die gewünschte WLAN-Verschlüsselung (ohne, WEP, WPA/WPA2, WPA2) konfiguriert werden kann.

Nachdem ich meine T-Online Zugangsdaten eingerichtet und WPA/WPA2-Verschlüsselung (mit Pre-shared Key) aktiviert hatte konnte ich sofort von meinem Laptop (Windows XP) per WLAN im Internet surfen.

gigaset_allg.jpg


4. Erweitertes Setup
Will man nun den kompletten Funktionsumfang verwenden, so muss man sich in das "Erweiterte Setup" begeben. Von Haus aus sind sowohl WLAN als auch NAT und Firewall aktiv, diese können hier entweder komplett abgeschaltet oder nach Wunsch konfiguriert werden. Das Gerät bietet hierbei eigentlich alle Funktionalität die man von einem Router erwartet:
  • WLAN: MAC-Filterung, WEP/WPA(2)-Verschlüsselung, Repeaterfunktion
  • NAT: Adress-Mapping, Portforwarding, DynDNS
  • Firewall: Zugangskontrolle für PCs, URL-Sperren, Zeitplanregeln, "Hackerabwehr" (Möglichkeit bestimmte vordefinierte Dienste zu sperren), DMZ

Kommen wir zu den Besonderheiten:

4.1 Die Telefonieanschlüsse
Wie erwähnt kann der SX553 an einen vorhanden Analog- oder ISDN-Anschluss betrieben werden und bietet Anschlussmöglichkeiten für zwei analoge Endgeräte. Eingehende Telefonate werden automatisch an das Telefon an der Phone1-Buchse durchgereicht. Sind keine VoIP-Anbieter konfiguriert so gehen auch abgehende Gespräche automatisch über das Festnetz. Diese Funktionalität ist auch dann gegeben, wenn der Router komplett stromlos ist.
Allerdings funktioniert dies nur an einem Analoganschluss und nicht am ISDN-Anschluss (zumindest nicht an meinem). Etwaige Hinweise hierauf finden sich jedoch leider nicht im Handbuch.

Für jeden der beiden analogen Telefonports kann ein SIP-Anbieter konfiguriert werden. Im Gerät sind bereits einige Anbieter vorkonfiguriert, man kann aber auch jeden beliebigen anderen eintragen. Die vom Gerät unterstützten Audiocodecs sind G.711, G.729a und G.723.1 -- wie bei so vielen anderen Geräten sind z.B. alternative Codecs wie GSM nicht vorhanden.
Testtelefonate über Sipgate mit G.729-Codec (ich hab halt nur T-DSL1000) liefen einwandfrei, dank QoS konnte man auch noch nebenher Downloads etc. machen.
Darüberhinaus gibt es die Möglichkeit zweistellige Kurzwahlen (mit *7XX# oder als Vanity-Rufnummer), sowie eigene Wahlregeln, z.B. für Call-by-Call bei Festnetzgesprächen zu definieren. Auch können hier z.B. Rufnummernbereiche gesperrt werden.

Einziger negativer Kritikpunkt hier ist, dass das Gerät zum VoIP-Status ein wenig schweigsam ist. Es gibt zwar einen Übersichtsseite wo man sich den Status anzeigen lassen kann, dies beschränkt sich jedoch auf eine Tabelle mit zwei Zeilen (je Port eine), die Rufnummer, Anbieter und ob eine erfolgreiche Registrierung vorliegt oder nicht beinhalten. Gibt man z.B. einen falschen Benutzernamen/Passwort ein, so ist dort nur "Fehlgeschlagen" zu lesen. Hier könnte man eine etwas präzisere Aussage treffen. Ein richtiges Log mit den kompletten SIP-Nachrichten sucht man vergeblich (wobei dies eigentlich im Normalfall auch nicht vonnöten sein sollte, jedoch u.U. die Fehlersuche erleichtern kann).

gigaset_voip.jpg

4.2 Der Printserver
Schliesst man einen Drucker an die USB-Schnittstelle an, so steht dieser im LAN als Netzwerkdrucker zur Verfügung. Am SX553 muss hierzu überhaupt gar nichts konfiguriert werden, mann muss unter Windows lediglich einen neuen Drucker hinzufügen, was im Handbuch auch sehr ausführlich beschrieben ist und auch auf anhieb funktioniert hat. Das ganze funktioniert natürlich auch unter Linux, da es sich um einen einfachen LPD-Dienst handelt, der auf dem Router läuft.
Mittels lpd://<IP-Adresse>/lpt1 kann der Netzwerkdrucker z.B. von CUPS aus angesprochen werden. Leider wird dies im kompletten Handbuch nirgendwo erwähnt, so dass Linuxbenutzer hier zunächst mal herumprobieren müssen.


4.3 Der Fileserver
Alternativ kann an der USB-Schnittstelle auch eine USB-Festplatte (oder USB-Stick) betrieben werden. Hierbei werden Festplatten mit bis zu 4 Partitionen unterstützt die individuell (auch nur einzelne Verzeichnisse) mit oder ohne Passwortschutz bzw. Schreibschutz im Netzwerk freigegeben werden können.

An dieser Stelle kommt der meines Erachtens gravierendste Mangel des SX553 zum Vorschein: Man kann nur entweder Drucker oder Festplatte an der USB-Schnittstelle betreiben. Konnte man dies bei den Vorgängermodellen aufgrund des USB1.1-Interfaces noch etwas verstehen, macht es bei diesem Gerät nun wirklich keinen Sinn. Ich denke, dass es viele Benutzer gibt, die gerne beides zugleich nutzen würden.

Zum testen habe ich meinen Iriver H340 an den SX553 angeschlossen und konnte auch prima von Windows aus auf die freigegebene Festplatte zugreifen. Unter Linux liess sich die Partition leider nicht per smbmount mounten, woran das liegt konnte ich aber noch nicht genau nachvollziehen.
Was ich jedoch im Handbuch vermisse, ist ein Hinweis auf die unterstützten Dateisysteme. So werden lediglich FAT-Formatierte Datenträger unterstützt. NTFS-formatierte Festplatten werden zwar als solche erkannt, lassen sich aber nicht freigeben. Linux-Dateisysteme werden erst gar nicht erkannt.

Das Abmelden von USB-Geräten funktioniert nicht immer zuverlässig (auch mit neuester Firmware), hier muss man teilweise mehrmals im Webinterface versuchen das USB-Gerät anzuhalten oder die Fileserverfunktion zu deaktivieren, damit das funktioniert.



5. Erweitertes erweitertes Setup ;)
Wie ich beim herumexperimentieren festgestellt habe, verfügt das Gerät auch über einen Telnet-Zugang, der im Übrigen auch leider nirgendwo in der Bedienungsanleitung erwähnt wird. Dieser läuft auf Port 8081 und kann mit Benutzername "admin" und dem Passwort des Webinterfaces verwendet werden.

Hier erhält man dann alle möglichen Statusinformationen über den Betriebszustand des Gerätes, den DSL-Anschluss und kann wirklich an allen Parametern des Geräts herumspielen. Leider sind die Erklärungen zu den einzelnen Funktionen sehr knapp gehalten, so dass man schon wissen sollte was sich hinter den Kommandos verbirgt / verbergen könnte.

Dieser Telnet-Zugang ist insbesondere dann interessant, wenn man den SX553 hinter einem bereits vorhandenen Router/Kabelmodem/... betreiben möchte.
Im Webinterface besteht zwar die Möglichkeit im WAN-Setup den Internetzugang zu deaktivieren, jedoch lässt sich dann keine Defaultroute mehr setzen, so dass sich dann z.B. die VoIP-Anschlüsse nicht mehr beim Provider registrieren können. Hierzu muss man dann nach dem Deaktivieren der Interneteinwahl über das Telnetinterface eine statische Route zum vorhandenen Router setzen und abspeichern. Danach war es dann möglich den SX553 problemlos hinter meinem vorhandenen Linux-Router zu betreiben. (siehe auch http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=71881)


6. Sonstiges:
DynDNS geht nur mit zwei vordefinierten Anbietern (DynDNS.org und tzo.com). Insbesondere kann man z.B. keine DynDNS-Aktualisierung per http(s)-Requests machen, wie es einige Anbieter (z.B. regfish.de) anbieten. Hier fände ich es schön, wenn es ein wenig mehr Optionen gäbe.

Für das WLAN wäre es noch interessant, wenn man die Sendeleistung des Gerätes bei Bedarf herabsetzen könnte. Benutzer deren Wohnung ohnehin nicht so gross ist, brauchen ja nicht unbedingt bis zur gegenüberliegenden Strassenseite zu funken ;)



7. Fazit:
Für Otto-Normalsurfer der den SX553 WLAN Dsl als "einer für alles" einsetzen möchte ist dies auf alle Fälle ein empfehlenswertes Gerät. Die Anleitung beschreibt alle notwendigen Schritte sehr gut, das Webinterface ist übersichtlich und man ist mit wenigen Handgriffen online.
Das einzige, was wirklich stört ist, dass man nicht USB-Festplatte *und* Drucker gleichzeitig verwenden kann. Sonst wäre der SX553 ein Gerät, was meinen Linux-Router in der Ecke sofort erseten könnte ;)
Mit dem Telnet-Zugang gibt es auch eine Möglichkeit, genaueren Einblick und Einfluss auf die Funktionen des Gerätes zu nehmen -- wenn man da auch stellenweise ein wenig im Dunkeln tappt, da hier keine wirkliche Dokumentation existiert.


8. Ausblick:
Nein, aufgeschraubt und nachgesehen, was den Router zum tick^H^Hklacken bringt, habe ich noch nicht. (Btw: Ja, das Gerät klackert wirklich ab und zu, da es Relais verbaut hat -- das ist aber normal und in der Bedienungsanleitung vermerkt). Auch habe ich die Punkte die mir beim testen negativ aufgefallen sind (eigentlich hauptsächlich die Sache mit dem Drucker oder Festplatte) auch an Siemens gemailt, allerdings befindet sich unser Ansprechpartner dort derzeit im Urlaub.
Wenn es hier also Neuigkeiten von Siemens gibt werde ich diese noch entsprechend nachreichen.


Gruss,
Rajo
 

DM41

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Da hat sich das Warten doch doppelt gelohnt: Schnelles Forum und ein sehr guter Testbericht. :)

War die WLAN-Performance und -Reichweite zufriedenstellend?
 
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Jetzt versteh ich auch, warum es seit der 1.66 Firmware fuer das SX541 kein neues Firmwareupdate mehr gab. Die haben sich auf dieses neue Geraet konzentriert.

Wenn sie neben der Neuentwicklung auch noch die Firmware des alten verbessert haetten, waere das besser gewesen.

Nach meinen Erfahrung kann ich nur jedem von Siemens bei WLAN-Router-VOIP-Telefonanlagen-Geraeten abraten und Fritzboxen empfehlen.

Wenn man sich mal die DSL-Angebote anschaut, spiegelt sich diese Erkenntniss auch bei den Anbietern wieder. Ich kenne keines mehr, wo es ein SX541 von Siemens guenstiger mit dazu gibt. Es ist immer eine Fritzbox. Die sind einfach besser.
 

erik

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Nur je ein Provider und intern nur zwei analoge Telefone, da sind andere Hardwarelieferanten aber schon etwas weiter. Gerade von Siemens muß man einfach eine integrierte DECT-Basis erwarten, was den fehlenden internen ISDN-Anschluß wettmachen würde.

Trotzdem scheint es langsam brauchbare Alternativen zu den AVM-Produkten zu geben. Netzwerktechnisch war Siemens ja schon vorher besser. Bleibt zu hoffen, daß auch die verbliebenen klassischen Telefonanlagenhersteller aufwachen, denn zwischen solchen VoIP-Routern und professionellen Telefonsystemen klafft noch immer eine große Lücke, ich denke da an das Segment der SoHo-ISDN-Anlagen mit 4 bis 12 analogen Ports und 0 bis 3 internen S0. Will man ein solches System mit VoIP kombinieren, muß man derzeit eine Bastellösung mit mehreren Geräten nutzen.
 

betateilchen

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Prima Testbericht !

Wie rajo ja geschrieben hat, ist das Gerät für Otto Normalsurfer eine sehr gute Lösung. Wer eine Lösung sucht, um die z.B. von erik gestellten Anforderungen zu erfüllen, muß eben noch ein bißchen warten, oder eben basteln. Aber sind wir doch mal ehrlich zu uns selbst - in 99% aller Haushalte ist die Telefontechniik doch wohl eher klassisch mit 1-2 Nebenstellen, wobei es Lieschen Müller ziemlich egal ist, ob das nun analog digital ISDN DECT oder was auch immer ist - sie will einfach nur telefonieren. Und wenn man die einfache Möglichkeit hat, mit so einer All-in-one-Lösung auch noch den Verkabelungsaufwand zu reduzieren, es mit einer VoIP Flatrate zu kombinieren und auch noch den PC zu integrieren, wird damit eindeutig auch der WAF erhöht.

Und dafür ist das Gerät eine tolle Sache.

:meinemei:
 
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@betateilchen
Eine tolle Sache waere doch auch, wenn sich das Geraet so verhaelt wie sein Vorgaenger, das SX541 mit der aktuellen Firmware 1.66. Dann werden sehr schoen ausgehende VOIP-Gespraeche durch ankommende Festnetzgespraeche unterbrochen. Tolle Sache!

Noch toller ist aber, dass Siemens nichts dagegen unternimmt. Fuer die ist das wahrscheinlich ein Feature.

Nie wieder Siemens bei solchen Geraeten. Meine Entscheidung fuer das SX541 war der totale Fehler.
 

betateilchen

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Es geht hier nicht um SX541 sondern um einen Testbericht für ein neues Gerät :!:
 
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Dann schreib doch auch nur "toller Testbericht".

Deine Schlussfolgerungen finde ich nach den bisherigen Erfahrungen mit Siemens seht mutig.

Wenn denn alles so funktionieren wuerde, wie es sollte, dann wuerde ich Dir sogar Recht geben. Aber nach den Erfahrungen mit dem SX541 kann ich mir das kaum vorstellen.
 
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rajo

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dm41 schrieb:
War die WLAN-Performance und -Reichweite zufriedenstellend?
Durchsatz ist max. 3MB/s (Notebook und AP mit 54MBit/s unterwegs und 1m voneinander entfernt). Die Reichweite ist IMO okay:
wenn man durch ein paar Zimmer geht bricht die Sendeleistung eigentlich kaum ein, erst wenn ich ein Stockwerk tiefer und
zwei Zimmer weiter vom SX553 entfernt bin tröpfelt es nur noch durch die Leitung. Für eine shell/zum surfen reicht es noch.
(Sind aber auch mehrere dicke Wände plus Decke dazwischen). Verglichen mit den Cisco-APs an der Uni die dort nur durch
Rigipswände durchfunken ist das okay meiner Meinung nach.

rolfreintjes schrieb:
Eine tolle Sache waere doch auch, wenn sich das Geraet so verhaelt wie sein Vorgaenger, das SX541 mit der aktuellen Firmware 1.66. Dann werden sehr schoen ausgehende VOIP-Gespraeche durch ankommende Festnetzgespraeche unterbrochen. Tolle Sache!
Ist zumindest beim SX553 nicht der Fall. Ausgehend via Sipgate telefoniert und weder bei eingehenden Analog noch bei ISDN-Anrufen passiert was (abgesehen vom Anklopfen wenn man es denn aktiviert hat).
 

arowana

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rajo schrieb:
Durchsatz ist max. 3MB/s (Notebook und AP mit 54MBit/s unterwegs und 1m voneinander entfernt). Die Reichweite ist IMO okay:
wenn man durch ein paar Zimmer geht bricht die Sendeleistung eigentlich kaum ein, erst wenn ich ein Stockwerk tiefer und
zwei Zimmer weiter vom SX553 entfernt bin tröpfelt es nur noch durch die Leitung. Für eine shell/zum surfen reicht es noch.
(Sind aber auch mehrere dicke Wände plus Decke dazwischen). Verglichen mit den Cisco-APs an der Uni die dort nur durch
Rigipswände durchfunken ist das okay meiner Meinung nach.


Ist zumindest beim SX553 nicht der Fall. Ausgehend via Sipgate telefoniert und weder bei eingehenden Analog noch bei ISDN-Anrufen passiert was (abgesehen vom Anklopfen wenn man es denn aktiviert hat).
hallo,

könn t ihr mal nachfragen, inwiewei t die firmware mit der sx 541 kompatible ist. wenn man sich die menüs anschaut und das was der neue an mehr futures hat, dann ist es ja nicht viel mehr als was der 541 hat.

mfg

arowana
 

hajo62

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Ist auch hier vorsicht geboten?

Hi,

vielleicht sollte mal jemand zugüg testen, ob dieses Gerät auch "Belauschen fremder Telefonate":( zuläßt, wie das SX541.

=> VOIP abgehender Anruf. Festnetz eingehend.
Festnetz hängt unbemerkt vom anderen Telefonat einfach mit drin und kann lauschen.

Falls ja, Finger von dem Gerät, da ich gehört habe (hier im Forum): Fehler sei Siemens bekannt, nur passieren tut nix!

Gruß
Hajo
 

rajo

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Kann ich jetzt nicht bestätigen -- wie weiter oben auch schon beschrieben:
Wenn ich per VoIP rausrufe und mich dann während das VoIP-Gespräch läuft selber auf derm SX553 anrufe per Festnetz (analog/isdn) so wird weder das abgehende VoIP-Gespräch unterbrochen, noch höre ich auf dem via Festnetz anrufenden Telefon etwas anderes ausser "tut-tut"...

Hast Du zufällig den Thread parat in dem das Verhalten des 541 beschrieben wird?
 

hajo62

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Klaro...

http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?p=491324#post491324

P.S.: passiert zum Glück eben nicht bei jedem Telefonat, aber halt leider ab und an schon. Und dummerweise kommt der dritte dann in die Leitung, ohne daß die beiden anderen etwas mitgekommen. Hatte auch schon den Fall, daß der VOIP-Angerufene druaßen war und ich mitten im Satz den Festnetzarufer an der Strippe hatte. Lästig, aber nicht ganz so kritisch, wie das andere!

Gruß

Hajo
 

com-com

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541-553 Relais-Klackern ! ?

wenn der Router hochfährt, oder stromlos wird, klackert das Relais das den Telefoneingang direkt mit der 1. Telefonbuchse verbindet. Besteht Verbindung zum Voip-Provider läuft es nicht direkt übers Relais sondern über die Schaltung bzw. wenn man ** drückt wieder direkt und das Relais klackert. Eine etwas einfache aber funktionierende Lösungen, weil manche den Router ausschalten wollen ( Zeittarif ) und trotzdem das angeschl. Telefon nutzen wollen. Nach dem ich aber sx541 und die Fritzboxen kennen, überleg ich ernsthaft mir die neue Fritzbox 7170 statt der 553 Wlan zu holen ... Was spricht dagegen ? ( diese Fritzbox baut übrigens RAFI am Bodensee und SX... irgend ein Chinese ...)
 

hajo62

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Sehr gutes Argument...

com-com schrieb:
( diese Fritzbox baut übrigens RAFI am Bodensee und SX... irgend ein Chinese ...)
Wow. Das finde ich wirklich (ganz ehrlich) ein ausgesprochen gutes Argument!!!
Hier wundern sich alle über die Arbeitslosen und kaufen Fernost-Kram...

Ich in diesem Fall leider auch - wußte es nicht besser und mein Provider hatte außerdem nur diesen Router im Sortiment, so daß ich nicht wirklich wählen konnte.

Aber leider bekommt man halt erst später mit, daß der BMW Z3 in Spartanburg gebaut wurde und nicht in Bayer, oder so...

Gruß
Hajo
P.S.: Ich hoffe natürlich, du fährst keinen Japaner, trinkst keinen Californischen Weinersatz und ißt keine Äpfel aus Down under...
 

Christoph

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Heh, kommt schon, nun bitte keine Diskussion über den Standort Deutschland - jedenfalls nicht in diesem Thread. Dafür von mir aus gerne einen neuen im Allgemeinen.

Abgesehen davon ist es kurzsichtig, zu behaupten, es werden Arbeitsplätze in D gestärkt, wenn Ware aus D bevorzugt gekauft wird.

Man beachte dabei auch, wie viele Waren D exportiert und wenn in den importierenden Ländern ebenfalls alle so patriotisch denken würden...

Aber mehr dazu bitte in einem separaten Thread.
 

sbegel

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also die frage von "arowana" interresiert mich aber auch ganz schön!
 

voipuser

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Wenn schon nicht darüber diskutiert werden soll, ob ein Produkt in Deutschland gefertigt wird, oder ob ein Konzern wie Siemens haufenweisen Arbeitsplätze in Deutschland abbaut, dann kann man vielleicht über den "hervorragenden und preiswerten" Service berichten: Hotline über 0900 1 Rufnummer (1,24 Euro/min) und 2 Jahre Gewährleistung. AVM: (inzwischen leider) 0180 5 Rufnummer für den Service (12 C /min) und 5 Jahre Garantie.

Ich hatte, bevor ich die Fritz Box gekauft hatte, ein SE515 von Siemens als DSL Router. Bei der Firmware tut sich seit über einem Jahr nichts mehr und die Informationen zur Firmware sind auch recht mager. Das letzte Firmwareupdate gab es zunächst auch nicht bei Siemens, sondern irgendwo bei einem DSL Provider. Informationen was an der Firmware verbessert wurde gibt es nicht, nicht eimal ein Datum, von wann die Version stammt, findet man bei Siemens im Downloadbereich.
 
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Waverider40

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FW der SX553 auf die SX541 flashen ?

@SBEGEL,

nachdem ich die Bilder des SX553 sah, war dies auch mein erster Gedanke.

Vorstellen könnte ich mir schon die FW des SX553 mal auf das SX541 zu flashen.

RAJO könnte Sie uns ja freundlicherweise zur Verfügung stellen :done:, dann erst mal seh'n was nicht läuft.

Auch für den Fall, dass es tatsächlich kein Update für das SX541 mehr gäbe,
einfach mal weiter beobachten.
In diesem Zusammenhang wurde bestimmt noch nicht das letzte Wort gesprochen.


Gruß waverider
 

Flieger

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die SX553 Firm lässt sich über das Webmenue und über den Loader nicht installieren.
 

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