.titleBar { margin-bottom: 5px!important; }

Toplink begrüßt Rufnummernlockerung der RegTP

Dieses Thema im Forum "Nachrichten" wurde erstellt von Redaktion, 19 Nov. 2004.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Redaktion

    Redaktion IPPF-Reporter

    Registriert seit:
    20 Aug. 2004
    Beiträge:
    1,888
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Betreiber der deutschen Internet-Telefonzentrale begrüßt Rufnummern-Lockerung der RegTP

    Karlsruhe / Frankfurt am Main, 19. November 2004 - Die toplink GmbH, Betreiber des zentralen Vermittlungssystems für Internet-Telefonie in Deutschland im Frankfurter Datenzentrum der Interxion Telecom GmbH, in dem der Verband der deutschen Internetwirtschaft den zentralen Internet-Austauschknoten DE-CIX unterhält, begrüßt die geplanten Änderungen der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) bezüglich Internet-Telefondiensten (Voice-over-IP, VoIP). VoIP-Anbietern die Möglichkeit einzuräumen, Ortsnetzrufnummern direkt und auch schon in 100er- statt wie bisher in 1000er-Blöcken von der RegTP zu erhalten, stellt eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung des Internet-Telefoniemarktes in Deutschland dar, urteilt der VoIP-Knotenbetreiber. Bislang hatte die Behörde nur traditionelle Netzbetreiber (Carrier) mit Ortsnetzrufnummern versorgt und damit die neue Generation der VoIP-Anbieter außen vor gelassen.

    Zudem wird durch die Herabsetzung der Vergabegrenze auf mindestens 100 Nummern pro Ortsnetz die Anfangsinvestition für den Einstieg in den lokalen Telefonmarkt um den Faktor 10 gesenkt, angesichts von insgesamt 5.200 Ortsnetzen in Deutschland eine wichtige Absenkung der Eintrittsbarriere für neue Anbieter von Internet-Telefondiensten.

    "Die RegTP geht mit der geplanten Rufnummern-Lockerung einen Schritt in die richtige Richtung, vorausgesetzt, dass die jetzt auf dem Tisch liegenden Vorschläge auch umgesetzt werden. Zudem muss die Behörde auch durch wegweisende Weichenstellungen an anderer Stelle beweisen, dass die jüngsten Änderungen nicht nur Alibifunktion haben. Erst wenn alle Aspekte der Rahmenbedingungen für die Internet-Telefonie in Deutschland auf Wettbewerb gestellt sind, wird sich der Markt so entwickeln, dass Firmen und Verbraucher von Voice over IP in breitem Umfang profitieren können", sagt toplink-Geschäftsführer Gerhard Wenderoth. Nach Angaben von Wenderoth ist das im Interxion -Datenzentrum betriebene neue Internet-Telefonie-Vermittlungssystem konzeptionell so ausgelegt, dass es den gesamten deutschen Internettelefonverkehr übernehmen könnte. Zum jetzigen Zeitpunkt weist der zentrale VoIP-Knoten eine Kapazität für 180.000 Telefonteilnehmer auf. Mehr als 145 Internet Service Provider (ISP), Netzbetreiber und Telefongesellschaften sind in dem Interxion-Zentrum bereits präsent und können sich daher besonders einfach an das neue VoIP-Vermittlungssystem anschließen, teilt toplink mit.

    Nach Betreiberangaben handelt es sich beim toplink-Knoten um die erste nationale VoIP -Resellerplattform auf Basis der SIP-Norm. Das Session Initiation Protocol (SIP) bringt in die Telefonwelt die vom Internet gewohnte Flexibilität: gleichgültig, auf welchem Weg die Internetverbindung zustande kommt, ist jeder Teilnehmer mit seinem SIP-Telefonanschluss sofort im Netz angemeldet und kann zu den mit seinem Dienstleister vereinbarten Tarifen telefonieren. Der Clou: Der toplink-Knoten sorgt für die Rufnummernportierung, so dass man auch über das Internet unter seiner gewohnten Telefonnummer erreichbar ist.

    Quelle: Pressemitteilung

    Die toplink GmbH ist ein führender deutscher Communication Service Provider (CSP) und Betreiber des zentralen Vermittlungssystems für Internet-Telefonie in Deutschland. Die toplink-Plattform fungiert als Schnittstelle zwischen dem öffentlichen Telefonnetz und Internettelefondiensten (Voice-over-IP, VoIP). Die erste deutsche Reseller-Plattform für VoIP bietet heute schon eine Kapazität für 180.000 Telefonteilnehmer und könnte künftig den gesamten deutschen Telefonverkehr übernehmen. Zum Kundenkreis von toplink gehören mehr als 300 Unternehmen und Verbände, darunter Arte TV, Deutscher Sportbund, Leica, Siemens, Steinbeis-Hochschule Berlin, Verband der Bauwirtschaft und Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder.
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.