Umstellung auf VOIP

kalsinger

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Hi!

Also, mein erster beitrag hier. Und gleich ein paar fragen.
Ich hoffe der Beitrag ist in der richtigen Kategorie, sonst bitte verschieben.
Also, grob gesagt geht es um Umstellung bzw. Erweiterung auf VOIP.
Der "IST" - Zustand schaut so aus:
Analoger Anschluss der Telekom Austria (Ö), DSL - Anschluss (3072/384 mit 20GB), eine seit Blitzschlag kaputte (und auch alte) Telefonanlage und eine viel zu hohe telefonrechnung. :(

Den "SOLL"-Zustand stell ich mir folgender maßen vor
1.) eine neue Telefonanlage (Auerswald Compact 5020 VOIP)
2.) anderer Internetanschluss (größere Datenrate + Flat)
3.) analogen TK-Anschluss weiter behalten als Backup und fürs Fax
4.) Anrufe zu möglichst allen Netzen und (europäischen Netzen) sollen (möglichst den ganzen Tag) gratis sein.
Hauptziele, die wir anrufen:

nun zu den Fragen...

zu 1.) - wie sieht es allgemein mit der anlage aus? ist sie für den zweck
aussreichend bzw. zu empfehlen?
- wie sieht es mit der "Störanfälligkeit" aus? Das Ding sollte möglichst
ohne viel aufwand ALLEIN und UNAUFFÄLLIG "im hintergrund" laufen.

zu 2.) - welche Datenrate muss ich etwa "anpeilen" um einen normalen
schnellen Internetzugang und "nebenbei" etwa noch 2 Telefonate
gleichzeitig zu ermöglichen?
- (an die Österreicher im Forum) Welcher Betreiber wäre
empfehlenswert? Momentan ist DSL von ETEL, das ja aber von der
Telekom gekauft wurde...
zu 4.) - für Anrufe zu A1 würd A1overIP nutzen
- für folgende "Ziele" bräuchte ich "Betreiber-Vorschläge", möglichst auf
FLAT-Basis
- Österreich Festnetz
- Österreich 0676, 0699, 0650 (nicht unbedingt Flat)
- Deutschland Festnetz
wenn bei einer Flat noch andere Länder dabei wären, wär das natürlich
auch kein problem

soo, ich weiss ziemlich viel text, hoff dass ich nix vergessen hab....

hoffe trotzdem auf möglichst viele antworten und bedanke mich schonmal im voraus

mfg
 
Hi!
zu 1.) - wie sieht es allgemein mit der anlage aus? ist sie für den zweck
aussreichend bzw. zu empfehlen?
- wie sieht es mit der "Störanfälligkeit" aus? Das Ding sollte möglichst
ohne viel aufwand ALLEIN und UNAUFFÄLLIG "im hintergrund" laufen.

Auerswald baut schon ziemlich hochwertige Anlagen. Daran soll es also nicht scheitern. Frage ist ob diese Anlage, vor allem in dieser Konfiguration, geeignet ist.

zu 2.) - welche Datenrate muss ich etwa "anpeilen" um einen normalen
schnellen Internetzugang und "nebenbei" etwa noch 2 Telefonate
gleichzeitig zu ermöglichen?

Zwei Gespräche sollten bei deiner vorhandenen Geschwindigkeit gehen. Wenn geht, dann nimm 16000, denn "normalen schnellen Internetzugang" ist Definitionssache.

Probleme sehe ich eher bei der Anlage. Die Auerswald hat genau einen LAN-Anschluss mit dem sie an einen beliebigen Router gehängt wird. Sie teilt sich also die Bandbreite mit dem "normalen Surfen" ohne eine Priorisierung des VoIP-Traffics.

Weiterer Nachteil ist, dass für ein "analoges Backup" bei der Auerswald ein Zusatzmodul fällig wird.

Ganz anders schaut es bei Fritz!Boxen aus. Die sind auch gleich Router und priorisieren intern den VoIP-Traffic. Das funktioniert so gut, dass wir sogar auf einem DSL-Light Anschluss stabil ein Telefonat führen können, während nebenbei gesurft wird.

Was nach der Fritz! kommt, hängt davon ab wie viele und welche Endgeräte ihr habt. An die Fritz!Box kann jede beliebige ISDN-Anlage angeschlossen und so fast unendlich ausgebaut werden. So kann z.B. die Auerswald COMpact 2206 USB direkt nach die Fritz!Box geschaltet werden. Limit ist nur die "ISDN-Leitung" zwischen Fritz und Anlage, die nur zwei Gespräche zulässt. Ein Fax könnte aber z.B. direkt an die Fritz!Box gehängt werden und so unabhängig von der eigentlichen Anlage laufen. Die Abhandlung Fax und Analoganschluss könnte also komplett in der Fritz!Box laufen während sich die TK-Anlage um eure Telefone kümmert.
 
Hallo und danke erstmal für deine Antwort!
Zitat von MReimer:
Zwei Gespräche sollten bei deiner vorhandenen Geschwindigkeit gehen. Wenn geht, dann nimm 16000, denn "normalen schnellen Internetzugang" ist Definitionssache.

Probleme sehe ich eher bei der Anlage. Die Auerswald hat genau einen LAN-Anschluss mit dem sie an einen beliebigen Router gehängt wird. Sie teilt sich also die Bandbreite mit dem "normalen Surfen" ohne eine Priorisierung des VoIP-Traffics.

Weiterer Nachteil ist, dass für ein "analoges Backup" bei der Auerswald ein Zusatzmodul fällig wird.

Ganz anders schaut es bei Fritz!Boxen aus. Die sind auch gleich Router und priorisieren intern den VoIP-Traffic. Das funktioniert so gut, dass wir sogar auf einem DSL-Light Anschluss stabil ein Telefonat führen können, während nebenbei gesurft wird.

Was nach der Fritz! kommt, hängt davon ab wie viele und welche Endgeräte ihr habt. An die Fritz!Box kann jede beliebige ISDN-Anlage angeschlossen und so fast unendlich ausgebaut werden. So kann z.B. die Auerswald COMpact 2206 USB direkt nach die Fritz!Box geschaltet werden. Limit ist nur die "ISDN-Leitung" zwischen Fritz und Anlage, die nur zwei Gespräche zulässt. Ein Fax könnte aber z.B. direkt an die Fritz!Box gehängt werden und so unabhängig von der eigentlichen Anlage laufen. Die Abhandlung Fax und Analoganschluss könnte also komplett in der Fritz!Box laufen während sich die TK-Anlage um eure Telefone kümmert.

Ob ich einen 16000er - DSL- Anschluss bekomme muss ich erst noch abklären.

An die wohl notwendige Priorisierung des VOIP-Traffics habe ich auch schon gedacht. Nun ist es bei uns so dass ich einen Linksys - Router mit DD-WRT Firmware besitze und der auch die möglichkeit bietet, verschieden Dienste -also auch VOIP - zu priorisieren.
Dann dürfte das Traffic-Problem wohl aus der Welt sein oder ?
Die Lösung mit Fritz-Box und TK-Anlage hab ich auch schon ein paar mal durchgedacht finde sie aber aus verschieden Gründen nicht sehr überzeugend.

Naja ich hoffe dass wir so die "Hardware-Planung" haben und mir jetzt noch jemand bei den VOIP-Providern helfen kann....

mfg
 
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