.titleBar { margin-bottom: 5px!important; }

Verbindung/Traffic zwischen zwei VoIP Teilnehmern? Was macht der Provider?

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von Der_Vogel, 4 Jan. 2006.

  1. Der_Vogel

    Der_Vogel Neuer User

    Registriert seit:
    2 Jan. 2006
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Hallo,

    ich bin neu hier und habe eine Frage:

    Läuft das gesamte Gespräch auch über den/die Provider? Also TeilnehmerA schickt die Gesprächspakete an seinen Provider und diese stellt sie dann dem TeinehmerB bzw. dem Provider von Teilnehmer B zu?

    TeilnehmerA <-> Provider <-> TeilnehmerB
    TeilnehmerA <-> ProviderA <-> ProviderB <-> TeilnehmerB

    Oder läuft ein VoIP Gespräch zwischen zwei Teilnehmern direkt? Also TeilnehmerA schickt die Gesprächspakete direkt an den TeilnehmerB und der Provider dient jeweils nur zur Vermittlung der beiden Teilnehmer.

    Wäre in diesem Fall auch eine Gesprächsvermittlung z.B. via DNS möglich?

    Also nicht über eine Tel. Nr. die ein Provider erst vermitteln muss, sondern z.B. über voip.Teilnehmerdomain.blah oder Teilnehmer.dyndns.org?

    Danke schonmal
     
  2. voja

    voja Mitglied

    Registriert seit:
    25 Juli 2005
    Beiträge:
    242
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Solange nicht sowas wie STUN zum NAT-Traversal zum Einsatz kommt, läuft bei SIP AFAIK nach der Vermittlung des Gesprächs alles direkt zwischen den Teilnehmern ab.

    Du meinst warscheinlich SRV-Records. Das wird so benutzt. Suche mal hier im Forum nach SRV-Record oder in der Wikipedia.

    Volker
     
  3. Gast

    Gast Guest

    Stimmt,der Provider hat relativ wenig bis gar keinen Aufwand bei interner Telefonie,auch sein Traffic hält sich Grenzen bis fast gar nichts,wenn nicht bestimmte Techniken zum Einsatz kommen,die zum Teil schon genannt wurden.
    Direct Calls kannst Du auf mehrerlei Arten führen,einmal per IP-Call,oder über eine Dyndns-Adresse (entspricht Deiner aktuellen IP),aber auch über einen eigenen VOIP-Server (SER und Asterisk).
    Auch dabei wird nur vermittelt und schon ist der Server wieder aussen vor!
    Erst wenn der Provider aktiv eingreifen muß durch STUN,Outbound Proxy und Umsetzung von Codecs u.s.w.,wird es für ihn interessant,wieviele interne Gespräche geführt werden auf seine Kosten durch dann entstehenden Traffic.
    Gruß von Tom
     
  4. zoo

    zoo Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9 Juni 2005
    Beiträge:
    870
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    16
    Das kommt darauf an, wie die Provider das zulassen. Stichwort bei Asterisk: canreinvite. Die RTP-Pakete, die die Nutzdaten (Sprache) enthalten können entweder direkt zwischen den zwei Clients ausgetauscht werden oder sie können den Umweg über den/die Provider nehmen.

    Die SIP-Pakete gehen imho weiterhin den Weg über die Provider.

    Das Durchstellen eines Gespräches erfordert ein reINVITE, was aber bei vielen Providern unterbunden wird (unerwünscht ist).
     
  5. blacksun

    blacksun Mitglied

    Registriert seit:
    10 Juli 2005
    Beiträge:
    526
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Aber STUN gibt es doch bei jedem im Moment in Deutschland angebotenem VoIP mittels SIP, oder?
    Schon alleine deshalb, weil der Großteil der Anwender einen Router einsetzt, und dieser hat ja eine NAT.

    Bist Du Dir da sicher, dass nicht die gesamten Sprach-Daten über die Server vom Provider laufen, selbst bei netzinternen Gesprächen?
    Ist nicht im Moment Skype das einzige nennenswerte Protokoll, welches direkt zwischen den Peers überträgt (sofern netzintern telefoniert wird)?

    Gruß
    Martin
     
  6. voja

    voja Mitglied

    Registriert seit:
    25 Juli 2005
    Beiträge:
    242
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ich denke mal das NAT-Problem betrifft hauptsächlich die Softphone User. Wenn man z.B. eine FritzBox als Router und VoIP-Anlage hat, ist die FritzBox nicht von dem NAT-Problem betroffen.

    Volker