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Verdienst der Anbieter??

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von doggy, 12 Jan. 2005.

  1. doggy

    doggy Mitglied

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    also angenommen 2005 wird das voip-boomjahr und es werden zig netze zusammengelegt und jeder telefoniert quasi kostenlos. da man bei einigen anbietern noch nichtmals an deren DSL gebunden ist, frage ich mich womit die ihre brötchen denn dann verdienen??? ok, ausland und mobil kostet weiterhin aber das kann doch nicht alles sein oder? oder wird zur zeit erstmal ein kundenstamm aufgebaut um dann zum zeitpunkt x auch für netzinterne gespräche gebühren zu verlangen?
     
  2. kossy

    kossy Aktives Mitglied

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    Na also ich will doch mal hoffen, das IP-Calls und netzinterne Gespräche kostenlos bleiben werden.
    Man darf sicherlich auch nicht vergessen, dass nicht jeder auf VoIP umsteigen wird.
    Es wird noch lange die Mehrheit einen normalen Taelefonanschluss haben.
    Und zu diesen fallen ja Gebühren an.
     
  3. rsl

    rsl Aktives Mitglied

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    Wenn die Netzbetreiber Geld kassieren wollen muessen sie halt _mehr_ bieten als das was eine Hand voll Interessierter in ueberschaubarer Zeit gebastelt haben. Eine Absicherung ihres Geschaeftes durch den Gesetzgeber wird wohl nicht mehr funktionieren.

    Telefonieren wird wie atmen, nur fuer gefilterte Luft muss man zahlen ;-)

    rsl
     
  4. erik

    erik IPPF-Promi

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    Das habe ich mich auch schon gefragt, aber: Bedenke, daß es in großen Teilen unseres Landes keine günstigen Breitbandanschlüsse gibt, weiterhin wird ein großer Teil der Bevölkerung auch weiter beim konventionellen Festnetz bleiben, entweder aus Unkenntnis oder weil sie nur wenig telefonieren. Selbst wenn der VoIP-Boom größer wird als die optimistischsten Vorhersagen, wird trotzdem noch die überwiegende Anzahl der Gespräche ins Fest- oder Mobilnetz gehen müssen.
     
  5. doggy

    doggy Mitglied

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    hmm ok, ist nur etwas paradox, dass die voip-anbieter zwar viele zu voip bewegen wollen aber gleichzeitig auf die einnahmequellen mobil und festnetz angewiesen sind.
     
  6. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    Ich denke, das wird wie in den USA auf eine Pauschale hinauslaufen. Für 20 ¤/Monat kann man in die halbe Welt telefonieren und muss sich keine Gedanken mache, ob das nun ein reines VoIP Gespräch ist oder was auch immer.

    jo
     
  7. Christoph

    Christoph IPPF-Promi

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    @ Doggy:

    Warum paradox?

    Breitband haben augenblicklich gerade mal 5 Mio. (DSL und noch ein paar zigtausend Kabel) in D., d.h. noch jede Menge potentielle "reguläre" Telefonate, mit denen auch Geld verdient werden kann. Wie Erik auch schon meinte.

    Und es werden immer genug "reguläre" Telefonierer übrig bleiben, da bin ich sicher. :)

    Aber an der Philosophie, VoIP-Gespräche kostenlos zu ermöglichen, wird sich, denke ich nix ändern.
     
  8. florianr

    florianr Aktives Mitglied

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    Ich mache mir viel mehr Sorgen um den Verdienst von Anbietern wie Arcor, Netcologne usw. was machen denn Die wenn Ihre Kunden überwiegend IP-Telephonieren.

    Wie sieht eigentlich die Gewinnspanne aus bei den VoIP Anbietern? Die meisten liegen ja doch über den günstigeren CbC Anbietern. Verdienen die dann auch soviel?

    Welche Kosten fallen für den Anbieter bei einem IP to IP Gespräch eigentlich an? Traffic und Infrstruktur?
     
  9. Christoph

    Christoph IPPF-Promi

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    @ florianr:

    Wenn abgehend über IP telefoniert wird, schauen die FN-Anbieter natürlich in die Röhre - wenn sie nicht selbst was anbieten oder wie Arcor eine Telefonflatrate anbieten, was ich schon als gutes "Gegenangebot" empfinde - jedenfalls für Vieltelefonierer. Wer aber Breitband-Internet ohne Telefonanschluss bekommen kann, für den ist VoIP die beste Wahl.

    Die VoIP-Anbieter verdienen natürlich mit den Telefonaten ins Festnetz, aber auch mit den eingehenden Gesprächen aus dem Festnetz - "Interconnection-Gebühr".
     
  10. merlion

    merlion Mitglied

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    Durch Zusatzleistungen

    Also viele Provider bieten Ihren Kunden einfach Zusatzleistungen .

    Freenet für 2,90 eine Festnetznummer
    Purtel für 4,90 bessere Tarife und mehr Dienste
    Sipsnip 1,95 für ne Rufnummer

    Für die interne Telefonie enstehen den Providern eigentlich kaum Kosten. Kosten enstehen z.b. durch Traffic. Bei Ip 2 IP Gesprächen dienen Provider meist nur als SIP express Router. Der Traffic ensteht dann bei den Telefonierenden.

    Ich denke das normale Gespräche als Basics kostenlos bleiben.

    Und wenn es mal anders kommt dann haben wir mit IPv6 für jedes Insekt auf dieser Welt eine eigene IP. Dann braucht man keinen Provider oder Dyn DNS Dienst mehr fürs Telefonieren.

    Dann hat einfach jeder seine IP als Telefonnummer und alles ist kostenlos :lol:
     
  11. florianr

    florianr Aktives Mitglied

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    @Christoph
    Wie hoch sind denn die Preise für Interconnection? Ich nehme mal an einen großen Teil davon müßen die Anbieter an die Carrier abdrücken, denn die erbringen ja die Interconnection Leistung und schalten die Nummern.

    Gibt es eigentlich Kalkulationen wie teuer ein bitstream Anschluß für den Massenmarkt sein würde? Ich fürchte ja, daß das nicht viel weniger als die Grundgebühr für den Kombianschluß sein wird.
    Die Anbieter, die das derzeit anbieten, sind jedenfalls nicht unbedingt günstiger (zumindest für privat Anwender)

    Betr. Telefonflat: Naja, wenn man wirklich soviel ins FN telefoniert .. für mich ist eigentlich der teuerste Posten mobil + Ausland ... daher erscheinen mir diese Flatrate angebote immer ungünstiger als die günstigsten CbC oder VoIP Anbieter mit 1Cent.

    Insgesamt ist das jedenfalls ein interessantes Thema, wie sich das alles weiterentwickeln wird. Ich denke mal jedenfalls das sich die Anbieter ganz schön ins Zeug legen müßen, um in Zukunft wirklich noch etwas zu verdienen.