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Verdient Provider bei Anruf? SIP-URI als Hindernis?

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von aerox-r, 11 Dez. 2005.

  1. aerox-r

    aerox-r Guest

    Ich übelege gerade, ob und was ein VioP-Provider von einem eingehenden Anruf über eine Fest(Nomaden)nummer hat, da ich mir die Handhabung von SIP-URI bei UI (United Internet) nicht schlüssig erklären kann.

    Weiss Jemand, ob und welche Gewinne mit Inbound-Telefonate gemacht werden?
     
  2. Gast

    Gast Guest

    Ich denke mal,diese Frage kann nur ein Provider selbst klären,wobei ich glaube,daß an den eingehenden Gesprächen nichts oder nur sehr wenig verdient wird!
    Deshalb ist ein Anbieter immer daran interessiert,daß seine Kunden auch über seinen Dienst raustelefonieren und sehen es nicht so gerne,wenn sich die User nur ihre (vielleicht) kostenlose Festnetznummer holen und die in einen Proxyservice bei einem anderen Provider eintragen.
    Dann muß dieser Anbieter auch davon ausgehen,daß zum größten Teil die abgehenden Gespräche auch über diesen anderen Anbieter gehen.
    Gruß von Tom
     
  3. RudatNet

    RudatNet IPPF-Urgestein

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    Wissen tu das anscheinend keiner so genau!

    Aber woher kämen sonst die berühmten Interconnection-Zuschläge? ;)
     
  4. JSchling

    JSchling Gesperrt

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    also an SIP-URI Calls verdient kein Provider was. Woher auch ? ich als angerufener 1&1/UI-Kunde zahle fuer eingehende Gespraeche nix und der der anruft ueber die SIP-URI muss dafuer nichtmal bei einem VoIP-Anbieter angemeldet sein, SIP-URIs kann man auch so anrufen ohne bei einem Anbieter ein VoIP-Konto zu haben.
    Nur weil eingehende SIP-URI Anrufe nicht moeglich sind, wuesste ich nicht, warum ich als 1&1/UI Kunde mehr kostenpflichtige Gespraeche machen sollte. Da Anrufe innerhalb des 1&1/UI-Netztes eh kostenlos sind, hat 1&1 absolut nichts davon SIP-URIs zu sperren, also kostentechnisch bringt das so 0 Gewinn, wenn auch keinen Verlust (oder nur den veraergerter Kunden). Gewinn bringt es allerhoechstens "dem anderen VoIP-Provider" dessen Kunden keine kostenlosen Gespraeche zu 1&1 aufbauen koennen, aber 1&1 selber bringt es nix.
    Selbst der entstehende Traffic bleibt fuer 1&1/UI der gleiche und da 1&1 an eingehenden Telefonaten auch nichts verdient, allerhoechstens noch fuer die Nutzung bei reinen VoIP-Festnetznummern zahlt (weiss ich aber absolut nicht, ob dem so ist), aber auf keinen Fall was daran verdient.
    So direkt koennte ich mir nur vorstellen, dass es eine Frage der Sicherheit ist - ich denke schon, ein System, welches per se keine SIP-URI Anrufe zulaesst und einkommende Gespraeche direkt blockt, schwerer uzu hacken sein wird als ein System, welches schon grundsaetzlich zumindest teilweise geoeffnet ist
     
  5. flups

    flups Neuer User

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    Du meinst die Terminierungsentgelte, gell?

    Es gibt grundsätzlich zwei Geschäftsstrategien: Die eine ist offenheit: Ich kann mit allen und versuche, meine Kunden durch Service zu überzeugen. Die andere ist Abschottung: Ich mache mich unverzichtbar, indem ich mit keinem anderen rede.

    1&1/UI scheint letztere Strategie zu verfolgen: Wenn man UI-Kunden nur als UI-Kunde kostenlos anrufen kann, dann geht UI wohl davon aus, dass sich viele einen SIP-Account bei UI zulegen, nur um die vielen Kunden des selbsternannten Marktführers kostenlos anrufen zu können. Die Hoffnung dabei ist wohl, dass diese dann möglichst viele Telefonate ins herkömmliche Festnetz über UI abwickeln...

    Anders kann ich es mir nicht erklären.

    Das wird wahrscheinlich die offizielle Begründung sein, aber so richtig Sinn macht sie für mich nicht. Man sperrt damit höchstens ein paar Skript-Kiddies aus und evtl. auch ein paar Spit-Anrufe.

    Flups
     
  6. RudatNet

    RudatNet IPPF-Urgestein

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    Nein, ich meine meistens was ich sage! ;)
    *klick*
     
  7. Gast

    Gast Guest

    Wie ich auch schon sagte,um diese Frage hier abschließend beantworten zu können,müßte sich einfach mal ein Provider hier melden und eine ehrliche Antwort auf diese Frage geben!
    Dann wüßten wir es genau,alles andere ist mal wieder rein spekulativ.
    Gruß von Tom
     
  8. flups

    flups Neuer User

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    In dem Fall Jacke wie Hose, aber Interconnection-Entgelte könne auch Durchleitungsgebühren sein...

    Flups