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[Frage] VOIP im Haushalt und kleinem Büro

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von daBrain85, 15 Nov. 2016.

  1. daBrain85

    daBrain85 Neuer User

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    Hallo die VoIP-Experten,

    ich betreibe ein kleines EPU und wir sind gerade mitten in der Adaptierung von Räumlichkeiten für unser neues Büro.
    Es wird 2 Arbeitsplätze geben inkl. komplett neuer Strom- & EDV Verkabelung.

    Vorhanden ist ein Business-Breitbandanschluss, ich denke DSL, von TelekomAustria/A1 inkl. einer analogen Leitung fürs Telefonieren.

    Da ich die Cat 6/7 - Verteilung im Schrank fürs Büro neu machen muss wollte ich alles umkrempeln und gleich einen neuen Router etc. verbauen.
    In der Vorbereitung, also den Kostenschätzungen für den Umbau, hab ich mich kurz über die überall so hoch gelobten AVM FBs informiert und bin über deren Telefonfunktion gestoßen und habe, ohne mich genauer zu informieren, mal den Entschluss gefasst dass die Telefonverteilung im Büro intern über zukunftssicheres VoIP erfolgen soll.
    Gleichzeitig würde ich dann im restlichen Haus 3 oder 4 weitere Telefone verteilen damits einfacher wird.

    Die eine Leitung die von der Telekom kommt ist ausreichend, eine Umstellung auf ISDN nicht geplant - eventuell in ferner Zukunft auf einen VoIP-Anbieter.
    Momentan hängen darauf zuerst der Splitter fürs Modem, anschließend die Alarmanlage und dann weiter div. Telefonanschlüsse parallel.
    Zukünftig hätte ich dann gerne irgendwo dazwischen die Umwandlung auf VoIP um intern untereinander kommunizieren zu können sowie, natürlich nur auf einer Leitung, raustelefonieren zu können.
    Neben den Telefonen wird's mindestens einen, eher zwei Anschlüsse für ausgehende Faxe geben müssen, Fax-to-mail für eingehende Faxe sowie voice-to-mail als Anrufbeantworter stehen ebenfalls in meinem Pflichtenheft.

    Nachdem ich mich nun mit der FB genauer befasst habe, hab ich gesehen dass es offenbar nicht so einfach ist wie ich mir das gedacht habe. Anrufe weitergeben etc. haut mit der FB nicht hin.
    Als mehr oder weniger erfahrener Netzwerker dachte ich mir, bei den Telefonen ist wie bei den LAN-Geräten...dazuhängen, IP-vergbeben, willkommen im Netzwerk. Grundfunktionen wie telefonieren untereinander und Anrufe weitergeben habe ich blauäugig einfach als problemlosen Standard erachtet. Ich kann im LAN ja auch von überall auf jedes Gerät zugreifen, die notwendige Freigabe natürlich vorausgesetzt.

    Bei VoIP ist das aber nicht so einfach und jetzt steh ich da mit einem Brett vorm Kopf. Ich möchte natürlich für die Zukunft gerüstet sein und bin daher auf der Suche nach einer Möglichkeit das alles zu realisieren, wenn halbwegs kostenfreundlich überhaupt möglich.
    Habt ihr einen Input für mich in welche Richtung ich weitersuchen sollte?
     
  2. MuP

    MuP IPPF-Urgestein

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    §9 Satz 1 AO
    Die Telefoniefunktionen der FritzBox für IP-Telefone sind auf Minimum gehalten.
    Einfachste Lösung: Einsatz einer professionellen Telefonanlage
     
  3. daBrain85

    daBrain85 Neuer User

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    Das hab ich auch mit erschrecken festgestellt.

    Womit wir beim Thema wären. Welche Modelle würden die von mir benötigten Funktionen erfüllen?
     
  4. MuP

    MuP IPPF-Urgestein

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    §9 Satz 1 AO
    Ich sehe keine aufgelisteten Funktionen, nur Verallgemeinerungen und Wünsche ;)
     
  5. daBrain85

    daBrain85 Neuer User

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    Okay, dann im Detail:

    mind. 2 FXS-Anschlüsse
    6 VoIP-Teilnehmer
    intern telefonieren
    Anrufe weiterleiten
    Voice to mail
    Fax to mail
    1 FXO
    System sollte bei ev. zukünftiger Anbindung an einen VoIP-Provider nicht komplett getauscht werden müssen

    Router würde ich extern über eine FB lösen

    Gefunden hätte ich jetzt z.B. Grandstream UCM 6102 bzw. 04 sowie zugehörige Grandstream-IP Telefone
    Vorteil hier ist die Lösung einmal zahlen alles haben - keine Lizenzlösung wie anderswo

    Alternativ Elmeg hybird 120j
    Lizenzmodell verteuert das dann gleich ganz schön

    Bei den anderen haperts offenbar mit den VoIP Kanälen - ist das doch noch nicht so verbreitet im Businessbereich?

    Was mich noch interessieren würde:
    Bei einem GS GXP2170 stehen z.B. 12 Tasten für 6 Konten, beim GXV3275 steht 6 lines 6 SIP accounts, up to 6-way voice conferencing and 3-way video conferencing - das verwirrt mich.
    Ich dachte 1 Telefon = 1 Adresse = 1 Teilnehmer...
     
  6. Kalle2006

    Kalle2006 Aktives Mitglied

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  7. daBrain85

    daBrain85 Neuer User

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    Klingt auch vernünftig. Ad hoc fällt mir nur das fehlende Fax to Mail auf, zumindest hab ich da im Datenblatt nichts gefunden.

    Was ist denn der Unterschied zwischen der plus und der plus - World Edition? Letztere ist offenbar recht schwer zu bekommen.

    Was meint ihr zur Grandstream? Nachdem ich in dem Bereich offenbar Voll-Laie bin sollte die Einrichtung halbwegs machbar sein bzw. das UI gut aufbereitet. Da solls bei Bintec offenbar hapern, was zumindest manche Einträge und Rezensionen betrifft.
     
  8. qwertz.asdfgh

    qwertz.asdfgh IPPF-Promi

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    Korrekt, das fehlt bei der Bintec. Eine Auerswald COMpact 4000 (incl. COMpact 2FXO-Modul für den analogen Amtsanschluss) könnte das dagegen. Nachteil zur be.IP: Es wird noch ein Router für den Internetanschluss benötigt.

    Die Anschlussmöglichkeit für einen analogen Amtanschluss (FXO-Port).
     
  9. daBrain85

    daBrain85 Neuer User

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    Offenbar geht die Auerswald Homepage gerade nicht, drum kann ichs nicht überprüfen aber anscheinend gibt's Fax-to-mail erst mit Erweiterung von rund € 200,-- zzgl. € 150,-- für das Modul und € 450,-- für die Anlage macht das dann recht teuer. Es stand auch etwas von 4 VoIP Kanälen in der Standardausführung - wäre eventuell nochmal ein Aufpreis fällig.

    Der eigene Router kommt so oder so in Form einer FritzBox - ich hab das gerne getrennt und denke dass die FB generell einfacher einzurichten sein wird als eine Grandstream oder Bintec.
    Btw. zur Grandstream hat noch keiner was gesagt, ist das so ein Exote?
     
  10. Kalle2006

    Kalle2006 Aktives Mitglied

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    Die be.IP Plus World Edition ist für das europäische Ausland (mit POTS - Anschlüssen) entwickelt worden.
    Zum Thema einrichten: Der Umfang an Assistenten für die Einrichtung ist bei der be.IP plus erheblich verbessert worden.
    Man sollte bei der Entscheidung berücksichtigen: die bintec be.IP plus ist ein deutsches Produkt. Von daher behaupte ich mal, ist sie für deutsche Provider leichter zu konfigurieren.
     
  11. qwertz.asdfgh

    qwertz.asdfgh IPPF-Promi

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    4 VoIP-Kanäle dürften evtl. erst einmal ausreichen bei den Anforderungen die du in #5 genannt hattest (8 IP-Telefone sind bei 4 VoIP-Kanälen kein Problem, nur können dann eben z.B. nur max. 4 gleichzeitig telefonieren wenn die zur Verfügung stehenden VoIP-Kanäle ausschließlich für interne Nutzung konfiguriert sind). Eine FritzBox hat übrigens auch "nur" max. 5 VoIP-Kanäle.

    Damit hättest du schon einmal eine Fax2Mail-Lösung.

    Wenn du unbedingt eine FritzBox einsetzen möchtest lohnt sich eine zusätzliche TK-Anlage von Herstellern wie Auerswald oder Bintec-Elmeg bei deinen Anforderungen aus #5 nicht unbedingt, eine zusätzliche (minimalistische) reine VoIP-Anlage (lokal z.B. Asterisk basiert, Cloudbasiert wäre in diesem Fall nicht zu empfehlen) wäre z.B. denkbar (s.h. z.B. folgendes Thema: >[thread=274776]klick[/thread]<). Die 2 FXS-Ports, Fax2Mail, Voice2Mail sowie die Anbindung zum analogen Amt (FXO-Port) kann die FritzBox übernehmen.
     
  12. trudeh

    trudeh Mitglied

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    1 Konto (Line) = 1 Nebenstellennummer an einer TK bzw. 1 Nummer bei einem SIP Provider.
    Bei einem 2170 KANN man den ersten 6 Tasten unterschiedliche SIP Konten zuordnen. Ansonsten sind es Multifunktionstasten (BLF, DTMF, Kurzwahl usw.) wobei BLF dann aber auch von der TK Anlage unterstützt werden muss.
     
  13. daBrain85

    daBrain85 Neuer User

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    Danke für den Tipp mit dem RasPi das würde vernünftig klingen.
    Einzig ohne GUI sehe ich mich auf lange Sicht scheitern. Eventuell krieg ich die Erstinstallation hin, aber in 6 Monaten dann etwas umzustellen heißt wieder komplett von vorne einlesen.
    Wenn man mit Linux aufgewachsen ist oder Sachen wie Asterisk immer wieder mal mit Text-configs füttert merkt man sich das vielleicht, ich schaff das nicht.
    Ich habe einen RasPi seit einem Jahr laufen, sollte ich jetzt wieder einen bekommen und müsste nur den WLAN-Stick installieren - ich würde scheitern und müsste wieder beginnen mich einzulesen.

    Softwarelösungen bin ich nicht abgeneigt, wenn Sie über einen RasPi laufen schon gar nicht - aber dann nur mit GUI die ich starten kann wenn ich mich auf den RasPi verbunden habe.
    Meine Synology konnte Asterisk ebenfalls habe ich gesehen, leider ging die Möglichkeit mit dem Update auf DSM 6.0+ verloren.

    Stehe gerade bei 3cx, vielleicht reicht das ja schon für mich - müsste halt ein Windows-Rechner dauernd mitlaufen - nicht günstig aber machbar. RasPi wäre natürlich besser.
     
  14. Kalle2006

    Kalle2006 Aktives Mitglied

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    Eine bintec be.IP plus mit ihrem eingebauten VDSL-Router kostet nicht viel mehr als eine nackte IP - TK-Anlage. Man könnte die FB übrigens an der be.IP plus als Nebenstelle registrieren und das Fax darüber laufen lassen.
     
  15. daBrain85

    daBrain85 Neuer User

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    wäre es nicht umgekehrt besser? Zur Erinnerung: es gibt keinen VoIP Provider, nur analoge Leitung.
    Die be.IP plus hat keinen FXO, die world Edition kostet fast doppelt soviel und ist nur schwer erhältlich.
    Ev. die FB als Modem/Router verwenden und die Telefonfunktion fürs Fax. Auf der be.IP die FB als SIP-Provider und alle VoIP Telefone über die be.IP steuern.
    Dann sollte doch intern telefonieren und Anrufe weiterleiten funktionieren, ebenso externe Anrufe empfangen und raus telefonieren. BLF sollte mit den entsprechenden Endgeräten auch gehen.

    oder SW mit GUI
     
  16. Kalle2006

    Kalle2006 Aktives Mitglied

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    Ok, an FXO (wg. Österreich) habe ich nicht gedacht.
     
  17. weißnix_

    weißnix_ Mitglied

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    #17 weißnix_, 16 Nov. 2016
    Zuletzt bearbeitet: 16 Nov. 2016
    Mal blöd gefragt: Eine Umstellung auf Voip ohne Deinen Provider zu fragen, also mit einem nativen SIP-Provider geht wohl in A nicht so einfach??
    In dem Falle würde ich einfach auf den FXO verzichten und gleich VoIP machen. Dann wäre die be.ip plus wieder im Rennen - nicht oder? ;)

    OK - kann eine Kostenfrage sein, wenn Du für die analoge Leitung bezahlst und eine Flat hast.
    Rüsten denn die Provider in A nicht massiv auf VoIP um? Ich kann mir einfach Deutschland in einer Vorreiterrolle nicht vorstellen im Bereich #Neuland.
     
  18. daBrain85

    daBrain85 Neuer User

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    #18 daBrain85, 16 Nov. 2016
    Zuletzt bearbeitet: 16 Nov. 2016
    Ich muss gestehen dass ich mich mit der Thematik SIP-Provider noch nicht beschäftigt habe. Ich bin in einem kleinen Ort < 500 EW angesiedelt, da bin ich mit Bandbreite nicht unbedingt gesegnet, die jetzt auch noch mit VoIP einzuschränken macht glaub ich keinen Sinn.
    Maximalpaket sind 30 / 6 Mbit/s am Standort und die werden nicht wirklich erreicht.
    In der Stadt oder Ballungszentren wäre das natürlich einfacher.

    In diesen Dingen war Deutschland schon immer schneller unterwegs als wir Österreicher, nur eure Kanzlerin kann sich mit dem Neuland Internet offenbar nichts so ganz anfreunden ;)
    Dafür sind wir euch schon jahrelang bei den Mobilfunkkosten voraus, zu Zeiten als noch in jeder Werbepause Einschaltungen kamen haben wir uns ins Fäustchen gelacht angesichts der horrenden Preise die ihr bereit sein müsst zu bezahlen.

    Die be.IP plus ist nicht aus dem Rennen und scheint die beste Option zu sein, nachdem keine anderen Inputs mehr kommen.
    Asterisk SW scheidet ohne GUI aus - wäre in Verbindung mit einem RasPi aber sicher eine Top-Lösung.
    Warum gibt's da im Linux-Bereich so wenig dafür? Sind die Linux-User so config-schreibgeil oder die Windows-User so faul?
     
  19. trudeh

    trudeh Mitglied

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    Warum installierst du nicht Raspbx dann hast du doch nen Asterisk mit FreePBX als GUI.
     
  20. thtomate12

    thtomate12 IPPF-Promi

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    Man will kein Provider-VoIP in Österreich, weil es keine Endgerätefreiheit gibt und man daher oft das Providergerät benutzen muss