VoIP mit Torrents und emule

lx911

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Hi Leute,

hab vor ein paar Tagen schon mal das Thema angeschnitten, leider gab es da im Forum einen Crash....

Ich habe eine FritzBox Fon Wlan und alles angeschlossen, was hier so rumsteht. ISDN, DSL, FAX sowie ein analoges Telefon und eine brandneue 8 Port Switch von Level one. An der Switch hängen dann meine beiden Rechner. Ein Arbeitsplatzrechner mit Winxp prof. sowie mein "Multimedia-Server" mit Win2k prof. Dieser läuft bei mir rund um die Uhr und zeichnet Fernsehen auf, lädt Torrents sowie bei emule...
Azureus ist so konfiguriert, daß mit max 5KB upgeloaded werden kann. Emule hat die Grenze bei 3KB.
Nun ist es so, daß wenn dieser Rechner am Netz hängt, keine Telefonate mehr möglich sind bzw. mich mein Teilnehmer nicht mehr versteht, da die Datenpakete nicht mehr komplett durchgeschickt werden! Meine Stimme ist immer abgehakt. Nehm ich den Rechner vom Netz, ist alles wunderbar, und die Qualität ist wie im FEstnetz oder vom Handy.
Ich hatte mir nun gedacht, daß der Upstream der Engpaß ist (128) - daraufhin habe ich auf die schnellere dsl2000 upgegraded. keine Besserung - gleiches Phänomen.

Hatt jemand von Euch auch dieses Problem bzw. kann mir jemand einen Tipp geben? Da das VoIP bei mir das Festnetz komplett ersetzen soll, ist es echt nervig, jedes Mal den Stecker zu ziehen, wenn man telefonieren will.

Eigentlich müsste das doch funktionieren?
Hat auch jemand zufällig Erfahrung mit geänderter Firmware? Auf der Box läuft ja ein Linux-System...


100000 Dank im Voraus!!!
 

Electric

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Hi, meine Vermutung wäre, dass durch die p2p Programme, allen voran Emule, zuviele gleichzeitige Verbindungen aufgebaut werden und der Router damit nicht so ganz klar kommt. Evt. kannst du die max. Connections runtersetzen und mal ausprobieren wie VoIP dann läuft.
 

lx911

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daran hatte ich auch schon gedacht! hatte die connections runtergefahren auf 10, was wirklich machbar sein sollte. habe auch schon ausprobiert, nur emule und nur azureus laufen zu lassen. sobald eines der beiden programme läuft (und sei es nur emule, welches mit 2kb hochlädt), kann man nicht mehr telefonieren...
trotzdem danke!!!
 

stdr

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Das Problem habe ich auch. Die Box kann scheinbar BitTorrent und VoIP nicht gleichzeitig bedienen. Ich denke, dafür ist das Traffic Shaping noch nicht gut genug. Vielleicht ändert sich mit der nächsten FW was. In der Zwischenzeit könntest du das Problem dem Support melden - nur damit AVM nicht denkt, das Produkt sei schon ausgereift genug.
 

coolzero

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Hallo,

also ich hatte nur Probleme bei der .116er Firmware wenn Azureus lief, das VoIP etwas hakelte, man konnte aber noch telefonieren.

Mit der .135er Software ist es meiner Meinung nach besser geworden.
Kaum bis keine Aussetzer mehr bei so gemächlichen 5-12kb/s was beim Azureus bei mir so im normalen Betrieb läuft.
In den Azureus Enstellungen hab ich bezüglich connections alles so gelassen wie es war.

Bei Downloads mit größeren Bandbreiten merkt mans aber immer noch ein bischen, das es hakt.

Zur Konfig von mir:Hab die Fritz Box Fon (.135) mit nem Siemens C320, 768/128er 1&1 Flat (VoIP über 1&1)
 

scf33865

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Habe DSl 2000/384 und keine derartigen Probleme. Ich beschränke den Upload in beiden Programmen auf ca. 29k, dann gibt's keine Aussetzer.
 

keks

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Bei mir läuft nur der eMule mit 25K-Upload-Begrenzung.

Keine Beeinträchtigung bei 2000/384
 

Borkk

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Der reine Traffic bei P2P ist meist nicht das Problem, den können die P2P-Apps in der Regel beschränken. Auch die max. Verbindungen lassen sich beschränken, so das auch etwas schwächere Router damit klar kommen.
Was aber richtig Stress macht sind die Anfragen aus dem Netz, wer schon mal an seinem externen Port gesniffert hat, wird sich wundern. Dort hämmern unentwegt Anfragen von anderen P2P Usern gegen den Router, auch das Abweisen der Anfrage durch den Client hinter dem Router, verursacht eine geringe Last auf dem Router und wenn er das im ungünstigen Fall >1000x in der Sekunde machen muss ist er gut geschäftigt.

Übrigens das kann auch Usern passieren die noch nie einen P2P Client laufen liesen. Man brauch nur das Pech haben und man bekommt nach einer Zwangtrennung eine IP Adresse zugewiesen die kurz vorher ein anderer User hatte der intensiv P2P betreiben hat. Bis die Anfragen nachlassen vergeht schon mal eine Stunde.
 

lx911

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hi borkk,

das mit den anfragen wäre eine gute erklärung! an so etwas hatte ich auch schon gedacht! hast du eine ahnung wie ich die anfragen verhindern bzw. einschränken kann? vermutlich, indem ich das port-forwarding rausnehme, oder? wirkt sich dann allerdings nachteilig auf die downloads aus, oder????
 

lunzet

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@lx911

hast du denn viele dateien in deinem shared directory? das würde viele requests erklären. nimm mal die files nach dem sie fertg sind aus dem shared raus....besserung?
 

Borkk

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@lx911
Nun ja, so arbeiten Tauschbörsen nun mal.

Viele Files im Share = Viele Request aber auch gute DL raten
Wenig Files im Share = Weniger Requests aber vermutlich auch weniger DL

Das musst du wohl selbst ausprobieren, was für Dich der beste Kompromiss ist. Oder mal in einem P2P Forum nachsehen.
 

lx911

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habe die files aus dem shared nun draussen - leider immer noch keine besserung! ich denke, p2p und ip-tel vertragen sich nun mal einfach nicht!
hat sonst noch jemand solche erfahrungen gemacht???
 

Tranquil

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Ich habe gleiches Problem mit meiner Fritz Fone Box. Habe 2000/386 T-DSL und Emule läuft auf 30kn/sek upload. Da ist dann Ende im Kasten. Ich verstehe meinen Gesprächspartner bestens aber die Gegenseite beschwärt sich massiv über schlechte Qualität bzw. Holperer im Stream.

Wenn ich Emule ohne limit betreibe (Upload so um die 48kn/sek) und ich anfange zu telefonieren, dann sieht man schon ziemlich deutlich dass die Box nun für VoIP Bandbreite reserviert. Der Upload für den Esel sackt dann auf ca. 34kb/sek ab. Sprechen ist aber immer noch nicht möglich.

Als ich die Box erhielt waren bei den Port-Einstellungen sogar schon die Emule-Ports freigegeben (oh wunder!!). Also hat man doch bei der Entwicklung der Box daran gedacht.
 

e18

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selbst mit QoS und einer Bandbreiten-Reservierung von 85k für meinen VOIP-ATA habe ich mit laufendem P2P Aussetzer etc., trotz relativ gutem Router (LANCOM).

Suche auch noch nach einer Lösung.....
 

Mahlzeit

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yup,

...habe das gleiche Problem. Nutze nur Bittorrent...mit moderatem Upload von 10KBit am DSL1000. Hätte erwartet, dass das "Traffic Shaping" der FBF das dann in den Griff bekommt. Leider gibt es bei mir nicht nur Knacken wärend der Gespräche, sondern oft genug kann ich auch keine Telefonate initiieren. Ich bekomme dann z.B. nur einen Besetztton - obwohl die Gegenstelle eigentlich frei ist. Manchmal kommt es vor, dass es dann bei meinem gewünschten Gesprächspartner einmal kurz klingelt....dann habe ich wenigstens die Chance, dass er mich zurückruft :)
 

Willi_Wusel2002

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Kann ich nur bestätigen.
Lt. AVM wird der Traffic den Emule und andere erzeugen nicht über das Traffic Sharping abgefangen.
Folge: Besetztzeichen, Verbindungsunterbrechungen, Aussetzer, oder die Gegenseite hört dich nicht usw.....
 

lx911

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war auf der Systems, lt. AVM arbeit man an dem Problem, Update gegen Ende des Jahres! Ansonsten funktioniert das Traffic Shaping prima, lade grade sp2 runter mit voller bandbreite und kann nebenher einwandfrei telefonieren - wie ein wunder!
aber sobald emule oder bittorrent läuft - und sei es auch nur mit 1 oder 2K - hat man aussetzer!!! schade, denn die box und voip ist sonst echt geil!
 

jemi

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Also ich habe BitTornado auf einer Linux-Büchse laufen - ohne Upstreambeschränkung.

VoIP Telefonie ist kein Problem und Quali ist fast 100%ig bis auf vereinzelte Knackser.
 

Blackvel

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Das Problem wird wahrscheinlich sein, dass die Firmware der Fritz-Box ACK Pakete priorisiert. Bei FTP funktioniert das auch Klasse.

Leider ist es bei P2P (Torrent, eMule, etc.) so, daß selbst die ACK Pakete Daten-Pakete wegen bidirektionaler Richtung beinhalten.

Damit priosieriert der Router ACK und damit P2P.

Pech gehabt.

Mit einem vernünftigen Router (Linux) kann man eben bisserl tricksen und auch die wirklich richtigen Pakete für High-Priority (RTP) priorisieren.

Nur so ne Vermutung.
 

Novize

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Re: yup,

Mahlzeit schrieb:
...habe das gleiche Problem. Nutze nur Bittorrent...mit moderatem Upload von 10KBit am DSL1000.
Hätte erwartet, dass das "Traffic Shaping" der FBF das dann in den Griff bekommt.
Leider gibt es bei mir nicht nur Knacken wärend der Gespräche, sondern oft genug kann ich auch keine Telefonate initiieren.
Ich bekomme dann z.B. nur einen Besetztton - obwohl die Gegenstelle eigentlich frei ist.
Manchmal kommt es vor, dass es dann bei meinem gewünschten Gesprächspartner einmal kurz klingelt....
dann habe ich wenigstens die Chance, dass er mich zurückruft :)
DSL 1000 hat einen Upload von 128 kBit, dh, 16kByte. Wenn Du nun "moderate" 10kByte Upload einstellst, dann ist nichts mehr an Bandbreite für Deine Telefoniererei übrig. Als Richtwert kannst du ca. 8kByte/sec Up- und ebenso 8kByte/sec Down-Traffic zum Telefonieren rechnen.
Ich habe mal den Esel angeschmissen mit 6kByte Up und 24kByte Download, da merkt man beim Telefonieren nichts davon. Wenn du Dich selbst mal anrufen solltest über VoIP (von Deiner Fritzbox raus ind Netz und zurück auf die Box, dann hörst Du schon mächtige Verzögerungen und Echos. D.H. 16 kByte reicht wirklich so gerade eben aus, um 2x zu Telefonieren, also 8kByte pro Telefonat. Bei normalem Surfen und parallel wirklich ;-) moderatem Saugen schafft Die Box das Traffic-Shaping ohne Probleme.

Nachtrag: Die Probleme hörst Du ja schon von den Leuten, die nur DSL-Light haben. Die können unmöglich vernünftig telefonieren, da 64kBit Upstream dann nicht ausreichen, wenn das unkomprimierte Sprachprotokoll der Fritzbox (G911 oder so ähnlich) verwendet wird...Das komprimierte Protokoll ?729 wird ja scheinbar nicht verwendet. Kommt vielleicht in einem der Weiteren zahlreichen Firmupdates mal auf die Box...
 

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