W900V freetzen

fow0ryl

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Hallo,

ich bin ehrlich gesagt durch die vielen Beiträge und Tutorials eher verwirrt. So wirklich zu Klärung meiner Fragen haben sie nicht weitergeholfen.
DAbei möchte ich nur eine Frimware haben die USB-Root kann und gut. :cry:

Ich habe vor ewiger Zeit schon mal einen W900V gefreetzt und in der Zwischenzeit mit diversen Updates versehen. Die aktuell von mir genutzte Firmware habe ich auch als Datei vorliegen. Die ganz alten Firmwares habe ich leider nicht mehr.
Ich muss dazu sagen das es damals nicht möglich war eine Alien Version mit freetz zu bauen und speed2freetz unbedingt notwendig war.
Die aktuelle Version habe ich ohne speed2freetz gebaut.

Dummerweise lässt sich die Firmware nicht auf dem W900V installieren, da er der Meinung ist, das die Software nicht kompatibel ist. Also habe ich angefangen zu suchen was bei mir schließlich in totaler Verwirrung geendet ist.

1. Frage.
Ist zum initialen freetzen eines W900V speed2freetz auch heute noch unbedingt notwendig?
2. Frage
Wenn man mit freetz eine Alien Version erzeugt, so beginnt die Firmwaredatei namenstechnisch mit W900V_7170_.....
Eine die mit fw_speed... beginnt gibt es nirgends.
Muss/kann/darf man die Datei in fw_speedport_irgendwas umbenennen?

Gruß
Henning
 
Ist zum initialen freetzen eines W900V speed2freetz auch heute noch unbedingt notwendig?

Nein. Wichtig ist, dass in der erzeugten Firmware die notwendigen Hardware-Treiber enthalten sind, ob sie jetzt durch speed-to-fritz oder Freetz dort plaziert werden, ist nicht von Belang.

Wenn man mit freetz eine Alien Version erzeugt, so beginnt die Firmwaredatei namenstechnisch mit W900V_7170_.....

Das ist richtig, der Name der Firmware spielt allerdings keine Rolle. Bei speed_to_fritz wurde der Dateiname so gewählt, dass schon anhand des Dateinamens ersichtlich ist, welche speed-to-fritz-Version verwendet wurde, welche Firmware benutzt oder mit welchen Optionen sie erstellt wurde. So bedeutet z.B. das _C_ im Dateinamen, dass die Option Clear mtd3 and mtd4 mit angewählt worden ist, bei einem erstmaligen Flashen ist diese Option unabdingbar.

Muss/kann/darf man die Datei in fw_speedport_irgendwas umbenennen?

Jein. Wie schon gesagt, der Name der Firmware spielt keine Rolle. Allerdings: es darf keine vollständige Firmware per FTP auf den Router geladen werden. Die Firmware-Datei mit der Endung .image ist eine gepackte Datei ähnlich .rar oder .zip. Darin ist im Ordner /var/tmp ein kernel.image enthalten. Nur diese Datei kommt auf den Router, also nicht eine nach kernel.image umbenannte vollständige Firmware. Das Hochladen funktioniert dann so, wie z.B. in diesem Beitrag beschrieben. Zusätzlich muss dann auch noch, wie im Beitrag angegeben, mtd3 und mtd3 mittels Überschreiben durch eine leere Datei (empty) gelöscht werden. Der Hintergrund: die alten Einstellungen der TKOM-Originalfirmware passen nicht zu der neuen modifizierten Version, die Box würde dann in einer Reboot-Schleife landen.

mfg
 
Hallo,

danke für die Klarstellung.
Habe mich erhlich gesagt an die FTP Variante nicht so recht herangetraut. Das aber eigentlich nur deshalb weil Beschreibungen sich entweder auf andere Modelle beziehen, sich widersprechen, sich auf ältere Versionen beziehen oder einfach nur verwirrend und nicht zusammenhängend erklärt sind.

Jetzt muss ich sagen: "so einfach war das". Bin echt überrascht.
Probleme gab es hauptsächlich mit bzw wegen der unterschiedlichen IP Bereiche 192.168.2.0 192.167.178.0 und 192.168.200.0

Bin hier im Forum übrigens noch über das ruKernelTool gestolpert. Habe ich gleich ausprobiert. Damit funktioniert alles wie von selbst. Auch die Doku im dortigen Wiki bringt durchaus Licht in die Sache. Tolle Arbeit.


Vielen Dank an Alle die hier (und bei der Softwareentwicklung) unterstützen.

Gruß
Henning
 
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