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weitergabe von Telefonnummern/Benutzerdaten

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von Mandelay, 8 Juli 2004.

  1. Mandelay

    Mandelay Neuer User

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    Hallo,mich würde jetzt mal interessieren ob irgendwelche Daten wie Telefonnummern, Benutzernamen etc an eine zentrale Stelle (z.B. Telekom, RegTp etc.) weitergegeben werden, wenn man sich bei freenet, sipgate oder sonstwo zwecks voip anmeldet.
    Irgendwer muss ja die Telefonnummern in irgendeiner Datenbank verwalten.
    -
    mandelay
     
  2. Udo

    Udo Mitglied

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    Hallo,

    soweit ich weiss, werden keine Daten an die Telekom gegeben. Die hat auch kein interesse die Rufnummern z.B. in Ihrem Telefonbuch zu führen.
    Und was soll die RegTP damit?
    Da macht noch jeder Provider seine eigenes Süppchen, also Nikotel
    mit dem eigenen Telefonbuch, bei Sipgate ist es in Planung und Freenet?

    gruss
    Udo
     
  3. Mandelay

    Mandelay Neuer User

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    Nunja, ich hatte immer gedacht die Telekom wäre die einzige Organisation in Deutschland die Telefonnummern vergeben kann und diese auch verwaltet. Selbst bei preselection Vertägen also arcor etc. vergibt und verwaltet meines wissens nach die Telekom die Rufnummern.

    Nikotel kann ja nicht einfach sagen ich vergebe Kunde A die Rufnummer
    089/77777 und Sipgate das gleiche. Irgendwo muss es doch eine art Datenbank geben, wo die nummern verwaltet werden.


    grüße
    Mandelay
     
  4. Zerosix

    Zerosix Neuer User

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    Soweit ich das Verstanden habe bekommen Sipgate,Nikotel,... Eine Nummerngasse der Telekom, die aber in Besitz von Sipgate,... bleiben!! ==> Telekom weiss nicht welcher Endkunde hinter welcher Nummer steht, sondern nur dass Sipgate diese Nummer gehoert!!! wenn jemand im TeleBuch stehen wuerde dann waere das bei der kompletten Nummerngasse Sipgate. Wegen dem ist auch derzeit kein Eintrag der Nummer im Telebuch moeglich da sie dem Anbieter gehoert und nicht dir! anders beim normalen Telefon, da bekommst DU genau diese Nummer zugeordnet, also gehoert sie auch dir!

    Ich hoffe das is jetzt verstaendlich! *G*

    MFG Zerosix
     
  5. CThiessen

    CThiessen Neuer User

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    Moin,
    Die Rufnummergassen werden von der RegTP vergeben.
    Sipgate nutzt zurzeit Rufnummern der DTAG. Für Telekom ist das was Sipgate betreibt nicht andres als eine Durchwahlanlage.
    Die Anbieter teilen der RegTP aber nicht mit an wen Sie die Nummern vergeben.
    Bestimmte Nummern z.B. 0700 müssen von Enduser direkt bei der RegTP beantragt werden.

    Unser Nummern sind von daher auch Nebenstellen einer Anlage und können nicht portiert werden. Wurde man auch bei Sipgate drauf hingewiesen.

    Normal ist das nicht. ;-)

    Vorgesehen ist für VoIP die Rufnummerngasse 032. Da die RegTP aber einen Behörde ist dauert das noch ein wenig mit der Rufnummervergabe. Das die Anbieter Rufnummern in Ortsnetz vergeben ist also nur eine Notlösung. Es ist nicht verboten (weil keiner an VoIP gedacht hat) aber es ist nicht so vorgesehen.

    Es kann passieren das die RegTP diese Nummer mal verbietet und die Gasse 032 vorschreibt, dann bekommen wir alle neue Nummern.

    Ideal währe übrigens wenn die T-Com (und andere Festnetzanbieter) VoIP anbieten würde (natürlich zu den jetzt üblichen Verbindungspreisen) Dann könnte man sich z.B mit dem Laptop in Sonswo anmelden und die Nummer von Zuhause wir automatisch über IP auf den Laptop geschickt.

    Gruss
    Christian
     
  6. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    Sipgate nutzt Nummern von verschiedenen Netzbetreibern, in Hamburg z.B. von Hansenet. Eine Liste, welche Numerngassen zu welchem Netzbetreiber gehören gibt es bei der RegTP.

    Da soll der Verbraucher mal wieder vor etwas unheimlichen geschützt werden, Er soll vorher wissen, dass er über das böse Internet telefoniert und eventuell eine schelchtere Sprachqualität bekommt.

    Transparenter ist doch eine Ortsrufnummer, da weiss ich was die kostet. Wo mein Gesprächspartner sich aufhält ist mir egal.

    Ich hoffe mal dass die geographischen Rufnummern parallel bestehen bleiben. Ansonsten gibt es ja noch Asterisk.

    jo
     
  7. Ber5erker

    Ber5erker Mitglied

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    Außerdem ist das mit den Ortsvorwahlen eh Schnee von gestern:
    Wenn ich in München im FN eine Rufumleitung nach Hamburg setze weiß der Anrufer ja auch nicht daß ich in Hamburg bin 8)
     
  8. Mandelay

    Mandelay Neuer User

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    Also kann man quasi sagen, jeder Anbieter kennt nur die eigenen Nummern. Also wüsste z.b. in der Mobilfunkbranche die Telekom auch nicht wem eine eplus nummer gehört?
     
  9. otaku42

    otaku42 Admin-Team

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    Dafuer bezahlt der Anrufer aber nur den Tarif bis Muenchen, Du den Rest. Ich bin gespannt, welche Tarife fuer die 032-Nummern berechnet werden, wenn es mal soweit ist.

    Ciao, Mike
     
  10. otaku42

    otaku42 Admin-Team

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    Nicht, wenn die Nummer nicht im Telefonbuch aufgelistet wird. Dann kann aber auch jeder andere sehen, wem die Nummer gehoert.

    Ciao, Mike
     
  11. egge

    egge Neuer User

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    Eine 032-Nummerngasse birgt die Gefahr, dass eine Telekom versucht möglichst hohe Tarife hierfür durchzudrücken... Selber wird die Telekom ja erst mal kein VoIP anbieten...
     
  12. Stephan

    Stephan Neuer User

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  13. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    Hi Stephan,

    interssante Links. Sieht aber so aus, als ob das zunächst auf Inhouse Kommunikation beschränkt ist, d.h. sobald es das Firmennetz verlässt ist wieder ISDN. Alles in allem aber ein interessanter Ansatz.

    jo
     
  14. Mandelay

    Mandelay Neuer User

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    Also soweit ich das verstanden habe, kann man von sipgate zu iphone und umgekehrt kostenlos telefonieren. Jetzt muss aber doch sipgate wissen, dass die gewählte Nummer eine iphone Nummer ist. Folglich müssen beide Anbieter Zugriff auf die Telefonnummern des Anderen haben.
    Ok, hat jetzt nix mit T-com zu tun, aber der Zugriff auf die Nummern müsst nach meiner Theorie bei kooperierenden voip Anbietern der Fall sein.
     
  15. otaku42

    otaku42 Admin-Team

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    Nein, brauchen sie nicht. In der Regel gibt es entsprechende Netzvorwahlen. Ansonsten kann man die Entscheidung "im eigenen oder in einem fremden Netz" auch durch ENUM-Lookups treffen. Es ist also nicht zwangslaeufig notwendig, dass man eine vollstaendige Liste vergebener Nummern an andere Netzbetreiber weitergeben muss, damit eine Zusammenschaltung realisiert werden kann.

    Ciao, Mike