Welche VoIP-Hardware ist empfehlenswert?

nixgegendenise

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Hallo :D

Ein Freund von mir wohnt in einem Uniwohnheim zusammen mit seiner Freundin. Die beiden zahlen wenig für eine *sehr* schnelle Internetverbindung (10 Mbit up und down, haben eine Netzwerkkabelbuchse in den Zimmern *seeeehrneidisch*), doch viel zu viel für O2 Genion... Naja, ich habe den beiden eine VoIP-Lösung vorgeschlagen: Der eine nehme eine x-beliebige Telefonflat für ca 10 EUR/Monat und eine geographische VoIP-Rufnummer, die andere eine gratis VoiP-Nummer -> fertig!
Welche Hardware sollten die beiden dazu nehmen? Eigentlich ist ja eine Fritz!Box ein wenig "overkillig", weil sie kein DSL-Modem oder Router benötigen, oder? Es wäre aber nur zwischen Netzwerkbuchse und PC zu hängen und es gäbe viele tolle Wahlregeln und man könnte viele VoIP-Accounts anlegen und benutzen. Ich weiß zB nicht, ob die beiden jeweils ein eigenes Telefon haben wollen, dann würde ja die FBF 5010 ausscheiden. Vielleicht die FBF ata? Ich weiß nicht, ob die so viel günstiger ist als all die anderen Modelle....
Wie sieht es mit anderen Voip-Hardware-Herstellern aus? (Ich nutze nur AVM-Geräte) Sind die eventuell noch mehr zu empfehlen, auch wegen des Preises??
Ich bin mir nicht sicher, ob sie überhaupt normale Analog-Telefone haben (wahrscheinlich beide nur Handy), dann wäre es vielleicht besser, ein IP-Telefon zu holen?? Doch wie schließt man die an die Netzwerkbuchse an, so dass man noch mit einem PC ins Internet kommt? Ist bei IP-Telefonen die Tonquali eher besser oder schlechter?
Fragen über Fragen ;) Ich hoffe, ihr könnt mir Kaufempfehlungen geben ;)
 
In diesem Fall wäre doch ein IP-Telefon geeignet... z.B. ein Grandstream...

Wenn da noch ein PC dran soll, wäre die nächste Frage, ob man nur eine oder auch zwei IP-Adressen bekommt. Wenn nur eine, dann muß ein Router her bzw. dann wäre auch die Fritz!Box geeignet, an die ein analoges Telefon (z.B. Audioline) angeschlossen wird. Wenn zwei oder mehr (manche Unis erlauben das), dann reicht ein Switch für ein paar Euro mit 4 Ports...

--gandalf.
 
In Uni-Wohnheimen würde ich immer IAX fähige Endgeräte bevorzugen und einen entsprechenden Provider dazu auswählen.

Damit kann man viele Firewall- und NAT-Probleme umgehen, die man in solchen Netzwerken meistens nicht beeinflussen kann.
 
Oder einen eigenen Asterisk auf nen günstigen vServer aufsetzen, der zu den SIP-Accounts routet.
 
betateilchen schrieb:
In Uni-Wohnheimen würde ich immer IAX fähige Endgeräte bevorzugen und einen entsprechenden Provider dazu auswählen.

Damit kann man viele Firewall- und NAT-Probleme umgehen, die man in solchen Netzwerken meistens nicht beeinflussen kann.
Welche Anbieter unterstüzen IAX? Gibts da eine Übersicht?
Wichtig wären sipgate, GMX, bluesip, Sparvoip (wegen 14 ct für Handy-Gespräche)...

Oder einen eigenen Asterisk auf nen günstigen vServer aufsetzen, der zu den SIP-Accounts routet.
Ömm, das ist zu hoch für mich und hört sich sehr arbeitsintensiv an :mrgreen: Was kostet so ein Asterisk? Ist nicht eine FBF zB einfacher zu bedienen, Wahlregeln einfach zu ändern etc. (Die beiden haben nicht sooo viel Ahnung von der Materie ;) )
 
Hast Du schon mal ins Wiki geschaut ;-) Da gibt es in der Tat eine Liste von Providern...

--gandalf.
 
Asterisk ist unter der GPL veröffentlicht und damit kostenlos. Ein vServer kostet ab ca. 3 EUR/Monat. Betateilchen hat dazu eine recht gute Anleitung geschrieben - hier im Forum, also auch kostenlos.
 
Ghostwalker schrieb:
Asterisk ist unter der GPL veröffentlicht und damit kostenlos. Ein vServer kostet ab ca. 3 EUR/Monat. Betateilchen hat dazu eine recht gute Anleitung geschrieben - hier im Forum, also auch kostenlos.
Aber wo ist denn da die Hardware? Sind nicht vServer und Asterisk nur "Software?" Wo soll man da die Telefone anschließen :D (Bitte nicht schlagen! ;) )
 
Keine Sorge, ich bin nicht gewalttätig.
Die Telefone werden z.B. an iaxy angeschlossen, dass ist ein ATA, der statt SIP und RTP das Asterisk-eigene Protokoll IAX2 verwendet. IAX2 hat, wie Betateilchen schon sagte, den Vorteil, dass es wesentlich leichter durch Firewalls durchkommt als SIP.
 
Ghostwalker schrieb:
Keine Sorge, ich bin nicht gewalttätig.
Die Telefone werden z.B. an iaxy angeschlossen, dass ist ein ATA, der statt SIP und RTP das Asterisk-eigene Protokoll IAX2 verwendet. IAX2 hat, wie Betateilchen schon sagte, den Vorteil, dass es wesentlich leichter durch Firewalls durchkommt als SIP.
Aber so ein iaxy kostet auch mal seine 100 EUR :( Hmm, und dann noch jeden Monat 4 EUR für einen vServer (die meisten interessanten VoIP-Anbieter unterstützen wohl kein IAX (mehr) ), naja....
Gibt es für die Firewall-Probleme bei SIP denn nicht diese STUN-Server? Vielleicht kann man ja mal bei Uni-Rechenzentrum nachfragen, ob die für Voip nötigen Ports nicht schon offen sind...
 
Oder es einfach mit einem Softphone ausprobieren. Accounts gibt's massenweise und kostenlos.

Haben Deine Freunde denn private oder öffentliche IPs? Wenn's öffentliche sind, sollte SIP eigentlich keine großen Probleme machen.
 
Ghostwalker schrieb:
Oder es einfach mit einem Softphone ausprobieren. Accounts gibt's massenweise und kostenlos.
Ömm, stimmt!!
Haben Deine Freunde denn private oder öffentliche IPs? Wenn's öffentliche sind, sollte SIP eigentlich keine großen Probleme machen.
Keine Ahnung, ich frag mal nach

Welche IP-Telefone sind denn empfehlenswert? Welche können mehrere Accounts anlegen, welche haben "Wahlregeln" etc. ? Lohnt sich nicht auf jeden Fall der Kauf eines Routers wie der FBF ata und dann einfach analoge Telefone dran?

EDIT: Jetzt seh ich bei ebay und bei geizhals.at, dass man eine "Fritz!Box Fon" günstiger bekommt als eine "Fritz!Box Fon ata". Komisch, aber für 60 EUR gebraucht und 80 EUR neu kein schlechtes Angebot...
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt, das Angebot ist gut.

Welches IP-Telefon empfehlenswert ist, kommt auf den Verwendungszweck an. Für "einfach nur telefonieren mit einem Account" kannst Du eigentlich jedes nehmen. Z.B. das Grandstream BT101 (ca. 50-60 EUR). Wenn mehrere Accounts verwaltet werden sollen, wird's automatisch etwas teurer. Dann kämen in Frage das Grandstream GXP2000 (ca. 100 EUR) oder das ThomsonST2030 (ca. 130 EUR). Es gibt noch deutlich mehr zur Auswahl, das sind nur die, die mir gerade eingefallen sind und preislich im Rahmen liegen.

Wahlregeln kann keines von denen (bei nur einem Account auch überflüssig), beim GXP und dem Thomson wird der Account mit einem Knopfdruck ausgewählt. Wenn wirklich automatische Wahlregeln gemacht werden sollen, rate ich - für den normalen Endbenutzer - zur FBF, in welcher Form auch immer.
 
nixgegendenise schrieb:
Gibt es für die Firewall-Probleme bei SIP denn nicht diese STUN-Server? Vielleicht kann man ja mal bei Uni-Rechenzentrum nachfragen, ob die für Voip nötigen Ports nicht schon offen sind...

Um Ports würde ich mir nicht so viele Gedanken machen, denn wenn die Uni NAT nach draußen verwenden würde (was die nicht tun, denn alle Unis sind am WIN bzw. GWIN angeschlossen und routen normalerweise ihre ganzen Netze mit öffentlichen IPs intern), dann kannst Du ziemlich sicher sein, daß die ihre Portfreigabe nicht ändern werden, damit Du 5060/udp und die RTP-Ports bekommst ;-)

STUN hilft nur bei bestimmten Formen von NAT, nicht jedoch bei Firewalls.

In jedem Fall wäre folgendes zu prüfen: schließt mal zwei PCs an den Ethernet-Anschluß im Wohnheim an (kleiner Hub/Switch) und lasst beide per DHCP eine Adresse holen.

Wenn das klappt und beide eine eigene Adresse bekommen (wäre mein Verdacht), dann habt Ihr es ein Stück einfacher... Dann wäre wirklich ein IP-Telefon ganz einfach... eine Fritz!Box mit Analogtelefon geht natürlich auch (kostenmäßig etwa gleich, jedoch etwas flexibler).

Wenn das nicht klappt, dann solltet Ihr eine FBF mit Analogtelefon besorgen und dahinter den PC anschließen. Ein separater Router wäre zu teuer und zu komplex von der Einrichtung her...

Klärt das doch mal und dann sehen wir weiter :-)

--gandalf.
 
Dass die Unis an sich über einen ausreichend großen IP-Raum verfügen, um jedem Arbeitsrechner eine öffentliche IP zu verpassen, ist mir schon klar. Es gibt allerdings Studi-Wohnheime, die dieses Glück(?) nicht haben, daher intern das 10.x.x.x oder ein anderes privates Subnetz verwenden und somit per NAT nach draußen gehen.
 
Yep... und deshalb bin ich mal gespannt, welche Variante unser ursprünglicher Poster nun herausfindet ;-)

--gandalf.

PS: ...und ich habe nix gegen Denise :-)
 
gandalf94305 schrieb:
PS: ...und ich habe nix gegen Denise :-)
Ich verstehe das so: Er ist nix gegen Denise! :mrgreen:
 
Ey, Alter sag nixgegendenise ! ;) :mrgreen:

Also, die ebay-Preise für die FBF purzeln ja gerade so (schon für 40 EUR inkl. Versand!!!), da entscheiden wir uns wohl eher für die Variante. Außerdem kann man dann zwei Telefone dran anschließen und man hat bis zu 10 Voip-Nummern. Wahrscheinlich empfehl ich denen die neue sipgate-Flat oder GMX Phoneflat (die FBF 5012 verticken sie dann über ebay) oder einen Postpaid-1ct-deutschlandweit-Anbieter. :D
 
Hi also da ich auch am Uni-Netz hänge (Karlsruhe) kann ich mal meine Erfahrungen erzählen und wie die Netze so in etwa aufgebaut sind.

Also der Adressraum ist Privat 172.xxx.xxx.xxx (öffentliche Ip`s währen ein Traum)
Die meisten Netze haben Trafficshaper (Schlecht für Skype, aussetzer) hingegen läuft SIP einwandfrei, da diese Ports vorrang genießen.
Ansonnsten hat jeder mindestens ne 100Mbit Leitung im Zimmer, und zwangsproxy. Zufallässigkeit ca 90%
 
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