kennt jemand von Euch ein preisgünstiges Programm um meine inzwischen doch recht komplex gewordene EDV und Telekommunikationsstruktur darstellen zu können?
du brauchst zuerst ein geeignetes darstellungs- und modellierungssystem.
struktogramme sind aus der prozeduralen EDV/TK-steinzeit und für komplexe systeme nicht geeignet, ebensowenig nicht intelligente "malprogramme". solche diagramme enden meist als ein haufen spaghetti. da könnt ihr gleich ne pizzaschachtel nehmen
mindestens objektorientierter ansatz nötig für wirtschaftlichkeit, dargestellt durch SysML/UML, z.b.
http://www.oose.de/downloads/sysml_notationsuebersicht.pdf
dafür nimmt man heute CASE/CAE-software, die auch grundlegende systemlogik und auf fehler prüfen kann und mithilft. da gibts für windos einiges. jedes system lässt sich damit abstrahieren.
SysML ist mir persönlich schon zu stark spezialisiert.
damit fängste an, bücher vom d.punkt verlag sind für anfänger das beste:
http://www.system-modellierung.de/
das ist ein klassiker:
http://portal.acm.org/citation.cfm?id=648007.743719
das auch:
http://www2.ipponsoft.de/Folien/Patterns/sld164.htm (gute einführungspräsi von Mann für Fowlers Buch "Analysemuster", einfaches Bsp eines trivialen systems aus der wirtschaft.)
hier hats ne CASE-software übersicht:
http://www.oose.de/syseng_tools.htm
aber nicht übertreiben, man will ja nicht fehler durch irrtum ersetzen, wie Oesterreich hier:
http://www.oose.de/expert-network.htm
Bevor wir einen Experten aus unserem Pool einsetzen, überprüfen und bewerten wir dediziert seine Referenzen und Expertise nach einem internen Standardverfahren (EQI - oose Expert-Quality-Index).
falls in dem prozess kein diplompsychologisches personal eingebunden ist (nicht ersichtlich),
dann ist er da aber gewaltig auf dem holzweg. das mag mittelständler beeindrucken aber kompetente personalentscheider wissen warum man die personalauswahl seit >40 jahren nicht mehr die ingenieure allein machen lässt. es ist bis heute hochumstritten, ob deratige auswahlverfahren überhaupt brauchbare ergebnisse liefern können.
etwas entferntes krisenbeispiel: bonitätsscoring von verbrauchern, total fehlerhaft. menschen sind zu vielfältig
und passen nicht in schemata und die die passend gemacht wurden weisen die bekannten "nachteile" auf und fielen
schon massenhaft frühverentungs- und entlassungswellen zum opfer.
da helfen nur ganzheitliche ansätze aber letztlich kommt es aber doch immer auf die nase an, gerade im consulting.
wenn das die inspiration für sein HR-riskmanagementsystem gewesen sein soll,
http://www.sei.cmu.edu/cmm-p/version2/index.html
dann wissen bewerber wie se sich gut vorbereiten um seine hürde zu unterlaufen.
