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Wie directory.xml auf passwort-geschützem Webserver mit Cisc

Dieses Thema im Forum "Cisco" wurde erstellt von tiffel, 24 Nov. 2005.

  1. tiffel

    tiffel Neuer User

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    Hallo.
    Ich habe in meinem Lan leider nicht die Möglichkeit, einen Webserver laufen zu lassen. Daher muss ich dir directory.xml für das externe Telefonbuch auf einem exterten Webserver auslagern. Ich möchte aber nicht, dass jeder, der die URL kennt oder geschickt eine Suchmaschine bedienen kann an meine Telefonnummern rankommt. Also habe ich mir gedacht, warum nicht das Verzeichniss mit einem Passwort schützen und das Telefon mit Login-Daten ausstatten
    Gesagt getan. Wenn ich nun die URL angebe, meldet das Telefon zu recht 401 Authentication required.

    Hatte eigentlich folgende URL vorgesehen:
    http://benutzer:passwort@subdomain.webserver.de/cisco/directory.xml

    Jetzt bekomme ich beim Zugriff auf das ext. Directory die Meldung "unable to locate HTTP Server"

    Das ist mir persönlich unverständlich. Die URL passt und sowohl mit meinem Windows, als auch mit meinem Linux Rechner kann ich so auf die Datei zugreifen. Ich meine die Notation mit http://name:passwort@url ist doch eigentlich nicht ungewöhnlich.
    Wie kann ich das Problem lösen?

    Oder gibt es eine ganz andere Idee, wie ich dem Telefon die directory.xml zur Verfügung stelle?
     
  2. RB

    RB Aktives Mitglied

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    Moin!

    Ich habe diese Notation noch nie versucht, könnte mir aber gut vorstellen, daß diese Art HTTP-Zugriff mit den Cisco-Telefonen nicht möglich ist.

    Ich unterstelle jetzt einfach mal, daß Du ein Cisco-Telefon mit SIP-Firmware hast, vermutlich ein 7940/7960.

    Bei diesen Telefonen ist der HTTP-Client sowieso sehr anfällig. Ich habe einmal testweise mein Telefon-Logo ausgelagert auf einen externen Webserver. Der Zugriff auf externe Webseiten erfolgt bei mir über einen internen Proxyserver. Dies hatte ebenfalls zeitweilig obige Fehlermeldung zur Folge. Allerdings nicht immer. Ich konnte nicht herausfinden, welche Randbedingungen da noch mitspielen.

    Mit 7.4 klappt es relativ zuverlässig über den Proxy. Ich benutze diesen Zugriff hier für die <services>-Taste, die ein Perl-Skript auf einem meiner vServer aufruft. Allerdings ohne Passwortschutz!

    Eine mögliche Lösung wäre, den Zugriff über ein Apache-Rewrite oder ein Skript zu steuern. Die eigentliche URL, auf die das Telefon zugreift, sieht nämlich wie folgt aus: http://...../directory.xml?name=SIP<MAC>. Über diese Variable name läßt sich die Zugriffsberechtigung überprüfen und die eigentliche XML-Datei dann vom Skript übergeben.
     
  3. tiffel

    tiffel Neuer User

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    Hatte eigentlich im im Beitragstitel angegeben, das ich ein 7940G mit SIP 7,4 Firmware habe, aber das wurde abgeschnitten. Hast aber richtig geraten.

    Hmm, danke für den Ansatz, aber ich bin in Scripting nicht so besonders fit, und der Webserver läuft nicht unter Apache, sonderung unter irgendeinem Unix Ding. Muss ich mir wohl was anderes überlegen. Vielleicht ein NAS mit Webserver oder so.
     
  4. betateilchen

    betateilchen Grandstream-Guru

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    Warum eigentlich nicht ?
     
  5. tiffel

    tiffel Neuer User

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    Ich wohne im Studentenwohnheim und mein ZImmer ist 11 m² klein. Da will ich nicht die ganze Zeit nen Computer laufen haben. Meinen Laptop nehme ich öfter mal mit, sodass der das Webserver nicht taugt. Könnte höchstens versuche, nen PC in den Abstellraum zu stellen und ein Netzwerkkabel geschickt dahin zu verlegen. Ich hätte sogar noch einen bei meinen Eltern rumstehen. Also wenn nichts hilt, hohle ich den Rechner noch hier her. Ich mach mich aber erstmal schlau, ob es NAS-Geräte mit Webserver Funktionen gibt, die bezahlbar sind.

    Kleine Zusatzfrage: Kann das Cisco 7940 mit SIP 7.4 sich die directory.xml von einem FTP-Server holen? Und sich dabei auch mit Benutzernamen und Kennwort authentifizieren?
     
  6. RB

    RB Aktives Mitglied

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    Auch hier muß ich sagen, daß ich es noch nicht probiert habe, aber davon ausgehe, daß sowas nicht geht.

    Das ganze Konzept dieser Telefone basiert darauf, daß sie in einem "professioniellen" Umfeld zum Einsatz kommen. Soll hier heißen, daß sie in einer Infrastruktur zum Einsatz kommen, wo es solche Dinge wie DHCP-, TFTP-, NTP- und Web-Server einfach gibt. Die Büchsen sind ja auch vom Handling her (ganz zu schweigen vom Preis und der Lizenzpolitik) eher nicht für Privatleute gedacht.

    Was meinst Du damit? Apache läuft (unter anderem) auch unter Unix/Linux. Das schließt sich also nicht unbedingt aus.

    Ich vermute jetzt mal, daß Du einen Webspace im User-Verzeichnis der Uni hast, so was wie ".../~tiffel/" oder so. Wenn da PHP zugelassen ist, kannst Du das eigentlich recht einfach hinbekommen. Ich bin allerdings auch nicht der Held in diesen Skriptsprachen, aber das sollte sich recht schnell zusammenklauben lassen. Ist ja eigentlich ganz einfach, schätze ich.
     
  7. tiffel

    tiffel Neuer User

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    Hast ja völlig recht. Ich war bei der Einrichtung auch gut beschäftigt, alle Dinge, die man so zuhause hat, hier auf meinem Laptop nachzubilden. Zuhause habe ich einen windows 2003-Server mit diesen Diensten am laufen. Nur NTP nicht, aber da hätte ich mich schon eingelesen und das realisert.

    DHCP habe ich mit festen IP's umgangen. TFTP hatte ich temporär auf meine Laptop gestartet. NTP-Server gibts vom Rechenzentrum der Uni.
    Webserver bzw. Webspace gibts auch von der Uni, aber das ist es ja was ich nicht will.

    Weis ich, aber da läuft definitv etwas anderes. Ich erinnere mich nur gerade weder an den Namen, noch an die Seite wo die Server-Infrastruktur beschrieben war.

    Verdammt, muss ich jetzt extra für das blöde Telefon PHP lernen?
    Bin so schon mit dem Studium genug beschäftigt. Dann setze ich lieber auf dem Rechner den ich noch zuhause habe einen kleinen Server auf und lege ein Kabel in den Abstellraum. Und damit der Rechner sich nicht langweilt, kommt noch ein Gameserver drauf. Das geht problemlos bei der Anbindung hier (mindesten 300 KByte/s Up und Down, 10ms Latenz innerhalb Deutschland).

    Naja, vielleicht war es doch ein Fehler ein "Profi"-Telefon zu kaufen. Das einzige was mich an diesem Ding im Moment festhält ist die geniale Sprachqualität und die Freisprechanlage.
     
  8. RB

    RB Aktives Mitglied

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    Eigentlich dürfte das nicht so schwierig sein für diesen speziellen Anwendungsfall. Vielleicht stöbere ich am Wochenende mal ein bißchen rum. Auch hier im Forum gibt es ein paar nette Beispiele, die man für diese Zwecke umbauen kann, wenn ich mich recht entsinne.
    Da kann ich allerdings nur zustimmen. Das sehe ich ähnlich.