Windows XP zugriff auf ISDN in DOS

Chris78

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Hallo.
Kennt jemand eine möglichkeit wie man ein altes Dosprogramm, welches zugriff auf die CAPI Schnittstelle benötigt, unter Xp zum laufen bekommt?
Nach meinem Wissen braucht man eine ISDN Karte welche Treiber bietet die über eine virituelle CAPI Schnittstelle der Konsole zur verfügung stellen. Kennt jemand solche Karten...?
 
Alternativ:
du teilst uns den Namen des "alte DOS-Prog." mit - vielleicht kennen wir ein Win-Prog.
 
Ist eine Individualsoftware für Videotheken... basiert noch auf altem 16 Bit code.
 
Also die Fritz klappt nicht, jedenfalls das neue Modell. Unter Windows klappt die Karte aber nicht in der Konsole.
 
Windows XP kennt kein DOS, deshalb wird das nicht funktionieren. Der DOS-Modus geht nur maximal bis Windows ME. Ich hab das gleiche Problem für ein Gerät, welches am COM-Port angeschlossen wird und nur im DOS-Modus arbeitet. Habe alles probiert, das geht nur mit den DOS-basierten Windowsversionen, es muss aber auch Windows gestartet sein.
 
"Echtes DOS" läuft mit 8 Bit. Was gemeint ist, ist wohl die Kommandozeile bzw der Kommandozeileninterpreter unter Windows XP "CMD", der mit 16 Bit läuft.
Das ist aber ein himmelweiter Unterschied zu echtem DOS, denn dieses kennt keine Treiberarchitektur, wie sie Windows bereit stellt und kann auch auf diese Win-Treiber nicht zugreifen. Unter Umständen können umgebogene COM-Treiber genutzt werden, je nach Unterstützung der jeweiligen Treiber. Ist es hingegen ein echtes DOS-Programm, dann hat es seine eigenen Treiber für eine spezielle Schnittstelle (hier eine spezielle ISDN-Karte) an Board und diese kann nict mal eben auf eine andere Hardware aufgesetzt werden. Mal eben austauschbar ist die Hardware und die Treiber bei einem solchen Projekt jedenfalls nicht.

Also kann man imo diese Fragen des TE nicht so pauschal beantworten.
 
Novize schrieb:
"Echtes DOS" läuft mit 8 Bit.
Du verwechselst da was. Auch das "echte DOS" (z.B. MS-DOS 6.22 - so ziemlich das letzte seiner Art) war ein 16-Bit-System. Die ersten PCs hatten alledings nur einen 8-Bit-Datenbus, der Prozessor (Intel 8088) rechnete aber intern 16-bittig (und konnte gerade mal 1MByte adressieren).

Novize schrieb:
Was gemeint ist, ist wohl die Kommandozeile bzw der Kommandozeileninterpreter ...
Eher nicht. Das o.a. Programm ist eine Konsolen-Anwendung (ohne GUI - wie z.B. auch telnet oder ftp - die kann ich per "Start" - "Ausführen" laufen lassen und bedienen - da läuft kein CMD oben drüber) und benutzt / braucht halt einen CAPI-Treiber (und CAPI ist CAPI) passend zu irgendeiner (ISDN)-Hardware.

G., -#####o:
 
Es gab mal CFOS/CAPI für DOS, aber beim Suchen sind mir nur Seiten von vor 2001 untergekommen. Ob man das heute noch zum Laufen kriegt?!?
 
Eher nicht. Das o.a. Programm ist eine Konsolen-Anwendung (ohne GUI - wie z.B. auch telnet oder ftp - die kann ich per "Start" - "Ausführen" laufen lassen und bedienen - da läuft kein CMD oben drüber) und benutzt / braucht halt einen CAPI-Treiber (und CAPI ist CAPI) passend zu irgendeiner (ISDN)-Hardware.
Vermutlich wird es doch eine echte DOS-Anwendung sein, denn unter den alten Windows-Versionen waren noch hardwaremäßige Direktzugriffe möglich, also direkt im Speicher lesen und schreiben. Und bei den DOS-Treibern war das gang und gäbe.
 
sven@mainz schrieb:
Solange Chris78 nicht darlegt, für welche Betriebssystem-Umgebung ("echtes" MS-DOS, Win3.xx, Win95/98, ...) sein Programm ursprünglich ausgelegt war, bleibt alles Spekulation.

G., -#####o:
 
ursprünglich lief es mal unter DOS, es ist ein reines Dosprogramm, geschrieben mit Dbase clipper. Zuletzt unter windows 98. Denn man kann einen Dostreiber noch in win 98 einschleusen der eigentlich nur für DOS lauffähig ist. Denn bis WIN ME war ein MS Dos noch als Unterbau in Windows integriert. Das Problem ist folgendes. Nach Umstellung von DOS auf den NT Modus (Ich nenne es einfach mal so) gab keinen direkten Zugriff mehr auf die Hardware. Alles was mit Hardware zu tun hat, läuft nun über den Kernel und muss dort Virtuell mit einem Treiber angesprochen werden. Gerade alte Schnittstellen, wie die gut alte LPT z.B. verlangen dann einiges an Rechnleistrung ab, wenn man sie benutzt. Nun, habe ich gehört, gibt es ISDN Karten die einen Virtuellen Gerätetreiber für die Konsole zur verfügung stellt. Die meißten können das nicht.
 
Du verwechselst da was. Auch das "echte DOS" (z.B. MS-DOS 6.22 - so ziemlich das letzte seiner Art) war ein 16-Bit-System.
Sorry, stimmt, ist ja alles für den 8086 und aufwärts gewesen...
Irgendwie hatte ich das verwechselt mit meinen ersten Gehversuchen auf Assemblerebene mit dem Z80 und Z8080... denn das war noch reinrassiger 8-Bit-Code :mrgreen:
braucht halt einen CAPI-Treiber (und CAPI ist CAPI)
Nicht ganz: die CAPI-Schnittstelle ist nur die genormte treiberübergreifende Kommando-Schnittstelle zu den Treibern der ISDN-Karte, die darunter liegende Treiberschicht ist für jede Karte unterschiedlich. Wie z.B. Open-GL: Das ist auch nur eine treiberübergreifende Schnittstelle zur 3D-Engine der Grafikkarte, nicht aber der Treiber selbst.
ursprünglich lief es mal unter DOS, es ist ein reines Dosprogramm, geschrieben mit Dbase clipper.
...
Nun, habe ich gehört, gibt es ISDN Karten die einen Virtuellen Gerätetreiber für die Konsole zur verfügung stellt. Die meißten können das nicht.
[Nostalgiemodus]
Clipper - hach, waren das noch Zeiten - träum
[/Nostalgiemodus]

Dieser virtuelle Treiber ist aber nur vorhanden für Konsolenanwendungen, also Windows-Programme ohne Fensterverwaltung. Nicht jedoch für echte DOS-Programme, wie ich oben schon vermutet habe. Das geht unter Win XP nicht mehr, weil Du nicht mehr auf die Hardware zugreifen darfst, wie es echte DOS-Programme machen mussten. Daher hast Du ja auch kein echtes DOS mehr unter XP und aufwärts sondern nur noch den Kommandozeileninterpreter "CMD".
 
Novize schrieb:
... die CAPI-Schnittstelle ist nur die genormte treiberübergreifende Kommando-Schnittstelle ...
Genau dieser Schnittstelle bedient sich die Applikation - mehr braucht sie nicht. Was sich "darunter" verbirgt, wie das umgegesetzt ist, ist der Applikation egal - das ist der Sinn und Zweck eines Treibers.

G., -#####o:
 
Der Windows-Applikation ist das egal, richtig, denn diese sollten systemkonform diese Schnittstelle nutzen, um nicht an nur einen speziellen Treiber gebunden zu sein.
ABER: DOS-Applikationen kennen genau diese Schnittstellen nicht, diese sind auf binär verlinkte Treiber angewiesen, die dann direkt die Hardware ansprechen, was ja seit XP nur noch echten Treibern vorbehalten ist. Genau auf diese Treiber setzen ja dann in der höheren Schicht die Schnittstellen auf, um darüber alle noch eine Schicht höher liegende Programme bedienen zu können. Diese Architektur ist zwingend einzuhalten.
Bis unter Win 98/SE konnte man ja auch noch problemlos Treiber für eigene Schnittstellenkarten schreiben, ohne einen speziellen Treiber dafür im System geladen zu haben. Ich habe noch allerbestens Schrittmotorsteuerungen für Do-It-Yourself-Plotter im Hinterkopf, die seit XP ihr Leben ausgehaucht haben und damit im Schrott gelandet sind.
Das o.a. Programm ist eine Konsolen-Anwendung (ohne GUI - wie z.B. auch telnet oder ftp)
Genau das ist es eben nicht. Und daher geht es nicht um diese Windows-Struktur und -Möglichkeiten, da ja ja noch ein waschechtes DOS-Programm, das kennt keine Windows-Schnittstellen, das kennt nur binäre (ISDN-) Treiber-Module, die dann direkt die ISDN-Karten-Hardware einer speziellen Karte ansprechen auf Speicher- IO- und Interruptebene. Das es unter Win 98 noch lief, lag einzig und alleine daran, dass dieses Win auf MS-Dos aufsetzt und dadurch auch noch auf dieser MS-DOS-Ebene echte Hardwarezugriffe möglich waren.
Darauf sollten wir uns hier konzentrieren. ;)

Also lautet die Frage an den TE:
Was genau ist das für eine ISDN-Karte, die dort aktuell zum Einsatz kommt?
Welche Optionen hast Du zur Programmausführung? Welche Probleme hast Du aktuell?
Geht der PC nicht mehr, willst Du einfach das System "modernisieren"?

@wincom:; Ich wüsste nicht, wie ein Win-32-Bit-Treiber einem echten MS-DOS-Programm einen hardwaremäßigen Treiberunterbau emulieren kann...
 
Der PC läuft noch soweit. Ich möchte ihn gerne gegen eine XP Maschine austauschen. Der PC ist mittlerweile 12 Jahre alt und ich denke es wird zeit führ ihn in Rente zu gehen. Aber wenn es Hart auf Hart kommen würde, müsste ich den PC mit Win 98 belassen bzw. einen PC suchen der noch mit Win 98 lauffähig ist. Leider soll mit dem PCauch ganz normal gearbeitet werden mit Software die nicht mehr mit WIn 98 kann...
 
Irgendeinen Tod musst Du nun mal sterben
- Entweder den (neuen) PC mit dem musealen Betriebssystem ausstatten und hoffen, dass das alte DOS-Programm ausreichend läuft und auf die neuen Programme verzichten
- Oder das alte Clipper-Programm durch ein neues Windows-Programm ersetzen...

Alternativ: Nutze 2 PCs für die unterschiedlichen Anforderungen.
Per Bootloader umschaltbares Betriebssystem wird wohl nicht funktionieren mangels paralleler Nutzungsmöglichkeit, eine VM wird die alte ISDN-Schnittstelle nicht auf Hardwareebene emulieren können - mir zumindest ist so etwas nicht bekannt.

Edit: Google und lies Dich mal schlau bez. VMWare und VMDirectpath - das kostet eine Stange Geld, sollte aber Dein Problem erschlagen. Fraglich ist da nur, ist es Dir das wert?
 
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