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WLAN Geschwindigkeit

Dieses Thema im Forum "FRITZ!Box Fon WLAN: Diskussion zum Funknetzwerk" wurde erstellt von aldi, 12 Dez. 2004.

  1. aldi

    aldi Neuer User

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    Hallo,

    vielleicht hat jemand ein ähnliches Problem. Meine neu erstandenen USB WLAN Sticks (Edimax) können den 802.11g Standard (also theoretische 54MBit). Egal welche Einstellungen ich nun bei der FritzBox Fon Wlan mache sinkt die Geschwindigkeit immer von anfänglichen 54MBit auf 11, obwohl Signalstärke "hervorragend" ist.
    Ich habe WPA aktiviert und 802.11b als Standard "ausgesperrt". Per FTP bekomme ich wahnsinnige Übertragungsraten von ca. 300k von einem Rechner des lokalen Netzes zum anderen. Das kann es doch irgendwie nicht sein, oder?

    Schon mal vielen Dank für Eure Bemühungen!

    Grüße,
    ALDI
     
  2. traxanos

    traxanos Mitglied

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    Jo das Problem habe ich auch. WLAN ist Müll. Ich habe ein Notebook das ich neben meine AP-Antenne halte und hab änhliche Raten.
     
  3. otaku42

    otaku42 Admin-Team

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    @traxanos: Kannst Du diese Aussage noch ein bisschen konkretisieren? "WLAN ist Muell" ist wenig hilfreich... und ich kann Dir bestaetigen, dass WLAN allgemein kein Muell ist. Ausnahmen moegen die Regel bestaetigen, dann muesste es aber eher "Geraet xyz ist Muell" heissen. Eventuell sind aber auch einfach nur Deine Erwartungen unrealistisch.
     
  4. Odysseus

    Odysseus Aktives Mitglied

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    @traxanos:
    Ich bin zufrieden damit. Vorallem, wenn ich mir überlege, dass ich schon in den höchsten Sphären war, als ich früher 10 MBit durch ein Coax-Kabel geschoben habe. Jetzt geht durch die Luft schon mehr.

    Aber es ist auch ncith abzustreiten, dass Kabel lare Vorteile haben, wie z.B. schneller, stabiler, sicherer, billiger....
    Aber manchmal zählt das hald weniger als "keine Kabel verlegen müssen", "öffentliche Zugänge nutzen"....usw. also, warum hast du dich denn dafür entschieden, wenn "WLAN ist Müll" für dich der Fall ist?

    @aldi:
    Probier einfach mal folgende Maßnahmen:
    Verschlüsselung abschalten, bei Wirkung -> andere Verschlüsselung versuchen
    Anderen Standort wählen (für Box oder Stick oder beides)
    Evtl. Störfaktoren (Mikrowelle, Telefonbasisstation, Computermonitor...) etwas weiter von den Geräten entfernen.
    Anderes Endgerät probieren (WLAN-Karte von Nachbar leihen)

    Auf diese weise kannst du das Problem eingrenzen und dann melde dich nochmal.
     
  5. aldi

    aldi Neuer User

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    Schon versucht. Die Verschlüsselung (WEP64,WEP128,WPA, Unverschlüsselt) hat leider keinen Einfluss.

    Auch schon passiert. Selbst wenn ich die Box im Abstand von 10 cm zum Stick positioniere sinkt die Geschwindigkeit auf 11 MBit :-(

    Habe meine Telefonbasisstation (DECT) schon ausgeschaltet um zu schauen ob sich etwas ändert. War aber auch nicht der Fall. Dect funkt ja bekanntlich in einem ähnlichen Frequenzbereich wie WLAN. Mikrowelle steht ganz woanders und ein Monitor gibt es dort auch nicht (also bei der Fritzbox).

    Das habe ich noch nicht probiert. Habe nur diesen einen 54MBit Stick. Werde aber mal schauen ob es mit dem (alten) TOnline Router evtl geht, dann kann ich sicher sein dass es an der FritzBox liegt.

    Ach ja, die Kanäle habe ich auch schon alle durchprobiert, daran liegt es also auch nicht (hatte zuerst 6, aber da funkt ein Nachbar schon drauf rum, also habe ich 12 genommen, weil 6er Schritte).

    Hat sonst noch jemand eine Idee?
     
  6. otaku42

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    Wie aeussert sich denn das "Geschwindigkeit sinkt auf 11 MBit"? Wird das als Verbindungsgeschwindigkeit in irgendeinem Tool angezeigt, oder hast Du das in irgendeiner Form als tatsaechlichen Durchsatz ermittelt?

    Nein. WLANs arbeiten bei 2.4 GHz (11b/g) oder zwischen 5 und 6 GHz (11a/h). DECT arbeitet bei 1.9 GHz. Zwischen DECT und 11b/g liegen also flockige 500 MHz - das ist alles andere als "aehnlich" :)
    Ein vernuenftiges DECT-Telefon sollte keinen negativen Einfluss auf ein WLAN haben.
     
  7. aldi

    aldi Neuer User

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    Im Stauts der LAN Verbindung (bei Windows XP durch Doppelklick auf die zwei blinkenden Monitore in der Taskleiste steht die aktuelle Geschwindigkeit. Erkennen kann ich die Geschwindigkeit mit einem FTP Programm mit dem ich eine große Datei von einem internen FTP Server ziehe (siehe Eröffnungs-Posting)

    Das mit dem DECT hatte ich mal irgendwo aufgeschnappt. Ich kann also die Telefonstation wieder zur Fritzbox stellen, ja?
     
  8. otaku42

    otaku42 Admin-Team

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    Sorry, hatte ich uebersehen. 300k sind selbst fuer 11 Mbit-WLANs eine miese Uebertragungsrate. Kannst Du die Geschwindigkeit bei der FBF auf eine bestimmte Rate fest einstellen? Wenn ja, dann mach das mal.

    Wie weit sind denn waehrend den Tests USB-Stick und FBF voneinander entfernt?

    Ja, das ist eine "urban legend", die man getrost als Maerchen abtun kann.

    Ja.
     
  9. Odysseus

    Odysseus Aktives Mitglied

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    Mhh, dann bin ich momentan etwas ratlos.
    Aber was ich noch sagen kann, mehrere Sender, egal ob "ähnlich" oder nicht, sollten nicht zu Dicht aneinander stehen. Auch ist ein gewisser Mindestabstand Seder zu Empfänger einzuhalten. Jedoch sind dies dehnbare Begriffe - d.h. wenn deine Basis 30 cm weit von deinem AP entfernt ist, dann sollte das reichen. Als Mindestabstand sollten 1 m oder mehr auch ausreichend sein.

    Wenn du natürlich auch noch ein CB oder Amateurfunkgerät in der Nähe hast, solltest du doch etwas größere Abstände einhalten.

    Was ich also sagen wollte ist: "Ach, stell ich die Basis von meinem Telefon auf den AP, da ist gerade so schön Platz" wäre eher ungünstig <g>

    [EDIT]
    Hast du schon überprüft ob alle Antennen ordentlich verschraubt sind?
     
  10. otaku42

    otaku42 Admin-Team

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    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, es sei denn, die Geraete senden im gleichen Frequenzbereich (wobei dann ganz andere Probleme auftreten) oder aber haben eine grottenschlechte Oberwellendaempfung.

    Zwischen WLAN-Clients und AP sollte aber ein gewisser Mindestabstand eingehalten werden (deswegen meine Frage nach dem Abstand in meinem letzten Posting). Sonst kann es passieren, dass die Stationen sich gegenseitig ihre Empfaenger dermassen dichtmachen, dass nichts mehr geht.

    (@aldi: Mir faellt noch eine andere potentielle Stoerquelle ein: gibts in der Wohnung eventuell eine drahtlose Videouebertragung? Solche Dinger laufen oft bei 2.4 GHz und muellen gerne den kompletten Frequenzbereich zu.)

    Nur, wenn das DECT-Telefon bzw. die Basis nichts taugt. Ansonsten sollte es keine Probleme geben.
     
  11. Odysseus

    Odysseus Aktives Mitglied

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    In der Theorie ist das richtig, aber deine Aussage "Nur wenn ... nichts taugt" ist etwas zu allgemein gehalten. Denn nichts lässt sich in der Praxis so gut bauen, dass es sich wie in der Theorie verhält. Das heißt also auch, dass es immer Störungen geben wird - die sich natürlich mit kleinem Abstand beheben lassen.

    Einfacher Versuch: Stelle dich mal neben einen CB-Funker, der auf einem Kanal gerade sendet. Dann versuche mal, zu verstehen, was dein Spetzl dir auf einem anderen Kanal sendent sagt.
    Dieser Effekt, denn du dann feststellen wirst, exestiert in abgeschwächter Forum auch bei Frequenzbändern, die weiter auseinander liegen.

    Der Grund dafür ist einfach eine Kostenfrage:
    Extrem schmalbandige Frequenzfilter sind teuer und aufwändig zu konstruieren, also wird bei der Herstellung immer eine Kosten-Nutzen-Rechnung angestellt. Man nimmt also ein gewisses Maß von "...taugt nichts" in Kauf.

    Nachtrag: Ich betreibe selbst eine Basisstation von meinem Gigaset mit einem Abstand von 25 cm zu meinem Gigaset WLan-Router. Ohne Probleme.

    Und wir machen das ganze ja um den Fehler zu finden, also muss man ja auch diese Möglichkeit in Betracht ziehen.
     
  12. aldi

    aldi Neuer User

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    Erstmal vielen Dank für Eure Mühe!
    Das mit dem direkt neben der Fritzbox war auch nur testweise, ansonsten ist die Box ca. 3m zum Laptop bzw 5m zum Dekstop Rechner entfernt. Ausserdem bin ich weder Amateurfunker (WLan mal abgesehen ;-) und habe auch kein Videoübertragungsset.
    In einem anderen Forum habe ich mal gelesen dass der G Standard zwar wohl definiert sei, es aber trotzdem bei Hardware unterschiedlicher Hersteller ab und zu zu Problemen kommen kann. Werde deswegen nachher (wenn ich zuhause bin) mal den anderen WLAN Router testen.
     
  13. otaku42

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    Der Effekt ist mir wohl bekannt (ich war einige Jahre aktiver CB-Funker). Du darfst aber nicht vergessen, dass zwischen zwei CB-Kanaelen ein deutlich geringerer Abstand ist als beispielsweise zwischen dem 27 MHz-CB und 2.4 GHz WLAN, oder auch nur DECT<->WLAN.

    Was nicht heissen soll, dass es keine negativen Effekte in dieser Richtung geben mag. In der Praxis habe ich sie bisher aber nicht in einer Art erlebt, die als Erklaerung fuer das hier beschriebene Phaenomen in Frage kommen koennte. Ich arbeite jetzt seit Anfang 2000 im WLAN-Bereich, kann also auf einen brauchbaren Erfahrungsschatz in diesem Gebiet zurueckgreifen :)
     
  14. otaku42

    otaku42 Admin-Team

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    Sag mal, kannst Du zufaellig ermitteln, welcher Chipsatz im USB-Stick laeuft? Wenn es ein Atheros-Chipsatz ist, dann koennte das ein Problem des USB-Sticks sein. In #madwifi auf freenode hat jemand gerade ein ziemlich aehnliches Problem beschrieben.
     
  15. aldi

    aldi Neuer User

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    Also auf Anhieb habe ich nichts gefunden...
    Die Herstellerseite des USB Sticks ist folgende:
    http://www.edimax.com.tw/html/english/products/EW-7317Ug.htm
     
  16. traxanos

    traxanos Mitglied

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    Ich habe WLAN in mehren Gebäuden installiert. Zum Teil funkionierte es auch. Ich selbst verwendet WLAN auch, dennoch ist WLAN meiner Meinung nach Müll. Es lässt sich stark beeinflussen von sachen wie Handy, Microwlle, Elektroherd, normale Wände etc etc... (was ja auch bewisen ist)! Egal wo es WLAN gibt, ich höre nur das es Probleme gibt. Okay es mag sein, dass ich die meine Anforderung etwas zu hoch schraube, aber wenn 54 Mbit draufsteht dann will ich 54Mbit haben. und nicht 46Mbit und das nur weil ich 20 cm von der Anntenne entfernt bin.
     
  17. aldi

    aldi Neuer User

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    So, der Telekom WLAN Router ist wieder angeschlossen und mit dem funktioniert alles wunderbar. 54 MBit und auch vernünftige Übertragungsraten.
    Nur kann ich mit dem nich VoIP machen :-( So ein Sch****
     
  18. otaku42

    otaku42 Admin-Team

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    Daraus geht es auch nicht genauer hervor, aber es waere durchaus denkbar, dass das Teil auf dem AR5005UG von Atheros basiert. Bei Atheros steht Edimax allerdings nicht auf der Liste der "Kunden" - was nicht unbedingt etwas heissen muss. Frag' doch einfach mal per E-Mail bei Edimax an.
     
  19. otaku42

    otaku42 Admin-Team

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    Sorry, aber angesichts der nachfolgenden Aussagen bezweifle ich das. WLAN-Technologie ist sicherlich kein Wundermittel und hat auch seine Grenzen. Wenn man diese aber kennt und beruecksichtigt, sind WLANs eine prima Sache.

    Aha, sind das Praxiserfahrungen? Beeinflussung durch Handies oder Elektroherd waeren mir neu. Handies arbeiten hierzulande in gaenzlich anderen Frequenzbereichen, und wenn ein Elektroherd Stoerungen bei 2.4 GHz (oder noch schlimmer: 5 GHz) schmeisst, wuerde ich das Ding schleunigst austauschen.

    Stoerungen kommen ueblicherweise von Anwendungen, die im gleichen Frequenzbereich arbeiten. Denen kann man aber in aller Regel durch einen Kanalwechsel problemlos ausweichen.

    Daempfung durch Waende, Decken, etc. ist vollkommen normal, das sind nunmal Mikrowellen. Das ist schlichtweg ein physikalisches Problem und kein Problem der Anwendung WLAN.

    Um diese Erfahrung einordnen zu koennen, muesste man nun noch wissen, mit welchem Equipment sie gesammelt wurden. Billiges Equipment und schlechte Beratung (sofern sie ueberhaupt erfolgt), gepaart mit mangelndem Fachwissen bei denjenigen, die die Komponenten in Betrieb nehmen sind die besten Zutaten, um zu solchen Erfahrungswerten zu kommen. You get what you pay for.

    Die angegebenen Geschwindigkeiten sind Bruttoangaben! Von 54 MBit bleiben in der Praxis unter optimalen Bedingungen um die 30 Mbit netto uebrig. Das aber als Beleg fuer Deine Theorie zu sehen, zeugt aber schon von dem nicht vorhandenen Fachwissen. Schau Dir einfach mal an, welcher Aufwand getrieben werden muss, um eine Ethernet-typische Kommunikation per Funk sicherzustellen (inkl. halbwegs gesicherter Datenuebertragung). Dann wird Dir vermutlich auch aufgehen, dass die in der Praxis erreichbaren 50% "Ausbeute" gar nicht so schlecht sind, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat.
     
  20. Odysseus

    Odysseus Aktives Mitglied

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    Otaku, ich würd mich garnicht aufregen :)
    Lächeln und nicken.... <fg>