[Info] FRITZ!Box 7270 V2/3 Labor-Firmware xx.05.09-22094 vom 10.04.2012

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Wenn da auf dem Dorf noch alles Freiland hängt, hat das mit dem Geld zu tun. Da Stört die Mittelwelle schon, aber ich bleibe dabei, da musst schon in der Nähe eines MW-Senders wohnen, das da das Nutzsignal von DSL von Deutschlandfunk gestört wird. Da hast du selbst in wenigen Kilometern entfernung nur noch wenige µ-Volt Spannungsaufschlag an Einkoppelung. Das muss DSL verdauen können.

Bei uns, ebenfalls Freileitung (147m Verzweigerkabel), kann man gut die unterschiedlichen Frequenzen der MW-Sender ausmachen.:)
 

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Hallo rabbe,

wo wohnst Du denn? Dein Frequenzspektrum ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht durch MW-Rundfunksender derart 'zerfranst'. Das sieht viel mehr wie Eigeninterferenzen auf der Leitung aus, was häufig an von der VSt weit entfernten Teilnehmeranschlüssen zu beobachten ist und weitgehend auf die wie im oben angeführten Beitrag nicht HF-tauglichen Bauelemente zurückzuführen ist. Ein MW-Rundfunksender hat eine Kanal-Bandbreite von 9 kHz. Von den wenigen, die in Europa noch in der Luft sind, sind die meisten 'Solid-State' mit Stromspartechnik, weil das die Hauptkosten der LW/MW/KW ausmacht. D.h., es wird bei Modulation - also Signalübertragung auf dem Träger nach dem AM-Verfahren - der Träger selbst bis auf 3% seiner nominalen Leistung herabgeregelt und Energie fast nur in den Seitenbändern +/-4,5 kHz um den Träger übertragen. Das sieht man in unmittelbarer Nähe (bis etwa 30km) eines Großsenders (ab etwa 100kW) im DSL-Spektrum als 'sauber' ausgestanzte 2 Träger, rundherum ist dann alles 'ordentlich' belegt. Bei auf dem Land häufig verwendeten Freileitungsinstallationen kann es zusätzlich noch zu Resonanzeffekten kommen, d.h. das 'Leitungskonstrukt' - bestehend aus allen Komponenten bis hin zu den APL - kann unter bestimmten Umständen einen resonanten Schwingkreis bilden, was ebenfalls zu o. beschriebenen Effekten führen kann. Insofern ist also Vorsicht bei der Bewertung angebracht.
 
Der Thread zur neuen FW ist hier.
 
Um mal zu verdeutlichen wie stark Auswirkungen von Mittelwelle sind, habe ich 2 Spektren im Anhang. Einmal nachts und einmal von jetzt um 18 Uhr.
Auch an Anschlüssen, die hier im Ort rein unterirdisch versorgt sind, habe ich solche "Franzen" gesehen, nur nicht so ausgeprägt wie bei mir.

Sehr schön zu sehen ist, dass im unteren Frequenbereich locker 2 Bit mehr pro Träger moduliert werden können, bei annährend gleichem SNR.
 

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