Lastverteilung und getrennte/gemeinsame Netze

DarkTower

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Guten Abend zusammen,
vermutlich ist meine Frage nicht neu aber ich komem bishern icht weiter, vielleicht suche ich aber auch mit den falschen Worten :(

Ich Suche einen Weg ohne (allzu) teuere Hardware folgendes Problem zu bewältigen:

Glasfaseranschluss 1 mit 100Mbit in Haus A
Glasfaseranschluss 2 mit 1Gbit in Haus B
Beide Häuser mit 1Gbit Glasfaserleitung (medienkonverter zu Kupfer) verbunden
Haus A nutz zur Zeit als "Proof of Concept" mit einigen Geräten die Banbreite von Haus B mit. (Fritzbox als Router dazwischen und diese dann manuell als Gateway eingetragen)
Haus A hat ein komplexeres über Jahre gewachsenes Netzwerk mit vielen (zur Zeit knapp 100) Geräten und sowohl festen (für einige Anwendungen nötig) als per DHCP vergebenen IP's
Haus B hat eine Fritzbox und soll in Zukunft auf ca. 20 Geräte kommen

Nun soll Haus A die größere Bandbreite von Haus B nur bei Bedarf mit nutzen d.h. wenn die 100Mbit nicht mehr reichen. Die Geräte von B sollen aber nach Möglichkeit Priorität haben.
Dazu kommt das sowohl bei Haus A als auch bei Haus B ein DHCP benötigt werden.
Später soll man von B aus auch bei A auf Kameras oder andere IoT-Geräte zugreifen können, umgekehrt nicht.

Kann ich beide Netze im selben IP Bereich betreiben, bzw eine "DHCP Schranke" dazwischen bauen ?
Muss ich mir da eine Linuxkiste zwischenbasteln ? Oder irgendwas anderes wie DDWRT ?
Ich bin leider nur bedingt im Thema und bin mir zur Zeit nichtmal sicher ob das was ich mir da ausgedacht habe überhaupt realisierbar ist.

Falls jemand eine Idee oder Lösung hat würde ich mich sehr freuen!

Falls nicht: Danke an alle, die sich die Mühe gemacht haben, mein Kauderwelsch zu verstehen :)
 
Evt. wäre es sinnvoller einen Dual WAN Router zu verwenden, der einfach alles, von allen auf beide Leitungen verteilt.

Besonders wenn Medienconverter hast, hast es sehr einfach zwischen zwei LAN Ports zu routen, ohne dass da noch DSL Modems brauchst oder so.

Eine FB könntest dann verkaufen oder als IP Client einrichten und WLAN und Telefonie machen lassen.
 
In Anbetracht des Unterschieds, 100 Mbit zu 1000 Mbit, würde ich auf (zufällige) Lastverteilung verzichten und alles, was zeitweise Bandbreiten >100 Mbit gebrauchen kann, über B schicken. A dann z.B. nur für Telefonie, Überwachungsvideos oder als Backup. Bei Lastverteilung kann es passieren, dass ausgerechnet ein größerer Download auf der kleineren Leitung landet. Außerdem wird Lastverteilung mit IPv6 nicht mehr so wie heute möglich sein.
 
Hallo an alle Leser und Danke an HabNeFritzbox und erik für die schnellen Antworten. (so fix hatte ich das nicht erwartet :) )

@ HabNeFritzbox
Wenn ich das mit dem Dualwan richtig verstehe kommen da beide Glasfaseranschlüsse rein und der kümmert sic h um Lastverteilung usw ? Dann wäre für mich die Frage wie ich das Signal wieder zurück zum Jeweils anderen Haus bekomme ich hab ja nur eine Faser als Verbindung zwischen den Häusern, in die kann ich ja entweder mein das Internetsignal vom Provider einspeisen und zum andern Haus weiterschicken oder das Heimnetzwerk (oder hab ich einen Denkfehler?)

@ erik
Warum ändert sich das mit der Lastverteilung ? muss ich mir dadrum evtl schon keinen Kopf mehr machen weil bald eh all Geräte IPV6 können und dementsprechend die Lastverteilung ausfällt ?
 
Gemeint ist, dass Lastverteilung derzeit nach dem, was ich gelesen habe, nur mit IPv4 funktioniert. Welche Konsequenzen das hat, weiß ich auch nicht. Bei mir hat Lastverteilung zwischen DSL und LTE keinen Vorteil gebracht, weshalb ich dann lieber auf Backup umgeschaltet habe. Inzwischen ist der Router mit Lastverteilung außer Betrieb, Backup gibts dann nur manuell durch Kabel umstecken, der Stromverbrauch war mir zu hoch.
 
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