Falsche ausgehende Rufnummer

Auch nach fast vier Jahren hat sich an dem Verhalten nichts geändert, weil diese Funktion auch wie vorgesehen funktioniert. Die Funktionsweise stammt noch aus ISDN-Zeiten, als z.B Gewerbetreibende ihre Kundschaft nur mit der geschäftlichen Nummer zurückrufen wollen, wenn eingehende Anrufe wegen der besseren Erreichbarkeit auch am privaten Mobilteil klingeln. Ihre private Rufnummer wollen die auch für sich behalten.

Heutzutage haben auch Privatpersonen mehrere Rufnummern. Eben auch zwangsweise, weil sie mehrere Provider nutzen, aber nur auf einem eine Flatrate gebucht haben. Letztenendes lässt sich dieses nur mit Wahlregeln lösen, weil diese noch höher priorisiert sind, als Rufnummernzuweisung und Rückruffunktion.

Unabhängig davon ist es ja auch aus logischen Überlegungen nur sinnvoll, wenn einem Anrufer, der einen unter einer bestimmten Rufnummer nicht erreicht hat, auch diese, ihm bekannte, Rufnummer bei einem Rückruf signalisiert wird. Oder anders, wenn ich A angerufen habe, erwarte ich keinen Rückruf von X. Das Verhalten ist als keinesfalls fehlerhaft oder sogar falsch, sondern logisch und schon immer so (zumindest im professionellen Umfeld) und wurde von ISDN-Telefonen oder ISDN-TK-Anlagen mit Systemtelefonen so übernommen. Es ist für Privatanwender eben unerwartet, aber nicht anders konfigurierbar.

Gruß Telefonmännchen
 
Vielen Dank für deine Erläuterung. Beim Festlegen von Wahlregeln habe ich das Problem, dass dann meine für den Notfall aktivierte Ersatzverbindung nicht greifen würde. Wenn die Anwahl über einen Internettelefonie-Anbieter scheitert, wird der Gesprächsaufbau dann nicht mehr automatisch über eine andere Rufnummern aufgebaut. Derzeit hat die FritzBox auch das Problem, dass beim Aufbau einer Ersatzverbindung kein akustisches Signal mehr ertönt. Das habe ich bereits an AVM gemeldet.
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,914
Beiträge
2,304,935
Mitglieder
378,626
Neuestes Mitglied
0xFaB1