[Frage] 1&1DSL100 Verbindungstrennungen unabhängig von Zwangstrennung könnte es an der FB7490 liegen?

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Hallo,
ich habe letzte Woche mal meine FB7490 vom Strom nehmen müssen, weil ich u.a. einen neuen Switch angeschlossen habe und dafür mal die Netzteile alle ausstecken musste.
Seitdem habe ich immer so gegen 22:30Uhr einen Abbruch, letztens auch 10min später noch einen.

31.12.25 22:32:25
DSL antwortet nicht (Keine DSL-Synchronisierung).

31.12.25 22:32:29
Internetverbindung wurde getrennt.

31.12.25 22:34:56
DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit 99292/35793 kbit/s).

31.12.25 22:35:05
Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. IP-Adresse: 92.117.99.78, DNS-Server: 82.145.9.8 und 82.144.41.8, Gateway: 94.134.198.229, Breitband-PoP: ksl0001aihk001, LineID:1UND1.DEU.DTAG.3E19K


Die Zwangstrennung ist auf 3-4Uhr eingestellt, sonst habe ich an den Einstellungen der FB auch nichts geändert.
Ich habe das bei 1&1 gemeldet, die überwachen jetzt die Leitung, der Techniker, den ich bei 1&1 am Telefon hatte, meinte auch, dass es bei den gemieteten Telekom-Leitungen manchmal an der Stromversorgung der DSLAM liegt.
Ich habe mal die Grafiken mit den auffälligen Bitfehlerraten (vorher/nachher) angehängt.

Könnte das ggfs. auch an der FB liegen?
Dann würde ich mal die beiden FB7490 tauschen, die momentan als AP dient ist etwas neuer.

frohes Neujahr
Axel
 

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Was ist daraus geworden? Eine Zwangstrennung und auch deren Verschiebung geschieht lediglich auf Ebene PPPoE, nicht auf Ebene DSL. Kann sein, dass das Netzteil der FRITZ!Box am Sterben ist. Kann sein, dass die FRITZ!Box selbst im Sterben liegt. Kann aber auch sein, dass die Telekom Deutschland versucht, Deine Leitung höher zu synchronisieren, also ASSIA/DLM versuchen Dich wieder hochzustufen. Klappt nicht, und Du fällst wieder runter. Aber wenn es das ist, müsste sich das irgendwann eingepegelt haben.
 
1und1 hatte mir am nächsten Tag schon eine Mitteilung geschickt, dass das Problem behoben sei, woran es letztlich lag hat man nicht mitgeteilt. Da aber danach nochmal mal eine Trennung bei hoher Bitfehlerrate erfolgt ist habe ich das weiter beobachtet.
Da ich momentan allerdings im Ausland bin und gerade Dank dem Forum Probleme mit der Wireguard Verbindung zur Fritzbox lösen konnte, habe ich das vergessen.

Derzeit läuft es wohl und die Zwangstrennung ist zwischen 3 und 4 Uhr.
verbunden seit 09.01.2026, 03:02 Uhr, 1&1 Telecom GmbH, Geschwindigkeit des Internetzugangs (verfügbare Bitrate): ↓ 98,9 Mbit/s ↑ 36,6 Mbit/s
 
Schön. Aber nur zur Info: Jene Werte sind halt eine Drosselung, eigentlich müsstest Du dicke über 100 bzw. 40 haben.
 
In der Fritzbox ist nichts gedrosselt und die Leitung der Telekom hat noch nie mehr hergegeben, dass sind so 400m bis zum DSLAM aber die letzten Meter sind ein mehrfach geflicktes Kabel.
Beim Verfügbarkeitscheck war mir DSL 250 angeboten worden (Telekom und 1und1). Als ich dann bei 1und1 angerufen habe und wollte mich versichern, dass das geht haben die mich mit der Technik verbunden und die haben nachgemessen und mir mitgeteilt, dass die Angabe wohl auf einen fehlerhaften Dateneintrag zurückzuführen sei und die erreichten Werte das Maximum sind, was aus der Leitung rauszuholen wäre.
Haben die mir jetzt Märchen erzählt und wäre da grundsätzlich mehr möglich?
 
Bei dieser Entfernung zum DSLAM wirst Du wahrscheinlich max. eine 175er Leitung bekommen, anliegen werden eher weniger.
 
Haben die mir jetzt Märchen erzählt und wäre da grundsätzlich mehr möglich?
Nein, das war lediglich zur Information. FRITZ!Box und die Telekom versuchen schon das Beste herauszuholen. Aber weil Du gedrosselt bist, hattest Du (vermutlich) diese DSL-Synchronisationen. Oder anders formuliert: An einer gedrosselten Leitung würde ich mich über DSL-Synchronisationen nur bedingt wundern; irgendwann sollten sich beide trotzdem einpegeln.
 
Das kam bislang um Mittel mal alle zwei Jahre vor, manchmal hat 1und1 auch einen Techniker schicken müssen, der sich zuhause alles angeschaut hat um festzustellen, das die Installation in Ordnung ist und es an der Strecke zwischen DSLAM und Hauseinführung liegt. Danach haben die was auch immer gemacht und es lief ohne Fehler.

Gestern gegen 22:10Uhr wieder die Bitfehler und ein Abbruch. Wenn es heute wieder kommt, werde ich mich wieder melden müssen.

Irgendwo hatte ich auch gelesen, dass es manchmal an Schwankungen in der Stromversorgung des DSLAM liegt.
 
Die Aussage ist auch quatsch, die DSLAM haben einen Batteriepuffer dazwischen, um die Technik im Falle eines Stromausfalls geordnet herunterfahren zu können, um Defekte zu vermeiden.
 
müsste es dann nicht alle Teilnehmer beteffen?
Keine Ahnung, die unmittelbaren Nachbarn haben alle Götel Glasfaser und die gegenüberliegende Straßenseite wird von einem anderen DSLAM versorgt. Im größeren Radius habe ich da keine Umfragen gemacht, und bei Leuten die nach der Tagesschau ins Bett gehen fallen Unterbrechungen danach nicht so auf.
Die Aussage ist auch quatsch, die DSLAM haben einen Batteriepuffer dazwischen, um die Technik im Falle eines Stromausfalls geordnet herunterfahren zu können, um Defekte zu vermeiden.
Die Frage ist wie lange der Puffer hält, beim letzten mehrtägigen Internetausfall hatte ein Autofahrer auf der gegenüberliegenden Seite einen Stromverteiler der auch den DSLAM versorgt so geschickt umgenietet, dass die Kabel quasi ab Gehwegoberfläche abgeschert sind und die erstmal neue Kabel verlegen mussten weil der Rest zu kurz zum muffen war.
Irgendwann zwischenzeitlich war auch mal im heißen Sommer ein Ausfall wegen Überhitzung des Netzteils. Da war dann ein Techniker am fluchen, weil das Netzteil da irgendwie fest gebacken war und sich nicht so einfach austauschen lies. Danach bekam der DSLAM auch eine neue Abdeckung mit mehr Lüftungsöffnungen.
 
:-) deshalb warte ich auch noch auf einen etwas seriöserern Anbieter.
 
Vielleicht erlebst Du das aber auch nicht mehr...

Aber was mich wundert, warum lässt ein ISP Neukunden in bereits angeschlossenen Immobilien monatelang warten?
Warum gibt man strittige Forderungen zum Inkassobüro, welches dann den Dienst quittiert?
 
Vielleicht habe ich Glück und die gehen pleite und jemand übernimmt das Netz.

Die unterirdischen Bewertungen kann ich bestätigen, ich hatte zwar nichts dort bestellt, aber meine liebe Not, dass die nicht wie von ihnen angesprüht die Trasse statt im Gehweg quer durch unsere und unser Nachbarn Vorgärten und Einfahrten legt.
 
Für Glasfaser bei uns nur den, der Rest ist Kupfer von der Telekom, wo alle anderen sich aufschalten. Mehrere Anrufe in der Vergangenheit bei Telekom und 1&1 ergaben ein gewisses Desinteresse, bei Götel GF Anschlüsse zu mieten. 1&1 hatte anfangs noch Hoffnung gemacht und mich auf eine Interessentenliste gesetzt, da kam aber auch nichts mehr.
 
ergaben ein gewisses Desinteresse, bei Götel GF Anschlüsse zu mieten
Denen werden die Bewertungen auf google und trustpilot wohl nicht ganz entgangen sein. Es gibt auch Regionen, wo bereits vorhandene Glasfasernetze von anderen Anbietern "überbaut" werden. Das kommt aber nicht häufig vor.
 
Es gibt auch Regionen, wo bereits vorhandene Glasfasernetze von anderen Anbietern "überbaut" werden.
Wo denn?

Ich kenne das nur so, dass Goetel sich zu lange Zeit gelassen hat und dann noch vor Baubeginn jemand anders kam und Goetel es dann sein lassen hat.

Mehrere Anrufe in der Vergangenheit bei Telekom und 1&1 ergaben ein gewisses Desinteresse, bei Götel GF Anschlüsse zu mieten.
Das dürfte am Goetel Kundenservice liegen, denn die anderen sind viel schneller mit der Bereitstellung von neuen Anschlüssen, egal ob Hausanschlüsse oder Tarife.

Vielleicht habe ich Glück und die gehen pleite
Möglicherweise, die haben die Vermarktung und den Bau weitestgehend eingestellt und konzentrieren sich momentan auf die Fertigstellung der laufenden Vorhaben und um Kunden loswerden durch Preiserhöhungen
 
Es gibt dafür sogar eine "Monitoringstelle für Doppelausbau von Glasfasernetzen".
Häufig ist dann die DTAG daran beteiligt.
Die regionalen und kleineren Provider finden das meist nicht so super und es gibt dazu dann auch Berichte im meist regionalen Zeitungen.
 
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