Die schroffe Ablehnung von voipmove als Anbieter kann ich nicht so richtig nachvollziehen.
Ich nutze den Anbieter, und bei einem Zitat wie "
Wenn Billig-Anbieter ihre Server irgendwo stehen haben ist das so." bin ich etwas erstaunt, wie man den unter vielen Namen auftretenden Anbieter Dellmont damit meint, aber andere Anbieter (bspw. aus Tschechien) nicht.
Der Threadopener hat jedenfalls nach einer schlichten Lösung gefragt, und ich würde es weiterhin so vorschlagen:
1.) Einen ersten voipmove-Account, bei dem man 150 als Absendernummer im voipmove-Kundenmenü verifiziert.
2.) Einen zweiten voipmove-Account, bei dem man die andere Absendernummer im voipmove-Kundenmenü verifiziert.
3.) Diese beiden Accounts trägt man in der Fritzbox unter Telefonie > Eigene Rufnummern > Neue Rufnummer ein, die Daten dazu, die man dort eintragen muss, bekommt man
hier von voipmove. (Hinweis, was man bei der Rufnummer eintragen soll, unten!)
4.) Nun zu Telefonie > Telefoniegeräte, und dort kann man für jedes beliebige Gerät die Absendernummer auswählen.
Ein Hinweis zu den Rufnummern in der Fritzbox, und etwas Erläuterung:
- Nehmen wir mal an, deine Vorwahl ist (030) und deine drei Telefonnummern sind 150, 222 und 333.
- Bei den eigenen Rufnummern in der Fritzbox stehen also zu Beginn 030150, 030222 und 030333 drin, die du bei deinem Telefonanschlss der Praxis hast.
- In der Fritzbox empfehle ich dir, für die voipmove-Accounts bei Rufnummer einfach die Numer ohne Vorwahl ein, dadurch kann man sie später bei den Telefoniegeräten besser von der ursprünglichen Nummer unterscheiden.
- Bei Telefoniegeräten öffnest du also dein Gerät, und änderst bei Absendernummer von bisher "030150" auf "150", und weißt dadurch, das ist der voipmove-Account.
Das Nummer dynamisch setzen bei der Fritzbox, und dass du dadurch trotz Wahlregel die jeweilige Rufnummer deiner Behandler setzen kannst, obwohl alle Mobilfunkanrufe über die 150 gehen, und damit über einen definierten SIP-Outbound (ausgehenden Anruf) bei v2gsm -- irgendwie wäre das unverständlich. Die Fritzbox selbst kann nämlich nicht Rufnummern setzen und übertragen, die nicht bei der eigenen Rufnummer eingetragen sind.
Wenn ich das richtig lese, müsste ja
- dein ausgehender Anruf aus Behandlungszimmer 1 (Rufnummer 111)
- zu einem Mobilfunk über eine Wahlregel
- über die Rufnummer 150, eingetragen als SIP-Account in "Eigene Rufnummern" der Fritzbox,
- als Anruf rausgehen.
An exakt dieser Stelle gibt es zwei Varianten:
- den abgehenden Anruf bei dir an der Fritzbox rausgeben, und dort dann "Rufnummer aus Liste - setzt Endgerät dynamisch" mit dem SIP-Anruf rauszugeben,
und exakt das kann die Fritzbox nicht, die gibt die Nummer mit, die eingetragen ist bei dem Account und kann nichts 'angepasst setzen'
- oder der Anruf geht von der Fritzbox unangetastet zu v2gsm, und dort müsste ja dann noch im Rechenzentrum erkennbar sein, das war von Telefonapparat 111 oder 222, und dann je nach dieser Herkunft eine abgehende Rufnummer angepasst setzen,
das geht aus meiner Sicht nicht, weil diese Herkunft nicht von der Fritzbox bis zu v2gms gelangt.
Denkbar wäre, wenn v2gsm das kann, dann müsstest du mit in deiner Praxis auf Hardware-Endgeräten konfigurierten VoIP-Telefonen direkt mit v2gsm verbunden sein, dadurch könnte v2gsm diese Herkunft des Anrufs erkennen. Aber das ist dann echt eine Sache ohne die Fritzbox.
v2gsm ist ein interessanter Anbieter, für diese Option auch denkbar, aber nur mit regulären Rufnummern-Accounts. Und Trunk ist definitiv nichts, wo du gucken musst.
Wenn du da dich gerade einarbeitest und dann schon bei Trunk landest, einem Anlagen-Durchwahlanschluss, der im Rufnummernschema nichts mit deinen drei Rufnummern zu tun hat, dann klingt das für mich danach, dass du dich in das Thema einarbeitest. Und ich würde dir gerne eine sehr schlichte Lösung empfehlen.
Eine Präferenz für bestimmte Anbieter habe ich dabei gar nicht, nur eine sehr pragmatische Sortierung nach dem Leistungsangebot und dem Preis.
voipmove habe ich diesbezüglich selbst schon einer Praxis und einem Pizza-Lieferdienst empfohlen. Es sind auch nach drei Jahren keine Probleme bei der Rufnummernübertragung bekannt, das klappt wunderbar.
@altmann7 hat da was von Ungarn, ... und Deutschland genannt, und nein, die Nummer wurde bislang in Deutschland bei Anrufen in alle Netze (Festnetze und Mobilfunkanbieter) korrekt übertragen.
Vor allem der Pizza-Lieferdienst übrigens ist mit den 2.50 USD als Allnet-Flatrate sehr zufrieden. Und wenn voipmove mal Probleme machen würde, kann man ja immernoch den echten Telefonieanbieter nehmen, bei dem die Rufnummer ja in Wirklichkeit liegt.