14 Stockwerke und 4 * FB mit WDS??

xxMExx

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Wie ich mit 3 FBF ein relativ weitreichendes Netzwerk aufbaue, z.B.

DSL -> 1.FBF(konf. als Repeater, DHCP aus) -> 2. FBF (konf. als Basis, DHCP ein) -> 3. FBF (konf. als Repeater, DHCP aus)

habe ich inzwischen erfolgreich getestet.

Allerdings kommt jetzt der nächste an, will auch noch mitspielen. Eine Verbindung zur 3. FBF wäre noch möglich, allerdings nicht zur 2.

Wie bekomme ich die 4. jetzt ins Netz.

Kabel legen ist nicht möglich, also bleibt diese Lösung außerhalb der Diskussion.

Besten Dank
xxMExx
 
Moin,
ich schätze mit "Hausmitteln" wirst Du da nicht weiterkommen.
Ein Vorschlag mit allerdings erhöhtem Hardwareeinsatz wäre die Nutzung von zwei zusätzlichen Fritz!Boxen (oder auch anderer WLAN Komponenten).
Die eine schliesst Du per Kabel an eine der vorhandenen Boxen an und verbindest sie per WLAN mit der zweiten Box. Wenn Du es schaffst, die erste neue Box an Deine "DSL-Box" anzuschliessen (vielleicht unter Verwendung von Richtantennen), kannst Du dadurch evtl. sogar die Performance der gesamten Installation verbessern, weil nicht der gesamte Netzwerkverkehr über die WDS Strecke verteilt werden muss.
Grundsätzlich sollte diese Konstruktion aber auch funktionieren, wenn die die erste neue Box an Deine dritte bestehende FBF ankabelst. Aber das wird die Gesamtperformance sicher nicht verbessern.

EDIT: Ich gehe bei meinem Vorschlag davon aus, dass eine Verkabelung zumindest innerhalb einer Wohnung möglich ist. Ansonsten hätte ich keine schlaue Idee dazu.

Gruß
George
 
Zuletzt bearbeitet:
Sauber wäre hier der Einsatz von Geräten wie Lancom L-54 zum Aufbau eines WLAN Backbones und einzelner WLAN-Zonen in den Stockwerken bzw. optional auch kabelgebundene Anschlüsse dort.

--gandalf.
 
Man weiss ja jetzt leider zu wenig über die Anwendung, aber wenn das WLAN lediglich als "Backbone" dienen soll und Verkabelung zumindest innerhalb der Räume/Wohnungen/Büros möglich ist, könnte man auch eine komplette Gebäudeseite über senkrecht abstehende Aussenantennen an der Außenwand abdecken (direkt neben den Fenstern).

Damit könnte es sogar möglich sein, eine komplette Gebäudeseite mit einem einzigen Access Point abzudecken (wegen Sichtverbindung). Man muss aber bei jedem Client eine Aussenantenne mit Kabel montieren und mit dem Kabel durch die Wand oder durch's Fenster.

Das ganze liese sich über günstige 7-8 dB Stabantennen für je 20-30 Euro realisieren.

Das ist so die gängige Studentenwohnheimlösung. ;)
 
Nun, die Anwendung und die Art des Gebäudes klingt so etwas nach WLAN-Backbone und öffentliche Netze in den Stockwerken... ich kenne das in USA von alten Industriegebäuden, die keine sinnvolle Kabelverlegung zulassen und aufgrund der Tatsache, daß die Räume gemietet sind, auch keine größere Investition sinnvoll wäre. Dann werden kurzerhand per WLAN ein paar Stockwerke und Gebäude vernetzt.

--gandalf.
 
Wie wäre es alternativ zu WLAN mit dLAN oder vergleichbaren Powerline-Lösungen? Dann könntest Du über die vorhandene Stromverkabelung die Netzwerkverbindung in das nächste Stockwerk legen und dann die neue FBF mit "Zugang über LAN1" einbinden.


Gruß,
Wichard
 
dLAN wird von Stromzählern erheblich gestört. Gibt es einzelne Stromzähler auf den Stockwerken, so dürfte das ein Problem darstellen.

14 Stockwerke sind auch schon mind. 38 m vertikal, d.h. die Länge des Gesamtstromnetzes ist hier doch für dLAN recht groß... Hmm...

--gandalf.
 
Das Problem mit den PowerLine Adaptern ist gerade in Mehrfamilienhäusern häufig, dass jede Wohnung erstmal mit dem zentralen Verteiler im Keller verbunden ist. Und dort ist meistens Schluss mit der Übertragung.
Und bei 14 Stockwerken werde vermutlich auch die Entfernungen zu groß.
Ein Versuch ist es wert, aber man sollte sichergehen, dass man die Geräte nach einem erfolglosen Test auch wieder zurückgeben kann.

EDIT: Mist, zu spät. Aber immerhin ziemlich einheitlich... :)

Gruß
George
 
Danke für die Tips. Bei der ganzen Sache ist aber auch ein wenig sportlicher Ergeiz dabei.

Die Siemens SE 505 lies sich noch mehrfach Hubben und je nach Verbindungsentfernungen Kreuz und Quer mit einander über WDS verbinden. Spricht die Deklaration Master/Repeater war bei dem Konzept völlig unbekannt, sondern es wurden lediglich in der Konfig angegeben, ob jeder weitere zur Verfügung stehende Point sich mit "dieser" SE505 verbinden darf, oder nur bestimmte MAC Adressen.

Die Datenströme sind dann ebenfalls Kreuz und Quer durchs WDS geflossen bis sie schließlich den Ausgang (DSL, Server, oder sonstiges) gefunden haben.

Ähnliches muss doch bei der FB ebenfalls möglich sein. Zumindest meine Hoffnung ;-)

Wie gesagt, hat alles was mit sportlichen Ergeiz zu tun.

CU
xxMExx
 
Erreicht man dabei noch erträgliche Datenraten ?
 
detg schrieb:
Erreicht man dabei noch erträgliche Datenraten ?

Zum Netzwerkzocken reicht es völlig aus ;-). Und im Hochhaus über 14 Etagen erspart es dir das Rechnerschleppen :-). Kann es nur vermuten, aber ich glaube, die Ströme werden nach einiger Zeit gezielt gesteuert und nicht quer durchs ganze Netz gleitet. Wie gesagt, reine Vermutung.

CU
xxMExx
 
Sportlicher Ehrgeiz vs. saubere Lösung? ;-)

Was spricht denn gegen einen sauberen WLAN-Backbone mit AP für die Stockwerksbereiche? (siehe oben)

--gandalf.
 
gandalf94305 schrieb:
Was spricht denn gegen einen sauberen WLAN-Backbone mit AP für die Stockwerksbereiche? (siehe oben)

Eigentlich nichts, bis auf die Anschaffungskosten ;-)

internet schrieb:
Der Lancom L-54 dual Wireless ist ab sofort verfügbar. Inklusive Mehrwertsteuer in Deutschland kostet der Access-Point 579,- Euro. ...

Zumal die FB vorhanden ist. Danke für eure Ideen. Werde heute mal die WLAN.CFG mit dem FB-Editor bearbeiten und schauen was passiert, wenn man ein wenig mit den Parameter:

Code:
        WDS_enabled = no; <- WDS an/aus
        WDS_hop = 0; <- Master (0)/Repeater(1)
        WDS_mac_master = 00:00:00:00:00:00; <- Kontaktstation
        WDS_mac_slave0 = 00:00:00:00:00:00; <- Kontaktstation
        WDS_mac_slave1 = 00:00:00:00:00:00;
        WDS_mac_slave2 = 00:00:00:00:00:00;
        WDS_mac_slave3 = 00:00:00:00:00:00;
        WDS_encryption = 3; <- Verschlüsselung 1=WEP, 2=???, 3=WPA2

rumspielt. Vielleicht werden WDS_mac_master und WDS_mac_slave0 trotz WDS_hop=1 ja gleichzeitig genutzt.

Werde Bescheid geben.

CU
xxMExx
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier erstmal der Kommentar von AV

Sehr geehrter Herr,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Das von Ihnen gewünschte Szenario kann mit der FRITZ!Box nicht umgesetzt werden, da die FRITZ!Box bei einer WDS-Verbindung nur die Anmeldung mehrere Repeater an derselben Basis, nicht jedoch die Anmeldung eines weiteren Repeaters an einem Repeater erlaubt.

Ich habe Ihre Anfrage daher als Verbesserungsvorschlag an den zuständigen Produktmanager in unserem Haus weitergeleitet. Ob und ggf. wann eine Umsetzung erfolgen wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt Allerdings noch nicht fest.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin

(AVM Support)

Kommt mir irgendwie bekannt vor, die Antwort, aber mal abwarten. bis zur Version 29.99.99 sind ja noch ein paar Tage Zeit :-)

CU
xxMExx
 
Genau, und das möglichst ohne Erfahrung. Da kannst Du gleich einen alten Drahtkleiderbügel nehmen. ;)
 
Hallo xxMExx,
ich moechte eine aehnliche sache aufbauen, allerdings ueber mehrere haeuser und will mir natuerlich hardware sparen, deswegen wuerden mich deine erfahrungen mit deinem problem brennend intressieren.

Gruss Matthias
 
Wie AVM im Schreiben mitgeteilt hatte, funktioniert leider nur eine Basis mit max 4 Repeater. Die Basis muss auch noch die sein, die den DSL Anschluss hat. Also kann ein Stern nur ausgehend vom Mittelpunkt mit AVM aufgebaut werden.

Letztendlich haben wir uns mit einem Backbone auf Basis der Siemens SE505 beholfen. Bei der ist es möglich ein komplettes Netz aufzubauen und auch eine Station als Relay zu benutzen.

Am "Backbone" selber ist dann noch 2 * eine AVM im ATA Modus dran gehangen, damit die VoIP Funktion der FON WLAN genutzt werden kann.

Je nachdem wie weit die Stationen von einander getrennt sind, bleibt dann noch zusätzlich der Umbau der Boxen mit stäkeren Antennen (auch geschehen an 2 SE505).

CU
xxMExx
 
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