1und1 DSL gleichzeitig T-DSL

linuxstevie

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Hallo zusammen,

ich wollte euch mal von einem Fall aus der Nachbarschaft von mir berichten.
Folgendes zu Situation.

Mein Nachbar hat seit gut 2 Monaten Probleme mit 1und1 und DSL. Leitung bricht immer zusammen keine Syncrosation usw.
Der Grund hiefür war die Leitungslänge zur Vermittlungsstelle.
Nun hatte der Nachbar aber das Glück das die T-Com ein neues Outdoor DSLAM bei ihm vor die Tür gesetzt hat.
Nun sollte man ja meinen die Probleme lösen sich damit.
War aber leider nicht so. 1und1 DSL ging immer noch nicht.
Nach diversen Anrufe der 1und1 Störungsstelle und diverser Technicker besuche war mein Nachbar so genervt als ein Telekommitarbeiter ihm angeboten hat kommen sie zu uns wir lösen das Problem in zwei Wochen. Beantragen sie T-Com Call und Surf.
Was der Nachbar dann auch dann getan hat.
So und nun kommt der eigentliche Hammer der Sache.
Da der Vertrag von 1und1 noch bis ende Juli läuft geht die Telekom einfach hin und macht einen neu Anschluss. Also neue Telefonnummer neuer DSL Port.
Der Grund ist ja einfach 1und1 ist ja nicht verpflichtet den Port vor dem Juli freizugeben.
Frage die sich mir da stellt wie realisieren sie das ? Technik usw.
Und die wichtigere Frage ist das so rechtlich in Ordnung.
Meiner Meinung nach wird der Kunde hier richtig abgezockt von der Telekom.
Eure Meinung ist nun gefragt
 
Also gehen tut das. Das T-Com dies gerne macht ist natürlich klar.

Bezahlen muss er bei 1&1 aber bis zum Ende des Vertrages. Er braucht denn aber auch eine andere Flat, da die von 1&1 ja Resale ist und auch nur mit dieser funktioniert. Wird also der erste Anschluss gekündigt, fliegt die Resale-Leitung weg und eine DSL Einwahl darüber ist nicht mehr möglich, bis eine Resale-Leitung wieder besteht.
 
linuxstevie schrieb:
Beantragen sie T-Com Call und Surf.
Was der Nachbar dann auch dann getan hat.
...
So und nun kommt der eigentliche Hammer der Sache.
... geht die Telekom einfach hin und macht einen neu Anschluss.
Die T-Com geht ganz bestimmt nicht "einfach hin" und macht so was. Dein Nachbar wird schon einen T-Com Call und Surf Neuanschluss bestellt haben.
Lass Dir mal den Auftrag bzw. die Auftragsbestätigung zeigen.
 
Selbstverständlich hat dieser Nachbar einen Neuanschluss bestellt. Leider war ihm das wohl nicht so bewusst.
Das ist aber nicht nur ein Problem der T-Com, sondern eines vieler provisionsgesteuerter Verträge usw. Die vermitteln nur die Vorteile, nicht die Nachteile, die es abzuwägen gilt. Und der Kunde, der halt absolut unwissend auf diesem Gebiet ist, nickt so etwas einfach nur ab...
 
Natürlich handelt es sich um einen Neuanschluss und natürlich hat der Nachbar ihn abgeschlossen.
Die Frage die sich mir nur stellt was geschieht mit dem Port der ja immer noch von 1und1 belegt ist. Wird es so sein das einfach nur weiter an 1und1 bezahlt wird und die Telekom den Port dann benutzt oder wird ein zweiter Port belegt werden. Dies wäre dann nämlich ein noch viel grösseres Problem da unser Ort nur 256 Ports hat aber ein Einzugsgebiet von ca. 2.500 Häusern. Da dieses DSLAM weiter aussen Orte versorgen soll. Somit wäre dieses eine Verschwendung von resorcen.
Des weiteren finde ich das Aufklärungsverhalten der T-Com äusserst fraglich.
 
Der Port bleibt weiterhin bei 1&1 und sollte rechtzeitig gekündigt werden, um nicht eine 1-jährige Verlängerung anzutreten! Erst nach Ablauf der Vertragslaufzeit wird dieser von 1&1 freigegeben. Ausser, der Anschluss, auf dem dieser läuft, wird gekündigt, denn ohne Anschluss kein Port.
(Das entbindet Deinen Nachbarn jedoch nicht von einer Fortzahlung des Vertrags an 1&1.)
 
@linuxstevie:
Wenn das so selbstverständlich mit dem Neuanschluss war, warum hast Du das dann oben noch als den "eigentlichen Hammer der Sache" bezeichnet? Das machte eher den Eindruck, dass das sowohl Deinem Nachbarn als auch Dir nicht klar war.

Der Neuanschluss hat mit dem alten Anschluss nichts zu tun. Solange dieser nicht gekündigt wird, zahlt Dein Nachbar ja auch dafür und für den DSL-Port. Es steht ja nirgendwo geschrieben, dass jeder nur einen Port mieten kann, nur weil nicht genug für alle da sind - wer zuerst kommt bekommt eben einen.
 
Für mich ist das geschäftsgebaren von Seiten der T-Com der eigentliche Hammer.
Und was mein Nachbar macht geht mich eigentlich nix an.
Nur ich finde es nicht seriös wenn man wissentlich jemanden einen neuen Anschluss verkauft obwohl man genau weiss das der alte noch Monate läuft und der Kunde doppelt zahlen muss.
Gut ihr könntet jetzt sagen selbst Schuldt Habe ich ihm ja auch gesagt.
Nur ihm war das nie so klar !!!
 
Vorbeugen(informieren) ist besser als bohren(zahlen). Die Sache ist eigentlich logischer als logisch. Kann die Aufregung garnicht verstehen.
Aleusius
 
Also er wird ja den Auftrag u.U. nioch stornieren können, insbesondere unter diesen Umständen.
Ich vermute jetzt mal, dass die T-Com den alten Anschluss gekündigt hat, aber dazu ist ja noch nichts gesagt worden.
Eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur erscheint mir angebracht. IMHO hätte die T-Com für 1und1 einen Port im Outdoor DSLAM schhalten müssen. Vorausgesetzt es handelt sich nicht um einen der neuen Telefonica Anschlüsse.
 
der 1&1 DSL Port dürfte prinzipiell nicht mehr existieren, oder hat der Nachbar jetzt 2 Telefonanschlüsse? Es ist so, dass der DSL Port weg fällt, wenn der T-COM Anschluss weg fällt. Die Kostenfrage stellt sich beim Nachbarn jetzt eigentlich so. Hat er einen alten 1&1 DSL Vertrag, wo die Leitung separat berechnet wird, entfällt aus der Rechnung der Betrag für die DSL Leitung, hat er 3dsl (da er Vertrag wohl bis Juni läuft) würde er bis zum Ende seines Vertrages den vollen Preis zahlen müssen. So bleibt er bis zum Vertragsende auf dem normalen Preis sitzen.
Normalerweise hätte die T-COM nach Aufbau des neuen DSLAM's den 1&1 Port darauf umschalten müssen. Aber diese Art der Kundenrückgewinnung gehört wohl auch zur Strategie des Herrn Obermanns.
Dies ist eigentlich ein Fall für die Bundesnetzagentur wegen unlauterem Wettbewerb. Dem Nachbarn kann man eigentlich keinen Vorwurf machen, er wollte eigentlich nur stabiles DSL, was ihm 1&1 von der T-COM nicht geben konnte (T-COM nicht wollte). So ist das, wenn man der Herr der Netze ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicher hat er jetzt 2 Anschlüsse. Fakt ist dass sein Vertrag bei 1&1 noch bis Juli läuft wenn ich das richtig interpretiere. Somit hätte dieser erst fristlos vom Nachbarn gekündigt werden müssen wegen Vertragsbruch. Der Teledoof ist das doch egal, die ist garnicht berechtigt den Vertrag für den Nachbarn bei 1&1 zu kündigen.
Aleusius
 
@aleusius
Das siehst Du falsch, die Telekom kann natürlich den Anschluss kündigen, damit fällt auch der DSL Port weg, aber nicht die Verpflichtung gegenüber 1und1 für den Anschluss zu bezahlen.

Um zu beurteilen, ob vorliegend ein Sonderkündigungsrecht besteht, fehlen ja einige Infos.
 
aleusius schrieb:
Sicher hat er jetzt 2 Anschlüsse.

Physikalisch unmöglich. Er hat jetzt einen DSL Anschluss und 2 Tarife.
Wenn er Pech hat kann er den 1&1 Tarif nicht mal nutzen, da ab der City-/Deuschlandflat eine DSL- Einwahl nur mit einer 1&1 DSL Leitung möglich ist, die die Telekom ja einfach abgeschaltet hat. Dort gibt es zwar Ausnahmen, dies trifft aber nicht auf diesen Fall zu.
 
@thheyer
wieso soll das physikalisch unmöglich sein? physikalisch kann er soviele Leitungen haben, wie die Hausverteilung hergibt, bzw. Leitungen bis in die Wohnung gehen.
 
Warum sollen nicht 2 Ports geschaltet sein können?
Seit wann kann die Teledoof in das Vertragsrecht eingreifen welches zwischen Nachbarn und 1&1 besteht?
Aleusius
 
Das kann die Telekom nur dann, wenn der Nachbar den alten Anschluss bei der T-Com gekündigt hat - dann fällt natürlich der Port auch weg. Das würde aber - wie oben schon geschrieben wurde - den Nachbar nicht davon entbinden, die Vertragslaufzeit mit 1und1 einzuhalten und notfalls zu zahlen ohne eine Leistung zu bekommen.

Das ist aber hier wohl nicht geschehen, da ansonsten die T-Com normalerweise die alte Nummer für den Neuanschluss beibehalten hätte.
 
Anstatt den Anschluss zum Laufen zu bringen, mal eben den Fremdkunden über den Löffel barbieren ist irgendwie nicht die feine englische Art.
 
aleusius schrieb:
Warum sollen nicht 2 Ports geschaltet sein können?
Aleusius

Nur wenn der Nachbar 2 eigenständige Telefonanschlüsse besitzt.
 
@thheyer
und genau das scheint doch leut OP der Fall zu sein oder?
 
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