3 analoge Telefone und ein Fax?

howi303

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Hallo,
meine Eltern möchten nun endlich DSL.

Sie haben am analogen Anschluß eine Faxweiche (BTR AMS Faxstar basic), die immer mal wieder Zicken macht (klingelt einmal, dann ist die Leitung tot).

An dieser Faxweiche ist eine mini analoge Telefonanlage angeschlossen (siehe Bild im Anhang - weiß jemand wie das Teil heisst?) und das Faxgerät.
Wenn ich jetzt bei der Telekom einen DSL Anschluß beantrage, und der ja bekanntlich über IP realisiert wird,
weiß jemand, ob obige Telefonanlage auch an einem Speedport/Fritzbox funktioniert?

Oder hat jemand einen anderen Vorschlage, wie ich einen DSL/IP Anschluß mit drei analogen Haustelefonen (gleiche Nummer) und ein Fax (neue Nummer) realisieren kann?

Vielen Dank für Vorschläge,
Hannes
 

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Guest
Hallo,
Würde etwas gegen 2-3 DECT-Telefone, ein Fax und eine FritzBox sprechen?
 

howi303

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Die analogen Leitungen sind alles verlegt und Telefone vorhanden. Würden ungern neue DECT Telefone kaufen wenn es vermeidbar wäre.
 

aquarium

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Warum sollte es nicht funktionieren? Wenn die FB zwei analoge Anschlüsse hat: Fax an einen Anschluss, Telefonanlage an den zweiten Anschluss.
Wenn Du an die FB weitere Telefone anschliessen möchtest, sind allerdings Gespräche zwischen den an der FB ansgeschlossenen Telefonen und den an der TA angeschlossenen Telefonen etwas umständlich aufzubauen.
 

howi303

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OK, werde es dann mal ausprobieren.
Weiß jemand die genaue Bezeichnung von dieser mini Telefonanlage (Bild)? Würde diesbezüglich gerne noch etwas recherchieren...

Gruß
Hannes
 
M

mikrogigant

Guest
Wenn ich jetzt bei der Telekom einen DSL Anschluß beantrage, und der ja bekanntlich über IP realisiert wird, weiß jemand, ob obige Telefonanlage auch an einem Speedport/Fritzbox funktioniert?
Internetzugänge, egal ob DSL, Kabel oder Modem, werden immer über IP realisiert. Falls du damit sagen wolltest, dass bei Telekom-Anschlüssen auch über VoIP telefoniert wird, muss ich dich korrigieren: es gibt bei der Telekom nach wie vor auch herkömmliches Festnetz, und zwar auch in Verbindung mit DSL. Bei VDSL muss man allerdings besonders hartnäckig danach fragen, denn VDSL-Anschlüsse werden offiziell nur noch als NGN-Anschlüsse mit VoIP-Telefonie vermarktet. Bei den "langsameren" DSL-Produkten kann man die gewünschte Anschlussart im Zuge der Bestellung dagegen einfach auswählen.

Die Bezeichnungen für die Festnetz-Anschlussarten bei der Telekom lauten "Standard" (herkömmlicher Analoganschluss, wie ihn deine Eltern bisher nutzen), "Universal" (ISDN-Mehrgeräteanschluss) und "IP" (VoIP-Telefonie). "Standard" bietet eine Rufnummer und einen Sprachkanal, bei "Universal" und "IP" bekommt man bis zu 10 Rufnummern und 2 Sprachkanäle, über die 2 Telefonate gleichzeitig geführt werden können. Für diesen Komfort erhebt die Telekom bei "Universal" einen Aufpreis von 4 Euro auf den Monatsgrundpreis. Bei "IP" entfällt der Aufpreis, der Anschluss kostet also das gleiche wie ein Analoganschluss.

Da deine Eltern an ihrem Anschluss ein Fax betreiben wollen, empfiehlt es sich, diesem eine eigene Rufnummer zuzuweisen. Das macht die Faxweiche überflüssig. Mehrere Rufnummern bekommt man bei "Universal" und "IP". Bei "IP" ist für wirklich zuverlässiges Faxen aber eine Unterstützung des Fax-Protokolls T.38 Voraussetzung. Lt. diesem Beitrag unterstützt die Telekom T.38 aber angeblich nicht, was im dort besprochenen Fall zu Problemen führt. Wer beim Faxen auf Nummer Sicher gehen will, bestellt daher konventionelles ISDN, also "Universal". Das ist zwar 4 Euro teurer als ein Analoganschluss, dafür aber "pflegeleichter" und unproblematischer als ein IP-Anschluss. Um analoge Endgeräte an einem "IP"- oder "Universal"-Anschluss betreiben zu können, ist noch ein Wandler erforderlich. Speedports (z. B. W921V) und Fritzboxen (z. B. 7170, 7270) eignen sich als Wandler. Problem bei der Sache: diese Geräte haben nicht genug Analoganschlüsse. Es können nur maximal 3 analoge Nebenstellen angeschlossen werden. Die Geräte können zwar noch mehr Nebenstellen bedienen, diese müssen aber über andere Wege angeschlossen sein. Zur Verfügung stehen ISDN, DECT oder VoIP (über LAN oder WLAN). Mindestens eines der vorhandenen analogen Telefone muss also gegen ein ISDN-, DECT oder IP-Telefon ausgetauscht werden.

Alternativ kann man auch wie hier bereits vorgeschlagen die vorhandene Telefonanlage hinter die Fritzbox schalten. Möglicherweise kann man dann aber einige Features der Fritzbox nicht nutzen.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
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