5050 mit 2 Internetgateways (1x DSL, 1x LAN A) Traffic Shaping & Failover

ahorn

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Hallo Forum,

wir betreiben ein kleines Netzwerk und besitzen zwei seperate DSL-Anschlüsse. Ziel ist, dass der Benutzer des Internets bei einem Ausfall eines Anschlusses weiterhin surfen kann.

Das Anschlusslayout sieht so aus, dass zum einen T-DSL am DSL Port verfügbar ist, zum anderen am LAN-Port A ein zweiter Router (Noname auch mit T-DSL) angeschlossen ist.

IPs sind wie folgt:
Fbox 5050: 192.168.1.2
Noname-Router: 192.168.0.2

Man erkennt also, dass es auch zwei seperate Netze sind und sein sollen.
Als Client an LAN B der Fbox kann ich mir z.Z. aussuchen in welchen IP-Bereich ich hineingehe und welchen Gateway ich möchte. Ich kann mir auf meine NIC auch IP-Adressen von beiden Bereichen geben und mir beide Gateways eintragen. So habe ich schon eine Ausfalllösung. Allerdings clientseitig. Besser wäre es, wenn ich mich nicht darum kümmern muss.
Noch besser wäre ein Traffic Shaping zwischen den verschiedenen Leitungen.

Was würdet Ihr jetzt empfehlen? Freetz wäre kein Problem zu flashen.

Vielen Dank für Eure Mithilfe!
 
Hallo,

diese Frage wurde schon öfter gestellt, kann aber mit einer Fritzbox aufgrund der Funktionalität in den Closed Source Binaries nicht ohne Weiteres realisiert werden. Vielleicht sind die Versuche von MaxMuster ein Weg:
http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=169072
Viel Handarbeit ist aber sicher noch erforderlich.

Einfacher ist es wahrscheinlich, einen kleinen Linux Router mit Multi-Path Routing aufzusetzen, damit kann man sogar ein Load Balancing realisieren (was du womöglich mit Traffic Shaping meinst). In der c't 18/2007 gab es einen netten Artikel dazu, den es auch online gibt:
http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/07/18/132_Viel_hilft_viel
 
Hallo Frank,

danke für die Hinweise. Die ct müsste sich auftreiben lassen. Die Beiträge zum ersetzen des dsld's habe ich durchgelesen und denke, dass ich das mal ausprobiere.

Mit Traffic Shapping war eigentlich Priorisierung gemeint. D.h. bestimmte Pakete sollen bevorzugt behandelt werden oder gänzlich über ein bestimmten Gateway geschickt werden.

Ein Extra-Linuxrouter kommt eigentlich eher weniger in Frage, wäre aber machbar. Da im Netz ein Windows Server 2008 läuft, könnte man den evt. die geforderten Sachen beibringen (ISA-Server 2006 läuft nicht darunter)?

Viele Grüße
 
Hallo,

keine Ahnung, ob man einem Windows Server das auch beibringen kann. Die Anleitung in der c't bezieht sich auf Linux. Aber wir haben einige Windows Server Experten hier im Forum, vielleicht können die was dazu sagen.
 
Hallo,
Da im Netz ein Windows Server 2008 läuft, könnte man den evt. die geforderten Sachen beibringen (ISA-Server 2006 läuft nicht darunter)?
ne, imho nicht mit Boardmitteln und der W2k8 ist ein ganz anderes BS als der W2k3... ;)
 
Hallo,ne, imho nicht mit Boardmitteln und der W2k8 ist ein ganz anderes BS als der W2k3... ;)

Ja, darum läuft ja der ISA06 nicht :-(. Ich habe z.Z. die Stirling Beta ("ISA08") rum liegen und weiß nicht ob ich mir das antun soll, zu mal nicht gesagt ist, dass der ISA-Server das kann was ich gerne hätte (Beta-Versionen sind immer zu gut dokumentiert...).

Wenn das nicht klappt pack ich doch ein Linuxrouter mit transparenten Squidproxy davor und dem angesprochenen Multipath-Routing. Evt. klappt letzteres auch mit der Fbox, aber bis ich dazu komme vergehen sicherlich noch ein paar Tage.

Noch eine weitere Möglichkeit wäre den Linux-Router als eine virtuelle Linux-Maschine unter Win2k8 zu installieren und das Routing dort zu machen. Jetzt bin ich aber überfragt ob das nicht die Netzwerklatenz hochtreibt. Der Server läuft ohne Hyper-V, ich würde dafür den VMWare Server einsetzen.

Meinungen und Anregungen sind gerne willkommen! :-)
 
Hallo,

so ist es bei mir auch, Linuxmaschine vor allem!

LAN -> Linuxrouter -> Fortinet-FW -> DSL

Und du hast doppelte Sicherheit... :)

Mit einer VM auf der gleichen Maschine wie der 2k8, nee, lass das.
Wenn, nimm VMWare, da hast du die Hardwareabbildung direkt auf dem Host.
 
Ich habe das vorhin mal ausprobiert mit VMWare Server etc..
Nachahmer können sich das gerne sparen. Die Performance-Probleme im Netzwerkbereich sind katastrophal. Davon abgesehn brauch die NIC-Konfiguration beim VMWare Server ewig³.

Übrigens Frank: Die ct habe ich heute gefunden. Also kommende Woche wirds wohl erstmal ein klassischer Linuxrouter, vielleicht kauf ich mir auch noch ein 100¤ 19" Teil damit es übersichtlich bleibt. Habe leider von meinen letzten "Router" die SCSI Platten durch ein fehlerhaften Lowlevel Format zerstört. Das war eine schön Dual-PII-Kiste. Schade das die Fritzbox vorerst nicht helfen kann. Schade auch für die kommende Stromrechnung ;-).
 
@ahorn, entschuldige aber den Server hatte ich nicht gemeint, sondern entweder den Desktop oder die ESX... :rolleyes:
 
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