Hallo,
im Detail nicht. Aber folgende Gedanken kommen mir dazu:
Beim DSL Verbindungsaufbau werden viele Parameter ausgehandelt zwischen DSLAM und DSL-Modem, deutlich mehr, als z.B. Power-Cutback und die Bits pro Träger, die man in der Weboberfläche sehen kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei besonders starken und bei besonders schwachen Signalen vorteilhaft ist, diese Parameter gezielt zu beeinflussen.
Möglicherweise irrt sich die Box dabei aber zuweilen (das ist bislang aber nur ein Verdacht). Mir ist folgendes aufgefallen, seit ich meinen DSL16000 Anschluss habe (ca. 1 Monat) mit den DSL Labor Firmwares: Ab und zu nach einem Neu-Sync steigen FEC und CRC rasant in die Höhe. Ein Resync ist dann nur eine Frage der Zeit, nach maximal einigen Stunden ist es soweit, meistens innerhalb von Minuten. Dann synct die Box neu, und die Leitung ist stabil, die Fehlerraten um ca. Faktor 1000 niedriger. Aber: Am Sync-Speed, SNR und Dämpfungswerten hat sich nichts wesentliches getan. Auch das Spektrum sieht vergleichbar aus. Es scheint also, dass es weitere Parameter im Hintergrund gibt, die dieses Verhalten massiv beeinflussen.
Jetzt kommt das Merkwürdige: Schalte ich die beiden Optimierungen aus, tritt dieser Effekt "gefühlt" seltener auf. Statistische Beweise habe ich nicht dafür, dafür synct meine Box auch aus dem stabilen Zustand zu selten neu (eigentlich nur, wenn ich es verursache). Aber möglicherweise laufen der Box diese Parameter seltener aus dem Ruder, wenn sie weniger Freiraum beim Aushandeln hat.