[Frage] 7270 wie Richtig vor Überspannung schützen ?

rushifel

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Hallo liebe Mitglieder, bis jetzt war ich nur stiller Mitleser des Forums, aber nun sehe ich mich gezwungen auch mal eine Frage zu stellen :)

Meine Ausgangssituation: Ich habe eine Fritzbox 7270 (wird bald gegen eine 7390 ausgetauscht) welche ich nun nach 2 Blitzschäden über die Telefonleitung endlich Schützen möchte. Genutzt wird ein analoger Telefon Anschluss über Alice, sprich TAE>Splitter>Y-Kabel>Fritzbox.

Nun habe ich hier eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz sowie "Netzwerkschutz" - Wenn man das Y-Kabel vom Splitter verbindet und dann per "normalem" Patchkabel an die Fritzbox "weitergibt" wird das analoge Telefonsignal nicht mit durchgeschleift - also Telefonieren ist nicht mehr möglich/DSL Verbing klappt wunderbar. Also ohne analog Telefonie bzw. AVM's Y-Kabel Methode wäre der Schutz ja kein Problem, aber so ?
Ist das ganze vielleicht ein Problem der Steckdosenleiste ?

Wie kann ich die Box vor Spannungsspitzen in der Telefonleitung schützen ?
Ich habe mir schon gedacht - vielleicht kann man einfach einen Schutz vor dem Splitter installieren - nur scheint das Kabel TAE-Dose auf Splitter ja kein konformes RJ11 Kabel zu sein, welches man ja einfach schützen könnte - passende "Adapter" konnte ich nicht finden und selber löten bzw. crimpen traue ich mir nicht zu.

Habe ich etwas übersehen ? Gäbe es noch eine Möglichkeit die Box mit analogem Telefonanschluss adäquat zu schützen ?

Ich danke schonmal für die Hilfe

Liebe Grüße
 
Das Thema Überspannung hatten wir schonmal hier (7390 besonders empfindlich gegen Überspannung?) diskutiert. Mein dort in #5 erwähnter APC P1T-GR läuft immer noch gut, inzwischen vor einer 7390 mit VDSL. Ob er schonmal geholfen hat? :noidea:

Wie weit man das mit dem Überspannungsschutz treiben soll - dazu gibt es verschiedene Standpunkte/Meinungen.
 
Vielen Dank für die schnelle Antwort :)
Also wird der APC P1T-GR zwischen TAE Dose und Splitter betrieben ? Wenn ja - wie funktioniert die Kabelbelegung ? TAE Dose via TAE-F/RJ11 in den APC P1T-GR und von da mit einem weiteren RJ11 auf RJ11 Kabel in den Splitter ? Wenn es so ist, dann löst sich mein Problem ja recht schnell, nur habe ich bei den Amazon Rezensionen gelesen, dass eben das Kabel TAE auf Amt(Splitter) nicht wirklich konform ist und somit nicht einfach "ersetzt" werden kann.

Ansosnten bin ich ja leider dank analog Anschluss auf das Y-Kabel angewiesen und kann nicht einfach nur ein normales Patch Kabel schützen.
 
Willkommen,

ich hatte vor 2 Jahren innerhalb von 6 Monaten gleich 2 Schäden durch Blitze zu verzeichnen.
Ganz besonders ekelhaft war dabei der letzte, der sogar einen Port auf dem Patchfeld durchbrennen hat lassen.
Darauf bin ich erst unter Mithilfe des Telekom-Technikers gekommen. Ich hätte es nie für möglich gehalten.
Doch er hat mir sogar von Fällen berichtet, bei denen das soweit ging, dass die Netzwerkdose in der Wand regelrecht verbrannt ist. Das hat mich dann für ein paar Tage dermaßen beeindruckt, dass ich kurz vor der Anschaffung einer DehnBox stand.
Der Mitarbeiter von Dehn konnte mir aber keine Antwort zum Einfluss des Gerätes auf Dämpfung und Latenz geben, so habe ich das Vorhaben erstmal vertagt.

Ich habe mir auch die professionellen LSA-Lösungen angesehen, welche die Telekom in ihren Kästen einsetzt (nur in besonders gefährdeten Regionen).
Schließlich bin ich zu dem Schluß gekommen, dass eine ordentliche Lösung zu teuer wird. Diese Steckerlösungen überzeugen mich nicht (gibt z.B. Rezensionen wonach sie nicht geholfen haben).

Ich habe jetzt eine FritzBox in Reserve und wenn's mal wieder passiert tauscht mir sie entweder 1und1 (man darf dabei nur nichts von einem Gewitter erwähnen!) oder die Hausratversicherung regelt das.
 
Naja, man muß da schon unterscheiden zwischen einem direkten Blitzeinschlag - bei dem wohl wirklich nichts helfen wird - und einer Überspannung durch Blitzeinschlag in der Nähe (indirekter Blitzschaden).

Es gibt auch entgegen deines Threads genügend Berichte über wirksamen Schutz vor Überspannungen mit entsprechenden Geräten. ;)

Seit ich die APC 325 vor meiner FB habe, schlafe ich jedenfalls schonmal 2-fach ruhiger.
Eine "vernünftige" Ersatz-Box vorzuhalten ist mir zu teuer. Dafür habe ich zur Not die Easybox 903 noch liegen, die ich von Arcor für VDSL bekommen hatte.
 
Falls es noch jemanden interessiert: Ich habe meine Fritzbox nun (zumindest beruhigend subjektiv) schützen können.
Ich habe mir einen Gembird MSIS-TNC Überspannungsschutz zugelegt .Den folgenden Aufbau habe ich verwendet:

>TAE Dose mit Kabel zum Splitter (Amt)
>vom Splitter aus ein normales cat5 RJ45 Kabel (DSL) sowie ein TAE-F auf RJ11 Kabel (TAE Teil Splitter) zum Eingang des Gembird MSIS-TNC
>an den Gembird kommt dann das Y-Kabel der Fritzbox mit einer kleinen Besonderheit: Da ich nur ein Y-Kabel mit festem TAE Anschluss habe, verwende ich ein Adapter von RJ11 auf TAE den ich noch von einer alten Fritzbox rumliegen hatte (z.B. solche einen hier)

Ich habe soweit alles ausgetestet - Telefonieren funktioniert, das DSL Signal ist stabil und ich kann auch an den Werten in der Fritzbox keine nennenswerten Unterschiede erkennen.

Grüße

Rushifel
 
Zuletzt bearbeitet:
hi,

so'n Spielzeug?! Nur 9kA Ableitstrom und 6000V Restspannung im Falle des Falles........ :-Ö
Naja, was will man für den Preis von 2 Kantinenessen auch verlangen.

Grüße
Snyder
 
Jetzt heißt es auf einen Blitzeinschlag warten...:ziggi:
 
Mir ist schon klar, dass es weitaus bessere (und auch teurere) Möglichkeiten gibt um vor Überspannung zu schützen. Ob sich dies jedoch wirklich lohnt bleibt dahin gestellt, da die HR Versicherung eh die Kosten einer Neuanschaffung übernimmt im Falle eines Falles - warum sollte ich für teuer Geld die Obliegenheit der Versicherung übernehmen ?
Es geht hier nur um den "leichten subjektiven" Schutz bzw. in meinem Falle dem Überspannungsschutz der Telefonleitung. Wir hatten hier schon häufig Blitzeinschläge in unmittelbarer Nähe, die einzigen Schäden betrafen immer nur Geräte an der Telefonleitung.

Ich will mir eigentlich auch nur die etwaige Kommunikation mit der Versicherung und die Neuanschaffung einer Fritzbox sparen, die gegebenenfalls Nötig wird nach einem Blitzschlag - das dieser "Schutz" eine Überspannung durch unmittelbaren Blitzschlag nicht überleben wird ist mir fast klar, nur mal ehrlich - warum sollte man sich teures Equipment anschaffen wenn man versichert ist ?
 
warum sollte ich für teuer Geld die Obliegenheit der Versicherung übernehmen
Merkwürdige Einstellung... Dann hättest du die 10 Euro auch sparen können... Der Schutz ist übrigens nicht "Obligenheit der Versicherung"... Wenn du schon 2 Schadensfälle in gleicher Funktion hattest, dann solltest du etwas intensiver über Schutzmöglichkeiten nachdenken... bevor dir die Versicherung Auflagen macht... Die werden dann sicher deutlich aufwändiger.
 
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