[Frage] 7390 Edition A1 aus Österreich (auch Schweiz)

Napyong

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Moin,
ich habe eine AVM Fritz!Box 7390 aus Österreich (es ist die Edition A1). Die AVM Artikel-Nr. lautet 20002541. Unterstützt fünf Sprachen für die Benutzeroberfläche (EN, DE, ES, FR, IT). Kabelsatz für Österreich und die Schweiz sind im Lieferumfang enthalten.

Nun zur meiner Frage. Ich bin in Deutschland und brauche Annex B, Gerät hat wohl Annex A. Lt. AVM Hotline lässt sich das auch nicht umstellen. So einfach gebe ich mich aber nicht geschlagen. Hat einer eine Idee?

Informationen zur OS und Firmware:
Fritz!OS 05.21
FW: 84.05.21

Danke vorab für Eure Unterstützung :)
 
Die 7390 International hat Treiber für beide Annex Varianten. Wenn der Menüpunkt zum Umstellen des Annex (ggf. wegen Branding) fehlt kannst Du das über das ruKernelTool einstellen.
 
Moin andiling, das werde ich dann mal gleich ausprobieren. Muss was beachtet werden? Hab das ruKernelTool schon zwei Jahr nicht mehr genutzt hahaha
 
Als erstes sollte auch da ein Update auf aktuelle Firmware anstehen, die 05.21 für die internationale Box dürfte mehr als angreifbar sein.

Die Hardware unterscheidet sich nicht, wenn man die beiden seitlichen TAE-Anschlüsse nicht braucht.

Ab 06.0x (irgendwo nach der "unverwundbaren" - zumindest für webcm-Language-Lücken - Version) funktioniert in der 7390i kein NAS mehr, seit der 06.20 geht es wieder, es fehlt immer noch der nmbd.

Der volle Umfang der Unterstützung für eine Sprache jenseits von Englisch ist nur möglich, wenn an der Box ein FAT32- oder ext2-formatierter USB-Stick vorhanden ist oder nach dem Aufbau einer Internet-Verbindung. Vorher steht die Sprachdatenbank nur für Englisch zur Verfügung und die zusätzlichen Sprachen sind nur rudimentär vorhanden. Die kompletten Datenbanken werden (alle am Stück, wenn ich mich richtig erinnere) als Plugin nachgeladen und - aber eben nur bei Vorhandensein eines passenden USB-Sticks, merkwürdigerweise nicht einmal im NAND-Flash der 7390, der ja nun wirklich groß genug wäre - lokal gespeichert. Fehlt dieser Speicher, braucht es jedesmal die Internetverbindung ... vom Volumenverbrauch mal gar nicht zu reden. Wenn man eine Box hat, die täglich neu gestartet wird (so unsinnig das auch sein mag, ich habe es in kleinen Büros schon gesehen, wenn da keine Telefonie verwendet wurde), läppert sich das auch zusammen.

Der NOR-Flash ist eben nicht sehr üppig und seit AVM immer mehr in die Firmware der deutschen Version quetscht, wird es in der internationalen recht eng. Zuerst fiel daher die Samba-Unterstützung bei der 06.0x (x=3, wenn ich mich nicht irre) komplett weg ... mit der 06.20 hat man sich das wieder überlegt und die Sprachen teilweise ausgelagert. An sich keine schlechte Idee, wenn man das aber mit unterschiedlichen "Start-Images" für jede der möglichen Sprachen gemacht hätte (und nicht nur für Englisch), wäre das Nachladen nur notwendig, wenn die Sprache abweichend eingestellt wird. Bei Österreichern eher unwahrscheinlich, daß dort etwas anderes als Deutsch benutzt wird ... eine A1-Edition könnte es dann eben auch gleich mit "komplettem Deutsch" geben.

Außerdem spricht nichts dagegen, die Box per EVA auf AVM-Branding (anstelle von "avme") zu labeln und anschließend Recovery mit der deutschen Version zu machen, wenn man Annex A ohnehin nicht braucht und auch die paar Telefonie-Einstellungen für andere Länder nicht wichtig sind, weil die Box ohnehin in D läuft.
 
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