7390 hinter EPC3212

thc

Neuer User
Mitglied seit
15 Sep 2005
Beiträge
112
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
16
Hallo zusammen,

gestern wurde bei uns Unitymedia UM 1play100 geschaltet.

Der erste kurze Test direkt mit dem Leppe am Cisco EPC3212 hat funktioniert - IPv4-Adresse aus dem UM-Netz erhalten und UM-Speedtest mit ~80/5 durchgeführt.
Soweit schon mal prima.

Jetzt möchte ich natürlich nicht nur mit dem einen Leppe ins Internet, sondern mit allen Rechnern der Familie.
Also habe ich eine 7390 genommen, 84.05.52 eingespielt, auf Werkseinstellungen zurück gesetzt und als ATA [korrigiert:] Router konfiguriert.
Dann 7390 und 3212 aus, beide schon mal verbunden und lange gewartet.
7390 wieder an, gewartet bis zum Boot-Ende, 3212 an.

Laut Log bekommt die 7390 für ein paar Sekunden die IP 192.168.100.10 ohne DNS-Server und mit dem Gateway 192.168.100.1.
Danach verliert sie die Verbindung wieder und im Interface wird angezeigt, dass keine Internet-Verbindung besteht.
Am 3212 blinkt die Upstream-LED US, nach einiger Zeit gehen Downstream-LED DS und US aus, DS geht wieder an, blinkt ein paar Mal, leuchtet dann dauerhaft, US geht an und blinkt, bis sich der Vorgang wiederholt.

Dabei stellen sich mir ein paar Fragen:

1. Es gibt mehrere Methoden in der 7390, ihr zu sagen, dass sie an einem Kabelanschluss hängt:
- Bei Internetanbieter Unitymedia wählen
- Anderer Internetanbieter sowie Anschluss an ein Kabelmodem wählen
- Externes Modem oder Router sowie Betriebsart Internetverbindung selbst aufbauen ohne Zugangsdaten mit DHCP und leerem DHCP-Hostnamen wählen

Ich vermute mal, dass immer dasselbe dabei heraus kommt - die 7390 macht LAN1 zum WAN-Anschluss und versucht, darüber per DHCP eine IPv4-Adresse zu bekommen.
Hängt sie an einem EPC3208G, bekommt sie eine aus dem internen Subnetz des 3208G - und ist wegen DS-Lite aus dem Internet nicht mehr über IPv4 erreichbar (Ergebnis unseres ersten UM-Versuchs mit 1play50).
Hängt sie an einem EPC3212, bekommt sie theoretisch von einem UM-DHCP-Server eine IP.
Stimmt das soweit?

2. Die 7390 hat vom 3212 eine IP bekommen.
Also ist das Teil doch nicht nur ein reines Kabelmodem, sondern hat auch Routerfunktionen wie z.B. einen DHCP-und einen eigenen Web-Server.

Auch da vermute ich mal, dass der DHCP-Server im 3212 eine IP mit ganz kurzer Lease vergibt, um seine eigene Startphase zu überbrücken.
Wenn dann die Verbindung zu UM steht und die Lease abgelaufen ist, bekommt der neu anfragende Client direkt vom UM-Server eine IP.
Auch korrekt?
Oder kann jemand mit identischem Setup mal, wenn sich die Gelegenheit ergibt, beide Geräte in der Reihenfolge 7390-3212 neu starten und schreiben, was die 7390 zum Thema DHCP sagt?

Bevor jemand darauf hinweist: Ich habe sowohl das HowTo bei AVM als auch das hier im Wiki gelesen und befolgt.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sich sowohl auf dem 3212 als auch auf seinem Steckernetzteil ein Aufkleber von UM befindet, der dazu auffordert, das Gerät ausdrücklich nicht(!) vom Strom zu trennen...

Schaun wir mal - heute nachmittag kommt ein Techniker vom Subunternehmer vom Subunternehmer von UM.
Und gut, dass es der DSL-Anschluss bis zum Ende der Mindestvertragslaufzeit noch tut...

Gruß
Claus

[Edit] Techniker da gewesen, EPC3212 getauscht, alles gut
 
Zuletzt bearbeitet:
Also habe ich eine 7390 genommen, 84.05.52 eingespielt, auf Werkseinstellungen zurück gesetzt und als ATA konfiguriert.
ATA ist ja nur ein Analoger Telefon-Adapter. An einem Kabelmodem wie dem EPC3212 musst du die Fritzbox aber als Router einrichten, nicht als IP-Client. Das Kabelmodem hat keinerlei Routerfunktionen. Die IP-Adresse 192.168.100.1 ist irrelevant für den Internetzugang, die ist nur für das Auslesen der Informationen aus dem Kabelmodem da.
 
An einem Kabelmodem wie dem EPC3212 musst du die Fritzbox aber als Router einrichten
berichtige: ...als Router konfiguriert...

Das sollte sich allerdings auch schon aus dem restlichen Text ergeben haben: Internet-Verbindung selbst aufbauen...

Die IP-Adresse 192.168.100.1 ist irrelevant für den Internetzugang
Das ist schon klar, trotzdem wird sie der 7390 kurzzeitig per DHCP als Default-Gateway zugewiesen.

Gruß
Claus
 
Zuletzt bearbeitet:
kannst du ja noch diese Zeile korrigieren

Erledigt.

BTW: Könnte ein Moderator den ganzen Thread bitte mal nach Forum: FRITZ!Box Fon: DSL, Internet und Netzwerk verschieben?

Gruß
Claus

[Edit] Ist offenbar geschehen - danke.
 
Zuletzt bearbeitet:
So,

und jetzt beantworte ich schon mal meine erste Frage.

Ich habe mich dazu per telnet mit der 7390 verbunden und nach jeder Änderung der Konfiguration die ar7.cfg in den ftp-Bereich kopiert.
Diese Dateien dann auf einen Windows-PC geholt und dort verglichen.
Ergebnis: Der Zeitstempel weicht ab und der Eintrag bei webgui -> providerlist_persistent.
Ausserdem wird bei Auswahl von Unitymedia als Internetanbieter die Anschlussgeschwindigkeit auf 32/2 gesetzt.

Also ist es zumindest bei UM egal, auf welchem Weg man die Box für eine Verwendung hinter dem Kabelmodem konfiguriert.

Gruß
Claus

Nachtrag:
Es ist nicht egal, was bei der Anschlussgeschwindigkeit steht, zumindest nicht beim Upload.
Der für UM voreingestellte Wert von 2000 führt dazu, dass die 7390 diesen auch auf 2 MBit/s begrenzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,106
Beiträge
2,281,558
Mitglieder
377,316
Neuestes Mitglied
jrf