Was sollen uns diese Werte zeigen?
Ich sehe hier nur die Paketlaufzeiten, aber nicht, ob diese Pakete zwischen Vermittlungsstelle und Deinem DSL-Modem per Interleaved verschachtelt sind und damit eine höhere Latenz (bei Dir gerade mal ~1ms mehr) aufweisen oder ob diese Pakete seriell versandt (fastpath) werden. Da Ping-Pakte, erst einmal gesendet werden, um dann wieder empfangen zu werden. musst Du in Deiner Berechnung diese Latenz in Sende- und in Empfangsrichtung addieren. Bei normalen Latenzzeiten von 16~32ms kommen dann die üblichen verlängerten Ping-Laufzeiten von +32..64ms addiert zur normalen Paketlaufzeit zum Ziel heraus. Wenn die Latenz aber nur ~1ms beträgt, dann hast du damit nur eine Verlängerung von gerade einmal ~2ms, was sich so einfach nicht in den Paketlaufzeiten erkennen lässt, da hier die Messungenauigkeit zu wünschen übrig lässt.

Das wirst du per tracert oder Ping nicht herausfinden, dazu bedarf es anderer Messmethoden.
Offen bleibt immer noch eine Erklärung von Versa, warum denn bei fastpath der FEC-Mechanismus überhaupt arbeiten sollte. Das tut er ja scheinbar, wie Deine FEC-Anzeige preis gibt. :gruebel:
Bei mir ist z.B. bei geschaltetem Fastpath der FEC-Counter seit 2 Monaten auf "0" - so wie es sein sollte und ich auch gelernt hatte. Mein CRC klettert im Übrigen langsam, aber sicher hoch. Also eine perfekte Leitung habe auch ich nicht.
Es geht ja schon lange nicht mehr darum, ob Fastpath bei dir erlaubt ist, denn mithilfe des anderen Modems scheint es ja aktiviert zu sein. Nur bei der Fritz wird eine (sehr kleine) Latenz ausgewiesen. Kannst Du denn bei dem anderen Modem so etwas wie einen FEC-Counter im Web-Menü finden?
Die Infos von OrbMT lassen wir einmal außen vor, denn (ja, ich habe mich mal schlau gelesen) dieses wertet nur die Infos des DSL-Modems aus, die auch per WEB-UI zu erfassen sind.